Lungenſeuche bei'm Rindvieh.
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Futter vertrocknet, die innerſte Haut mit blaßro⸗ then Flecken beſetzt, der Loͤſer iſt kugelfoͤrmig auf— getrieben, mit Brandflecken verſehen, das darin enthaltene Futter ganz vertrocknet, von ſchwarzgruͤ— ner Farbe, und zwiſchen den Blaͤttern dieſes Ma⸗ gens kuchenartig zuſammengepreßt. Die innere Haut deſſelben hat ein aſchgraues Ausſehen, und reißt bei'm Herausnehmen jener Futterkuchen mit
derſelben loß. Der vierte Magen enthaͤlt kein Fut⸗
ter, dagegen eine jauchige, roͤthlich oder gruͤn ausſehende, ſtinkende Fluͤſſigkeit. Deſſen Haͤute ſind roͤthlich, entzuͤndet oder ſchon brandig; ferner bemerkt man Brandſtellen an den Geduaͤrmen. Leber und Milz ſind bedeutend veraͤndert: auf⸗
gelockert, muͤrbe, mißfarbig. Auch die Lungen findet man bisweilen entzündet, verhaͤrtet, und ſo
faſt alle uͤbrigen Eingeweide der Bauch- und Bruſt— hoͤhle.
Das Fleiſch von Thieren, welche an der Loͤ⸗ ſerduͤrre, wenn auch nur in einem geringeren
Grade gelitten, iſt als ſchaͤdlich niemals zum Ge⸗
nuſſe zu erlauben; auch ſoll daſſelbe nicht einmal mit anderen Thieren verfuͤttert, vielmehr muß das Thier zur Verhuͤtung weiterer Anſteckung, mit Haut und Haaren tief genug an einem abgele⸗ genen Orte vergraben werden.
§. 77.
Die ſogenannte Lungenſeuche oder Lungen⸗


