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Scholae Portensis A Mauritio Princ. Duce Saxoniae A. D. XII. Cal. Iunias A. MDXLIII Feliciter Conditae Sollemnia Saecularia Diebus XX. XXI. XXII. Maii A. MDCCCXLIII. Pio Festoque Ritu Celebranda Indicit Et Scholae Fautores Et Amicos Omnes His Sollemnibus Ut Benigne Interesse Velint Collegii Magistrorum Portensium Nomine Invitat / C. Kirchner ...
Entstehung
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32
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V

gegen die endung-iert(floriert, purliert, quartiert, regiert, regniert, visiert) immer unter die hebung tritt, es müsste denn dem worte die partikel ge- vorgesetzt sein, in welchem falle der ton die stammsilbe trifft: getürniert 30, 190; gerégniert 5, 89. 3) Auf der zweiten silbe ruht der ton in: ameis 6, 210; avè 41, 398; ſigur 28, 28; 41, 269; lasur 28, 27(aber das compo- situm lasurpla 16, 199, mit dem ton auf der ersten und dritten), natur 41, 270; kamun(²) 14, 287; chorus 41, 1047(im versanfang); palast 41, 1027; patron 8, 153; pastey 18, 485; per-

son 41, 773; smaragd 24, 118; ziment 15, 214. 4) mit zwei hebungen im versende sind nur gebraucht panier 16, 150; 18, 256, und karat 41, 574. II. Dreisilbige. 1) alle mit deutscher tonloser endung(Ce,-en,-et,-ern,-el) haben den

ton auf der zweiten silbe. Hierher gehören sämmtliche wortformen auf ieren,-ieret,-ierte,-ier- ten und-eine,-einen; ferner: almuosen, haptiste, exempel ¹¹½), eralden, figure, gamillen, kalan- der(galandern), kristallen, legaten, lasuret, monstranzen, persone, politte, planeten, presenten, propheten, pusaunen, pyrillen, scharmützel, smaragden, sirenen, zimentet, woran sich noch mit andern endungen schliessen: histori 41, 846, kometa 20, 153, virtutes 41, 1199 und das stäts zweisilbig gebrauchte materig(vgl. quaest. Suchenw.§§. 4. 30.). 2) Alle übrigen dreisilbigen wörter haben zwei versaccente, einen auf der ersten, den andern auf der dritten silbe. Dahin fal- len, die sich endigen auf:-iert(durchfloriert, durchklariert, punzeniert, ge-wolkeniert),-eur, -eurn(abenteur, createur, koberteur, schumpfenteur, schumpfenteurn),-ant,ent(persewant, tri- bliant(2), firmament, fundament, occident, orient, visament),-in(cherubin, seraphin),-ei(ier- archei, simonei), so wie: adamas 3, 171; angeli 41, 1053; kardinal 29, 127; kunderfait 15, 182; paradeis 24¼, 110(vielleicht einmal zweisilbig pardéis 33, 9 ²), patrierch 18, 430, sitikus 30, 40.

III. Viersilbige. 1) mit dem ton auf der ersten und dritten alle auf die tonlosen endungen -e,-el,-en,-et ausgehenden, namentlich in-ieret(jubilieret, selbst géhurtieret 9, 148, das einzige beispiel, in welchem eine tonlose partikel der hebung theilhaftig geworden ist; vergl. Hahn zum Stricker, s. 102); in-eure,-iere(abenteure, createure, creature, schumpfenteure), fer- ner: amatisten, elementen, patriarchen, portatiffen, schantexempel, scharrenmützel(*) 16, 35, tabernakel; woran sich noch mit andern endungen reihen: ewangeli 40, 152, Potestates 41, 1162,

prinzipatus 41, 1118, prophezia 41, 496, 2) auf der zweiten und vierten die übrigen(altis-

simus, archangeli, deposuit 41, 223, ewangelist, grammatica, ierarchia 41, 1158, omelia 41, 1058), bis auf secretorum 38, 346, welches im versausgange drei hebungen trägt, auf erster, dritter und vierter.

1I. Fünfsilbige. 1) mit zwei hebungen, auf zweiter und vierter: ewangelisten, appocalipsi 41, 245, geometria 41, 185; 2) dreifach betont, auf erster, dritter und fünfter, das einzige ewangelio 41, 1141.

V. Sechssilbige. Zwei wörter, jedes dreifach gehoben, aber verschieden: döminãciénes 41, 1266, und ecclésiästicä 41, 847.

C. Betonung mehrsilbiger eigennamen.

Ich halte es für angemessen, die einheimischen und die fremden hier in jeder besondern wör- terclasse einander gegenüber zu stellen. Mit den wörtern unter A. und B. verglichen, zeigen sie, allgemein gesprochen, in ihrer betonung mehr willkäürlichkeit.

J. Zweisilbige. 1) Deutsche unzusammengesetzte und fremde namen, die ausgehen auf: -e,-el,-er,-em(aim, Pehem, Pehaim),-en,-es,-els,-ers ¹²); ferner aufay,-ey,-ich,-ing,-itz,-ois,

7 8 5. 4 6 7. 26 1 5 3 8 haben, mit ausnahme von Michél(20, 227; 27, 32) und Moysés(39, 40), so wie den im versschluss doppelt gehobenen formen Elbing(29, 70), franzois(4, 495) und Moyses(41, 956), immer den ton auf der ersten silbe. 2) Die übrigen eigennamen lassen sich zur feststellung ihrer beto- nung kaum nach den endungen, oder, wenn sie zusammengesetzt sind, nach ihrem zweiten theil ordnen. Im allgemeinen überwiegt auch hier die zahl der fälle, wo der ton auf der ersten silbe ruht, und zwar tritt diess verhältniss viel anffallender bei den deutschen(durch zusammensetzung

11) epistel 38, 347 fügt sich freilich nicht dem vers; dieser scheint aber verderbt.

12) Die namen selbst sind, wie⸗ le übrigen, in meinen duaestion. Suchenw.§§. 50 70 verzeichnet. Darauf ver- weise ich ein für alle mal, wenn ich der raumersparniss wegen die vollständigen namen nicht hersetze.