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der Kirche zu einschliesst, wie hässlich ist sie schon in ihrem vernachlässigten äussern Zustande, noch viel hässlicher aber durch die krumme Linie, die sie zwischen den freundlichen Gärten und der schlanken Kirche hinzieht: ist nicht jenes Thor dort der Eingang in den Klosterhof? sie muss doch von jeher den allerunbefriedigendsten Eindruck auf jeden gemacht haben, der durch das Thor in die Pforte eintrat. Und das Gebäude da zwischen dem Gottesacker und den Wohnhäusern und der alten Kapelle, das sich so ungestaltig und massenhaft vor den hohen Chor der Kirche legt: wer dem diese Stelle angewiesen hat, in welchem Sinne und mit wel- chem Bedachte er das wohl gethan haben mag! Es scheint ein Wirthschaftsgebäude zu sein, ein Kellergewölbe dem Eingange nach zu urtheilen: da ganz in der Nähe ist noch ein zweites in den Berg hineingebaut. Was wollen die Gewerbe des Lebens auf dieser Seite hier? Zwi- schen Gottesacker und Kirche und Gärten, zwischen den Spielen der Jugend, unter den dun- keln Schatten des Waldes, wo Alles auf das Ideale des Lebens hinweist? Dass sie die hei- lige Stille mit ihrem nüchternen Getöse unterbrechen, durch ihre unterirdischen Gänge den Todten die geweihte Erde entziehen, und mit ihren Fuhrwerken den Weg zwischen Gärten und Kirche unaufhörlich zu einer zerfahrenen Strasse aufwühlen? Man reisse das ungestaltige Haus hinweg, und den Keller breche man wieder aus dem Berge heraus, damit das Heiligthum gesäubert werde, die Kirche auf Gottesacker und Gärten niederschaue, und Natur und Kunst ungestört ihre göttlichen Geheimnisse einander offenbaren.
Allein, wo du noch hinblickst, trifft dein Auge auf Unschönes, Unzweckmässiges, Unbe- dachtes: an Kirche und Kloster, an den Wohnungen und in ihren Umgebungen. Denn wo sich an dem Reinen und Schönen einmal ungestraft vergangen worden ist, da kannst du sicher sein, dass sich im Laufe der Zeiten an das Hässliche nur noch immer Hässlicheres reihen wird. Und dennoch, wie werden diese Einzelnheiten von dem Liebreize des Ganzen überwogen, und welch eine tiefe Weihe zur Anmuth muss über diesen Ort ausgegossen sein, dass alle diese Unvoll- kommenheiten von dem Eindrucke des Ganzen unserem unbefangenen Auge fast verschwinden. Von zwiefachem Bergesarm umfangen siehst du ihn an dem Herzen des mütterlichen Thales, im Schoosse des vollsten Segens der Natur, sein Kleid, schimmernd von Grün und Blüthen wallt es durch Gärten und Fluren, sein Angesicht, voll stiller Andacht und süssen Gottesfriedens weihet es das Thal zu einem heiligen Tempel Gottes.
Ja er ist es werth, dass man ihn von den Beleidigungen so vieler Jahrhunderte wieder her- stelle, und die Stimme der Natur, die von seinen Höhen und aus seinen Tiefen redet, wieder höre, und den ursprünglichen Gedanken seiner Gründer wieder anerkenne und zu Ehren bringe. Noch bildet die Kirche mit ihren nächsten Umgebungen den Mittelpunkt, auf wel- chem unser Auge mit süssem Wohlgefallen ruht, und von welchem aus der Gedanke den umgebenden Raum vermisst, seine Entwürfe ausbreitet und sich mit dem Gedanken der Na- tur vernimmt. Ein neues Jahrhundert ist für ihn angebrochen, und das letzte Jahrzehent des vergangenen hat dem kommenden mit kräftigen und richtigen Griffen vorgearbeitet. Siehst du, wie die Kirche aus tiefem Schutte hervorgegraben und von einer Menge verunstaltender Anbaue bereits gesäubert worden ist: an dem Sockel zichen sich noch die Spuren der alten Verschüt- tung hin, und die Mauern und Pfeiler weisen noch die Wunden ihrer frühern Schmach und Ver- unglimpfung. Lass uns daran die Zeiten kommen sehen, wo man die Natur wieder um ihren Sinn befragen und nach der Idee des Ortes und seiner Bestimmung die Garten- und die Bau- schnur ziehen wird.
Zu solchen Betrachtungen und Hoffnungen reisst uns der Anblick des lieblichen Ortes fort, **


