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Der Milzbrand, eine unter dem Rindviehe, den Pferden und Schweinen häufig herrschende Seuche und deren sicherstes Heilmittel / von G. A. Weber
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als die neu entſtandene Krankheit und noch ſchneller und ge⸗ wiſſer toͤdtend, wenn man nicht die groͤßte Vorſicht anwendet. Dies hat ſeinen Grund in der durch den erſten Angriff erſolg⸗ ten Erſchoͤpfung der Reartion der Lebenskraft, die von einem neuen Angriff ſchnell in ihrer, die Heilung unterſtuͤtzenden Thaͤ⸗ tigkeit unterliegt, oder vöͤllig gelaͤhmt wird, wo der Tod un⸗ ausbleibliche Folge iſt. Bleibt die kurze Zeit wornoch einige Reactionskraft im Organismus da iſt, von uns unbenutt, ſo i*ſt alle und jede Huͤlfe unmoͤglich, 1eiiſle ne iee en 2) Nachdem die Gefahr der Krankheit voͤllig beſeiligt iſt, zeigen ſich bisweilen noch folgende Erſcheinungen, die aber nie gefaͤhrlich ſind. ſus 2112inn h Si IIsHtire 1it 2lſic nna) Zuweilen entſtehen an verſchiedenen Theilen des Koͤr⸗ pers Beulen und Geſchwuͤlſte, die kalt, weich oder hart, und voͤllig unſchmerzhaft ſind. ſſim ig ne ee ) Zuweilen! bleiben Verhaͤrkangen oder Geſchwulſt des Schlauches oder des Euters zuruͤck; letztere mit ganz unter⸗ druͤcktr oder mit geringerer Milchſecretionn d76 ene o) Ohne Veraͤnderungen des Euters wahrnehmen zu koͤnnen, bleibt bisweilen nach(uͤbrigens voͤllig beſeitigter Gefahr die Milchſecretion hinſichtlich der Qualitaͤt oder Quantitaͤt innormal. ansiargnin e in ened 2 d) Es bilden fihanahn Fäßrbeureran heits ziehſe Ausſchlaͤge auf dem Felle, kleine Schoͤrſchen, die entſtehen,

nachdem Puſteln vorausgingen, die eine Feuchtigkeit, ſich Biszu einem Schor⸗ Snneedeufde Dieſe ehulegit, iſt abald uͤber den groͤßten Theil des Koͤrpers verbreitet, bald nimmt er nur kleinere Stellen ein, iſt bald juͤckend, denn ¹ die Thiere ſuchen ſich daran zu ſcheuern an jedem harten Gegenſtand, bald ohne alle Empfindung. 1530, anuſ ne) Bisweilen bleibt dase Haar oſtruppig und logt ſich nicht glatt nieder. G u nnhd nz 5913507. 1a iin 1 1) Bisweilen bleibt nach gehobener Krankheit noch geine Unthaͤtigkeit des Darmkantals zuruͤck, dann bleibt die Off⸗ nung traͤge, hart und ſelten. na man d 9) Bisweilen hoͤrt man nach gehobener Krankheit, wenn mit der flachen Hand dem Felle entlang geſtrichen wird, ein Knittern, Knattern und Rauſchen; als habe ſich zwi⸗ ſchen Fell und Fleiſch Luft angeſammelt. mndinin en 1) Bisweilen faßt ſich das Fell wie ein Stein ſo hart an, als laͤge daſſelbe zu feſt auf, auch ſind die Thiere dann nicht im Stande, die Muskeln, die zur willkuͤrlichen r Bewegung des Felles beſtimmt ſind, zu gebrauchen.. 1) Bisweilen tritt weder Freßluſt, noch Wiederkaͤuen ein.