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haben, daß die Krankheit ſehr ſchnell verlaufend und ohne Beulen auftritt, in welchen Faͤllen die Schriftſteller den Tod als unvermeidlich anſehen. B) Prognoſe bei homoͤopathiſcher Behandlung. Der Milzbrand wird bei weitem in den meiſten Fäͤlle geheilt. Einem genau angeſtellten Überſchlage zufolge werden von hundert erkrankten Thieren mindeſtens achtzig Stuͤck geheilt, waͤhrend bei alloͤopathiſcher Behandlung von hundert kaum fuͤnf Stuͤck gerettet werden. Die akute Form des Milz⸗ brandes(nur nicht die, bei welcher jaͤher Tod eintritt!), ſo wie ſolche in der Wetterau vorzuͤglich vorkommt, findet in dem weiter unten bezeichneten Mittel ſchnell und leicht das Ret⸗ tungsmittel. Erfolgt bei homoͤopathiſcher Behandlung Haut⸗ ausduͤnſtung oder Luftgeſchwulſt unter dem Felle, oder waͤſſe⸗ riger, auch wohl blutiger Durchfall, welche Zeichen Koͤrber als ſichere Vorboten des nahen Todes angeſehen wiſſen will, ſo kann man ziemlich ſicher der Hoffnung ſich hingeben, daß Ret⸗ tung in kurzer Zeit eintreten wird, wenn nur das omindoͤſe Zit⸗ tern zugleich nachlaͤßt.— Je fruͤher man die Krankheit er⸗ kennt, um dagegen handeln zu koͤnnen, deſto guͤnſtiger wird der Erfolg ſein. Iſt die Reaction noch nicht vom Milzbrand⸗ gifte uͤberwaͤltigt, ſondern noch im Kampfe gegen daſſelbe be⸗ griffen, dann werden wir durch gehoͤrige Unterſtuͤtzung und An⸗ regung der Reaction ſicher Rettung herbeizufuͤhren vermoͤgen. Iſt aber die Lebenskraft und deren Reaction ſo weit uͤberwaͤl⸗ tigt, daß ſie gelaͤhmt iſt, ſo iſt jede Huͤlfe unmoͤglich, denn wo die Reactionskraft voͤllig aufhoͤrt, iſt der Tod unausbleib⸗ liche Folge. rvanihg nsfd n i gmn
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Geilhor 4 nta Von der Behandlung des Milzbrandes. ſen .- 5e u urt 1 A) Alloͤopathiſche Behandlung. 2 2 a) Vorbauungskur. 42H dddε Kauſch empfiehlt 1. Salzlaxiere, 2. Aderlaß, 3. taͤgliche mehrmalige Schwemmung, 4. Separirung des kranken Viehes bun geſunden, 5. Ziehung eines Haarſeils, 6. kuͤhles Ver⸗ alten. 2nn ger 1re Ks 8 ie in
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