— 4—
Die im Laufe der letzten 20 Jahre eingetretene Erhöhung der Communalſteuer iſt das Reſultat verſchiedener Wegbauten und einer Minderung des Steuercapitals durch Wegzüge ꝛc.
In der Gemarkung Habitzheim finden ſich vor:
750 Aepfelbäume,
508 Birnbäume,
721 Pflaumen⸗ und Zwetſchenbäume, 40 Wallnußbäume.
Die Gemeinde beſitzt keinen Wald, das ihr zuſtehende Acker⸗ und Wieſengelände iſt ganz unbedeutend.
Die letzte Viehzählung ergab:
4 Fohlen, 4
60 Pferde, 64 Pferde,
48 Kälber, 340 Jungvieh,
4 Bullen, 594 Stück Rindvieh, 12 Ochſen, 190 Kühe,
4 Schafe, 230 Schweine, 20 Zuchtſauen, 175 Ziegen,
8 Bienenſtöcke.
250 Schweine, —
Frage I.
a. Welche Bodenverhältniſſe zeigt die Gemarkung, welchen Character hat das Klima und wie iſt hiernach im Allgemeinen die Fruchtbarkeit der Ländereien; iſt letztere ſehr günſtig, mittel oder gering?
b. In welchem Verhältniß ſtehen die verſchiedenen Arten des Kulturlandes— Acker, Wieſen, Weiden, Rebland ꝛc.— zu einander und iſt dieſes Verhältniß im Allgemeinen als ein wirthſchaftlich günſtiges zu bezeichnen?
c. Welches ſind die hauptſächlichſten Producte der Landwirthſchaft, bezw. welche Productionsrichtungen machen ſich im landwirthſchaftlichen Betriebe der Gemeinde vorzugsweiſe geltend?
d. Iſt der landwirthſchaftliche Betrieb im Allgemeinen ein rationeller
Jzu nennen, oder haften ihm weſentliche Mängel an und welche?


