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Uebertrag. Mk. 188,90
6. Feuerverſicherung der Producte 0,15 pCt. aus Mk. 450...„= ,67 7. Steuern und Umlagen(excl. Tilgungsrente und Einkommenſteuer)„ 41,46 8. Heu, Streu, Kraftfutter...... alAall. k⸗ 123,50 9. Heizung und Beleuchtung 25 pCt. der Geſammt⸗Ausgabe...„ 11,75 10. Thierarzt... 3,— 11. Arbeitslöhne: Berechnet man, was den Verhältniſſen entſprechen dürfte, den Geſammtverdienſt des bei den männlichen Gliedern der Familie auf etwa Mk. 500 und den baar vereinnahmten Lohn auf Mk. 325, ſo bleiben noch Mk. 175, wovon Mk. 50 auf den Rodlandbau entfallen dürften und der Reſt für die Arbeit in der eigenen Wirthſchaft in Anſatz zu bringen wäre. Es kommen hiernach für Männerarbeit in Anſatz..... Mk. 125,— „ Frauenarbeit„„.....„ 50,
„ 175,— Die Rodlandsarbeit iſt compenſirt gegen den Werth der erzielten Producte, was hier nicht weiter in Betracht kommt, und die Arbeiten der Rindenernte eigenen Wachsthums ſind compenſirt gegen den Ertrag an Holz und einen etwas geringeren Anſatz der Geld⸗Einnahmen aus Rinden.
Die Productionskoſten betragen hiernach.. Mk. 544,28
C. Reinertrag.
Der Rohertrag beträgt.... Mk. 695,60 Die Productionskoſten betragen.„ 544,28 Bleibt Reinertrag.. Mk. 151,32
Rechnet man hierzu den Werth der freien Wohnung mit Mk. 50, ſo würde der Reinertrag auf Mk. 201,32 Pf. ſteigen. Das Grundcapital incl. Obſtbäume iſt ein⸗ geſchätzt zu Mk. 3020. Hiervon Mk. 201,32 ergibt eine Rente(plus Unternehmer⸗ gewinn) von 6,6 pCt.
Die Rente des vorliegenden Beiſpieles II iſt ſicher zu hoch und der Fehler der Rechnung dürfte zum Theil vielleicht in einem etwas zu niedrigen Anſatze des Arbeits⸗ lohnes ſtecken. Nimmt man indeſſen denſelben etwas höher an, dann vermindert ſich das baare Arbeits⸗Einkommen entſprechend und die Geſammt⸗Einnahmen würden etwas zu weit hinter den Ausgaben, die ſehr genau abgewogen ſind, zurückbleiben, was wiederum mit der Tendenz der Vermögensbewegung des Beſitzers, ſoweit ſich darüber


