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Der Viehſtand in der Gemeinde iſt nach der letzten Aufnahme der folgende:
15 Pferde,
212 Kühe,
28 Kalbinnen über 1 ½ Jahr,
3 z 1&△„
1 Vanene unter 1“½ Jahr, 257 Stück Rindoieh, 2 Ochſen, 2 Stiere unter 2 Jahre, 1 Schaf,
159 Ziegen,
123 Schweine und
86 Bienenſtöcke.
Frage I.
a. Welche Bodenverhältniſſe zeigt die Gemarkung, welchen Character hat das Klima und wie iſt hiernach im Allgemeinen die Fruchtbarkeit der Ländereien; iſt letztere ſehr günſtig, mittel oder gering?
b. In welchem Verhältniß ſtehen die verſchiedenen Arten des Kulturlandes— Acker, Wieſen, Weiden, Rebland ꝛc.— zu einander und iſt dieſes Verhältniß im Allgemeinen als ein wirthſchaftlich günſtiges zu bezeichnen?
c. Welches ſind die hauptſächlichſten Producte der Landwirthſchaft, bezw. welche Productionsrichtungen machen ſich im landwirthſchaftlichen Betriebe der Gemeinde vorzugsweiſe geltend?
d. Iſt der landwirthſchaftliche Betrieb im Allgemeinen ein rationeller zu nennen, oder haften ihm weſentliche Mängel an und welche?
Stehen letztere u. A. mit einer ſehr weit gehenden Parcellirung der Grundſtücke und dem herrſchenden Flurzwang in Zuſammenhang?
a. Die Abhänge der Höhenzüge, welche das Ulfenthal zu beiden Seiten begleiten, ihre Vorſprünge und Einbuchtungen ſind bis zur Thalſohle mit einem ziemlich flach⸗ gründigen Verwitterungsboden des bunten Sandſteingebietes, welchem dieſer Theil des Odenwaldes angehört, bedeckt. Dagegen findet ſich in der Thalebene ein ſandiger bis reiner Lehmboden, welcher an einzelnen Stellen auf einer undurchlaſſenden Thonſchicht ruht und dann etwas an Näſſe leidet, im Uebrigen aber das fruchtbarſte Ackerland der Gemarkung repräſentirt.
Der weitaus größte Theil des Ackerlandes liegt am Waldabhange des öſtlich das Thal begrenzenden Höhenzuges und ſeiner Vorſprünge und zwar in ziemlich ſteiler


