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auf 354 Beſitzer, welche in der Gemeinde wohnen und 502 Ausmärker. Von den Inmärkern beſitzen 123 unter 0,5 Hectar, 60 von ½— 1 Hectar, 44 von 1—2 Hectar, 72 von 2—5 Hectar, 30 von 5— 10 Hectar, 18 von 10— 20 Hectar und 7 von 20 und mehr Hectar.
Die directen Steuern für die Gemarkung Weſthofen betrugen 1884/85 21792 Mk. An Communalſteuern hat die Gemeinde 1884/85 16254 Mk. erhoben. Dieſelben be⸗ trugen 1865 7312 Mk., 1870 9220 Mk., 1875 11331 Mk. und 1880 12410 Mk., ſind alſo ſeit 1865 um 122 pCt. geſtiegen.
Die Gemarkung iſt beſetzt mit:
800 Aepfelbäumen, 300 Birnbäumen,
2000 Zwetſchenbäumen, 30 Kirſchbäumen und 50 Wallnußbäumen.
Die Gemeinde ſelbſt hat keinen Grundbeſitz der ihr Einnahme bringt. Andern⸗ falls hat ſie aber auch keine Schulden. Die einzige Einnahme iſt der Erlös aus der Gemeindejagd im Betrage von 2167 Mk.
Der Viehſtand in der Gemeinde iſt nach der letzten Aufnahme folgender:
3 Fohlen, I1 Trhie 118 Pferde, 12 Kälber, 112 Stück Jungvieh, 8 Bullen, 483 Stück Rindvieh, 7 Ochſen, 344 Kühe, 18 Schafe, 312 Schweine, 350 Ziegen, 200 Bienenſtöcke.
Frage I.
a. Welche Bodenverhältniſſe zeigt die Gemarkung, welchen Character hat das Klima und wie iſt hiernach im Allgemeinen die Fruchtbarkeit der Ländereien; iſt letztere ſehr günſtig, mittel oder gering?
b. In welchem Verhältniß ſtehen die verſchiedenen Arten des Kulturlandes— Acker, Wieſen, Weiden, Rebland ꝛc.— zu einander und iſt dieſes Verhältniß im Allgemeinen als ein wirthſchaftlich günſtiges zu bezeichnen?


