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ausdrücklich und forderte seine Zurückkunft, weil er der Meinung war, dass man aus Italien und Frankreich nichts mitbringe als ein böses Gewissen, einen ungesunden Leib und einen ledigen Beutel ¹).
So durch die Bekanntschaft vieler Länder, Völker, Städte und deren Sitten und Gebräuche, sowie durch die Freundschaft vieler Gelehrten, Künstler und anderer in Ansehn und Würden stehender Männer bereichert, langte er dann wieder im Jahr 1635 in Marburg an. Hier wurde ihm noch in demselben Jahr die durch den Abgang Theodor Höpingk's erledigte Professur der Geschichte und Eloquenz übertragen. Als Professor erwarb er sich durch sein ehr- liches, freundliches und freimütiges Wesen die Achtung seiner Collegen und die Liebe und Zuneigung der Studenten. die ausserdem noch die von der gewöhnlichen Weise ab- weichende, Alles ad hominem demonstrirende Art seines Vortrags anzog, wie sie uns noch in zwei gedruckten Vor- trägen, im orator ineptus und de opinione aufbewahrt ist 2). Nachdem sich Schuppius 1636(den 9. Mai) mit Anna Elisabeth, der einzigen Tochter des durch seine Ge- schichtsforschungen und seine in griechischer und hebräi- scher Sprache gehaltenen Disputationen, wie durch seine mit Juden angestellte Bekehrungsversuche und seine bei Kaiser und Reich zu Frankfurt eingereichten Vorschläge zur Verbesserung des Schulwesens berühmt gewordenen Professors Dr. Christoph Helvicus in Giessen ver- heiratet hatte, kaufte er sich auf einem Berge bei Mar- burg(vor dem Lahnthor) einen Garten. Dahinein liess er 1639 ein Gartenhäuschen bauen, welches er seinen Avellinus
„Freund in der Not.“ p. 237
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Einmal hatte er im auditorium philosophicum auch fünf Für- sten, neun Grafen neben vielen Edelleuten zu Zuhörern cf. Zu-
schrift z deutsch. Luc p 810.


