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elnflußreichſten allopathiſchen Aerzten entſcheidende Maßregeln vorbereitet, welche, wenn nicht geradezu als ein Verbot, doch wenigſtens ſo erſchwerend eingreifen dürften, daß ſie ſich von ei⸗ nem Verbote nicht viel unterſcheiden. Man vermuthet daher auch, daß die am 8. d. M. zur Audienz bei Sr. k. k. Majeſtät zugelaſſenen vier Aerzte Wiens, und zwar von vorzüglichem 5 Ruf e, an deren Spize Dr. Wierer(als . 5 hlagnificus) ſtand, in dieſer
Abſicht ſi efunden haben.— Die Anf aliſchen Erſcheinungen haben nu allmälig den Charakter der
Gripp angenommen; es liegen bereits viele Perſonen mehr oder min— der gefährlich krank darnieder, und m Beweife einer offiziellen nerkennung dieſer Krankheit dienet die Todtenliſte vom 5. d. M., wo eine 68 Jahre alte Wittwe, an der Grippe geſtorben, aufgeführt worden iſt.— Zwei gerichtlich gefällte, ſich aber wi⸗ derſprechende Urtheile haben hier eini⸗ ges Aufſehen erregt. Ein Mann von adeliger Geburt, aber durch Finanz⸗ verlegenheiten zu Manchem verleitet, wird vor mehreren Monaten, des Ver— brechens des Betrugs bezüchtigt, ein⸗ gezogen, abgeurtheilt, und von der erſten Inſtanz(dem Kriminalgerichte), für ſchuldig erklärt; die zweite In⸗ ſtanz hat bei Reviſion des Urtheils ihn jedoch für ſchuldlos erkannt; man iſt nun auf den Ausſpruch der dritten und lezten Inſtanz höchſt geſpannt. — Saphire„Humorſi ſt“ breitet täglich mehr ſeine Schwingen aus, und hält ſich bereits auf einer Höhe, die ſelbſt alle Gegner ſtuzen macht. Dem Proſpektus wird nun möglichſt entſprochen und alle Die— jenigen, welche den umfaſſenden Plan dleſer Zeltſchrift ſchon im erſten Blatte
geiſtigen⸗
konzentrirt wiſſen wollten, ſehen nun ein, wie ein ſolches Unternehmen, um ſein Ziel deſto ſicherer zu erreichen, nur ſucceſſive alle ſeine Kräfte entfalten muß. Der Humoriſt hat ſeit ſeinem ſechswöchentlichen Beſtand Schönes ge⸗
leiſtet. Artikel des Redakteurs ſind dem Namen M. G. Saphirs wür⸗ dig und ſtbon in Deutſchland von
den kleinen Blättern häufig nachgedrukt worden; ſelbſt einige Gegner des Humo⸗ riſten konnten ſich dieſes„ſüßen Rau⸗ bes“ nicht enthalten. Uebrigens ſind die Beiträge J. G. Seidl's, J. N. Vogl's, Braunthal's, Manfreds, Uffo
Horn's, Burrmeiſter⸗Lyſers ge. ge. Zierden dieſer Zeitſchrift. Von den
referirenden Mitarbeitern zeichnen ſich die Chifren„X. Y. 3.“„Gd“(ſehr ſachverſtändig über Muſik) u.„chl—““ vortheilhaft aus, ſie beſprechen die Wiener Novitäten mit Umſicht und Unpartheilichkeit.— Auch die Kor⸗ reſpondenznachrichten, vorzüglich jene aus Paris, Dresden, München und Peſth zeugen von eben ſo kenntnißret⸗ chen als geiſtvollen Verf mit dem. Induſtrieblatt uns nicht ganz befreunde heterogene Beſtandtheile Hauptblatt und gehört 1 nicht hieher. Wer ſucht z. B Naa
Hydrotechnik, Hornkämme,*
mer, Runkelrüben und das Melken der Kühe beim Humor? Alſo, lieber Humoriſt, ſtreiſe ab dieſes vierte, nicht gar freundliche Blatt v 0 deinem Klee,
mal
auf daß die drei andern nur deſto kräf⸗ tiger und markiger hera dane
— 7 An die geehrten Abonnenten. Das zweite Blatt ge er 0 Bilder wird baldmoͤglichſt erſcheinen; die Ausgabe ward zufaälllg etwas verſpätet. Auch die zweite Auflage des Spiegels wird
nächſtens vollendet ſein, und den neuen Abon⸗ nenten die fehlenden Nummern erſezt werden.
Redigirt von der Redaktion de
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