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„Wolken u. Berge“ und„Es ſtekt im Blute“, welche ein ſchönes Talent be— urkunden. Als Mitarbeiter dieſes Ta⸗ ſchenbuches nennen ſich noch: Schuma— cher, Frankl, Carlopago, Vogl, Lan— ger, Kuffner, Kaltenbrunner, Han— nuſch, Stierle, Holzmeiſter, Koch, Bauernfeld de. N
Muſik.
Hermannſtadt. Am 5., 6. und 8. Febr. l. J. wurde dem muſika⸗ liſchen Publikum unſerer beinahe an den Marken der Chriſtenheit gelegenen Stadt, der ſo ſeltene Genuß zu Theil, zwei gefeierte Tonkünſtler zu hören, nämlich die Herren Servaczinsky und Wagner, Mitglieder des Theater-Or⸗ cheſters in Peſth. Erſtern auf der Vio⸗ line, Leztern auf dem Violoncello. Herrn Wagner hatten wir bereits vor mehreren Jahren das Vergnügen einige Wochen in unſerer Mitte zu haben. Er war uns daher eine höchſt angeneh—
me, ab icht mehr fremde Erſchei⸗ nung. wo reger Sinn für wahre K in den trauten Kreiſen
lt, gewähren ſolche Wiedererſchei— nungen einen unendlichen Reiz, weil
man mit Gewißheit nur auf Tüchtiges und Gelungenes rechnen kann, dies bewährte ſich auch bei Hrn. Wagner vollkommen, denn ſo wie ehemals, war auch jezt im zahlreichen ausgezeichneten Publikum nur eine Regung, die des Entzükens und würdigen Anerkennens zugleich, dieſe Regung wird wohl ſei— nem meiſterhaften herrlichen Spiele nir— gends fehlen.— Herrn Servaczinsky hingegen können wir nicht genugſam danken, daß er uns in das Heiligthum der Kunſt ſo würdig eingeführt, mit ihren ſo manigfaltigen überreichen Ver— webungen vertraut gemacht, den wah— ren Maßſtab, nach welchem dieſelbe auf— 8„
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gefaßt und beurtheilt ſein will, ſo
unfehlbar angedeutet, und uns den
Werth der Violine in Meiſter händen
höher zu ſtellen, als es die Maſſe we⸗
nigſtens bisher gewohnt war, ſo über⸗
führend gelehrt hat; denn wenn anders
ein ungemein kräftiges, bis in das leiſeſte Verhallen der Töne, vollende⸗ tes Spiel, ſichere, reine Intonation,
und Meiſterſchaft verbürgende Bogen- führung, die unerläßlichen Bedingun⸗ gen für einen vollkommenen, ja vollen⸗ deten Violinſpieler ſind, ſo hat Hr. S.
ſeine ſchwierige Aufgabe glänzend ge⸗ löſt, und wir wünſchen der verehrten Peſther Theater-Direktion nur Glük, ſolche Männer an die Spize ihres treff⸗ lichen Orcheſters geſtellt zu haben, de— ren mächtiges Einwirken nur ſegenrei⸗ ches und kräftiges Gedeihen der Kupſt im vorhinein ſichern muß. Der Beifall, den Hr. S. u. Hr. W. hier geerntet, war allgemein und ſtürmiſch, aber auch im höchſten Grade verdient, für beide Künſtler äußerſt ehrend u. lohnend.— Dar um aber auch die freundliche Mah⸗ nung an Beide hiemit ergeht, einge— denk der liebevollen Aufnahme in un⸗ ſern Mauern, bald wieder zu kehren in unſere heimiſchen Berge, in das herr— liche Thal des Zibins und der Aluta. Sie werden, ſo wie jezt, auch dann warmen, innigen Anklang, herzliches Entgegenkommen und würdige Aner⸗ kennung finden. 8
Allerlei.
Buntes aus Wien. Die ho⸗ möopathiſche Heilmethode macht hier, ſeit nicht ſehr lange, bedeutende Fort— ſchritte, da man die von dem verſtor— benen Staatsrath und Leibarzt Dr. Stift gelegten Feſſeln für gelöſt be⸗ trachtete. Zur Hemmung einer noch wei— tern Ausbreitung werden nun von den


