Ausgabe 
29.6.1853
 
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Braunkohlen⸗Verkauf.

(987) Auf der Fürſtlichen Weckesheimer Braunk

ohlen⸗Grube iſt der Braunkohlen⸗Verkauf der

dießjährigen Förmerei wieder eröffnet worden. Der Preiß der Kohlenklöße, welche von den Reihen bezogen werden, iſt bis auf Weiteres 9 kr. und der Preiß der ſogenannten Holzkohlen

14 kr. für den Centner.

Bei Abnahme von mindeſtens 25 Centner und gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird, wie im verfloſſenen Jahr, Credit bis Ende März kommenden Jahrs unter den bekannten 3 Zahl⸗ terminen(Ende September und Dezember l. J. und März 1854) geſtattet.

Weckesheimer Grube am 22. Juni 1853.

Fürſtliche Bergverwaltung F. Storch.

Holzverſteigerung. (960) Freitag den 1. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Walddiſtrikte Oberforſt, bei Bönſtadt an der Büdinger Chauſſee ge⸗

legen: N 1 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 32 Prügelholz, 109 Eichen⸗Schälprügelholz, 14 Buchen ⸗Stockholz, 2 Eichen⸗ 5

1350 Buchen⸗Wellen, 2404 Eichen⸗Schälholzwellen, 12» Dieichſeln und 50 Schälſtangen, öffentlch an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Schloß Ilbenſtadt den 22. Juni 1853. Eräflich von Leiningen⸗Weſterburgiſche Rentei Bernhardt.

Bekanntmachung, betreff.: Holzverſteigerung in den bei Oberros⸗ dach gelegenen Großh. Domanialwal⸗ dungen.

(963) Freitag den 1. Juli d. J. werden in den oben genannten Waldungen an die Meiſt⸗ bietenden öffentlich verſteigert: Geſchälte Eichen: 6 Stecken Scheitholz, 17% Prügelholz,

2522 Wellen Reiſerholz, 25 Stammabſchnitte, 304 Stangen Werk⸗ und Nußholz, worunter auch Baumſtüßzen. Eichen⸗, Birken⸗ und Nadelholz: ½ Stecken Prügelholz, 20 Stockholz, 6096 Wellen Reißerholz, 3 Wagen, 17½ Laft Allerleiholz, 10 Stangen zu Baumpfählen. Zuſammenkunft: Morgens präeis Uhr bei der dicken Eiche an der Saatſchule im Weſterfeldſchenwald.

Es wird mit dem Birken⸗ und Nadelreißholz in den Mainzerhecken und Weſterfeldſchenwalde begonnen und nachher das übrige Holz, worun⸗ ter auch das Scheitholz iſt, im Kellerberg ver⸗ ſteigert.

Oberrosbach den 20. Juni 1853.

Der Großh. Oberförſter der Oberförſterei Oberrosbach Bing mann. Arbeits⸗Verſteigerung. (988) Samſtag den 9. Juli l. J., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen an Ort und Stelle die an der Kirche und an der Pfarrhofraithe zu

Steinfurth nöthigen Bauarbeiten öffentlich an den Wenigſinehmenden verſteigert werden.

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Nach den Voranſchlägen betragen dieſe Ar⸗

beiten: 1) Maurerarbeit 27 fl. 38 kr. 2) Steinhauerarbeit 8 3) Schreinerarbeit 20 58,

Die Voranſchläge liegen bei dem Unterzeich⸗ neten zur Einſicht offen. Steinfurth den 25. Juni 18653. Der Kirchenvorſtand. Für denſelben: Textor, Pfarrer.

Holzverſteigerung. (989) Montag den 4. Juli l. J., Vormittags 9, Uhr, ſoll in dem Gemeindewald zu Nieder⸗ mörlen nachſtehendes Holz in den genannten Schlägen einer öffentlichen Verſteigerung aus⸗ geſetzt werden:

1) im Schlag Nr. X: 2079 Wellen Aspen⸗, Weiden⸗ und Tannen⸗ Ausputzholz, 2) im Schlag Nr. XI: 1375 Wellen Aspen⸗, Weiden⸗ und Tannen⸗ Ausputzholz, 3) im Schlag Nr. XII: 775 Wellen Aspen⸗, Weiden⸗ und Tannen⸗ Aus putzholz, 4) im Schlag Nr. XIV: ½ Stecken Nadelholz 12 Stück Lerchen⸗Wellen 13 Nadel⸗* 1 Laſt Allerleiholz, 5) im Schlag Nr. XIV: 1 Nadelſtamm, 17 Cubikfuß enthaltend, 3 Nadelſtangen, 10 7 6) im Schlag Nr. XI und XII: 63 Gebund Ginſtern zu Backholz, 7) im Schlag Nr. V, VI, VII und VII: 1944 Gebund Ginſtern zu Backholz. Die Zuſammenkunft if bei dem Forſthaus Winterſtein, präcis 9 Uhr. Niedermörlen den 26. Juni 1853. Der Hebe e Bürgermeiſter e y.

Windfall;

Privat⸗ Bekanntmachungen.

Die Hagelſchäden-Verſicherungs-Geſellſchaft

ERES

in Magdeburg

(192) verſichert alle Ernten der Felder, der Gemuͤſe⸗, Obſt⸗ und Weingärten gegen Schaden, der durch Hagelſchlag entſteht, nach den Beſtimmungen ihres Statuts; ſie gewährt durch das Prinzip der Gegenſeitigkeit und Oeffentlichkeit in ihrer Verwaltung nicht allein die größte Sicherheit, ſondern ſtellt auch billige Prämien.

Die Einrichtungen dieſer Geſellſchaft fanden in dem letztverfloſſenen Jahre einen ſo allgemeinen Anklang, daß ſich

die Mitgliederzahl,

Die Statuten der Geſellſchaft,

ſind zu haben bei

Friedberg den 22. Mai 1853.

wie das verſicherte Capital gegen das Jahr 1851 um mehr als das Doppelte geſteigert hat. ſowie Auskünfte über die Erforderniſſe zur Aufnahme und die nöthigen Formulare

H. Hahn,

Agent der Hagelſchäden-Verſicherungs-GeſellſchaftCeres.

Geſchaͤfts-Eroͤffnung. (979) An dem kurheſſiſchen Chaufſſeehaus, nahe bei Friedberg, habe ich eine Ziegel-, Back⸗ ſtein⸗ und Kalkbrennerei erbaut, weßhalb daſelbſt von heute an Ziegeln, zwei- und dreizöllige Backſteine, ſowie Kalk in beſter Qualität zu an⸗ nehmbaren Preiſen zu haben ſind. Dieſes Ge⸗ ſchäft treibe ich in Verbindung mit meinem Schwiegervater Friedrich Weimann, der es be⸗ reits ſchon 33 Jahre zu Oſſenheim getrieben hat. Das Zutrauen, welches demſelben zu Theil ge⸗

worden iſt, bitte ich auch auf unſere Verbindung übertragen zu wollen. Schwalheim den 20. Juni 1853. Konrad Stamm, Zimmermann.

6 0 0 Gulden

(981) Vormundſchaftsgelder liegen gegen ge. richtliche Verſicherung zum Ausleihen bereit bei Oſſenheim. G. Maul. Aufforderung.

(990) Schon vor ſehr geraumer Zeit ſind

2 Hüte Melis⸗Zucker und ein neues Oefchen in meinem Hauſe abgeſtellt worden, ohne daß mir bis jetzt die Eigenthümer dieſer Gegenſtände bekannt geworden ſind oder auch nur die ge ringſte Nachfrage darnach geſchehen wäre. Ich fordere daher die Eigenthümer der fraglichen Waaren⸗Gegenſtände auf, ſolche längſtens inner⸗ halb 14 Tagen, gegen Erſatz der Koſten, bei mir abzuholen. Ilbenſtadt den 22. Juni 1853.

Gottfried Haas.