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Braunkohlenverkauf.
(1964) Für die Braunkoblen, welche vom 1. Januar bis 31. März 1854 von dem Großh. Dorheimer Braunkohlenbergwerk gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft und unter den hierbei zu be⸗ obachtenden bekannten Bedingungen bezogen werden, wird eine Zahlungsfriſt bis Ende Juni 1854
geſtattet.
Die Preiße der Braunkohlen ſind, bis Weiteres hierüber veröffentlicht wird, die ſeitherigen,
nämlich für die von Haufen 11 kr. per Centner und für die aus Schoppen 12 kr. per Centner, wobei 14 Stück Klötze für einen Centner gerechnet werden.
Alle Geſchirre, welche auf dem Gr. Dorheimer Braunkohlenbergwerk Kohlen holen, ſind bei der Kurfürſtl. Heſſ. Chauſſeegelderhebungsſtätte Nauheim und beladen auch auf allen Großh. Heſſ. Chauſſeen von der Entrichtung des Chauſſeegeldes befreit.
Dorheimer Bergwerk den 28. Dezember 1853.
Das Großherzogl. Heſſ. Bergamt Dorheim ä tg ep Gr. Bergmeiſter.
Privat- Bekanntmachungen.
Allgemeine Rentenanſtalt zu Darmſtadt.
(1735) Diejenigen, welche der ſeit dem 1. Januar d. J. eroͤffneten, mit dem 31. Dezember d. J. zu ſchließenden 7. Jahresgeſellſchaft beizutreten oder Nach⸗ zahlungen auf frühere Einlagen zu leiſten beabſichtigen, laden wir hierdurch ein,
ſolches vor Ablauf dieſes Jahres
entweder dahier bei dem Hauptbüreau der
Anſtalt oder auswärts bei den Herren Bevollmächtigten derſelben“) zu bewerk—
ſtelligen. Bis jetzt zählt die Anſtalt 5620
Mitglieder mit 9412 Einlagen und einem effectiven Einlagekapital von 548,182 fl.
Bei der mit der Anſtalt verbundenen Depoſitenkaſſe wurden ſeit Anfang dieſes Jahrs bereits 326,900 fl. hinterlegt. Darmſtadt den 31. Oktober 1853.
Die Direction der Allgemeinen Rentenanſtalt.
*) In Friedberg bei Herrn Heinrich Hahn; in Butzbach bei Herrn Bürgermeiſter Seippel; in Vilbel bei Herrn Geometer 1. Cl. Grosholz.
Empfehlung.
(1917) Feinſter Muscat⸗Lünell, Malaga, Rum de Jamaica, Arae de Batavia, Punſcheſſenz, und abgelagerter Pfälzer Weineſſig
bei Friedberg. H. M. Hirſchſprung. Ge ſ u
ch. (1918) In eine kleine Haushaltung dahier wird auf Petritag ein braves Mädchen geſucht, welches kochen und alle Hausarbeiten verrich⸗ ten kann.
Zu ver miethen. (1945) Der mittlere Stock meines Hauſes iſt ganz oder getheilt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden.
Friedberg am 21. Dezember 1853. Heinrich Engel in der Uſagaſſe. Wechſel auf New⸗York, (1922) kurze Sicht zu billigem Cours, bei
J. André in Offenbach a. M. Näheres durch Chriſt. Hecht in Friedberg.
Num de Jamaica!!!
(1947) Arac de Batavia und feinſte Punſch⸗Eſſenzen bei 8 Wilhelm Fertſch.
Verloren. 11965 Eine Botenfrau, die ſolche erſetzen muß, hat am verfloſſenen Samſtag von hier nach Dorheim 2 fein gehäkelte Kappen ver⸗ loren. Der redliche Finder wird gebeten ſolche gegen eine Belohnung bei Carl Huppuch ab⸗ zugeben. Friedberg am 27. Dezember 1853.
Zu vermiethen. (4966) Ein Logis im zweiten Stocke bei Karl Rauſch's Wtw.
An zeig e. (1967) Die Unterzeichnete beabſichtigt das Geſchaft ihres ſeligen Mannes, des Herren- kleidermachers Gerhard, fortzuführen und hier⸗ mit ebenfalls das Decatiren von Tuch zu ver⸗ binden. Indem ſie dieß hierdurch anzeigt, bittet ſie zugleich das demſelben geſchenkte Vertrauen auf ſie überzutragen und überzeugt zu ſein, daß ſie durch gute und billige Arbeit ſolches zu rechtfertigen ſich beſtreben werde.
Dorothea Gerhard, Wittwe.
Anzeige.
(1968) Einem geebrten hieſigen und aus⸗ wärtigen Publikum mache ich die ergebene An⸗ zeige, daß ich in meinem dem neuen Schul⸗ hauſe gegenüber gekauften Hauſe nebſt meinem Saamenhandel auch einen Mehlhandel etablirt habe. Ich werde mich beſtreben, das Zutrauen meiner geehrten Abnehmer durch billige und reelle Bedienung zu erwerben. Friedberg im Dezember 1853. M. Jung. Nr. 143
(1969) bat den Nähſtein von Steinhauer Erb gewonnen. Buͤrger-Caſino. (14970) Sonntag den 1. Januar findet Damencaſino ſtatt. Auf dem Theater wird gegeben:
„Die lebendig todten Eheleute,“ nach dieſem „Schildwache, Tod und Teufel.“
Der Vorſtand.
1 1** N.„ 2 1 Kirchliche Anzeigen, * Neujahrsfeſt 1881. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. Gottesdienſt in der Stadtkirche:
Vormittags: Hr. Candidat Doſch. Nachmittags: Hr. Diaconus Baur.
Gottesdienſt in der Burgkirche:
Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. Nachmittags: Hr. Candidat Bernbeck.
Frankfurter Cours vom 28. Dez. 1853.
Pifetnü fl. 9 39½-40% Fbiedtches ds?!„ 9 58¼—b59 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 42¼-—4½ RNand⸗Ducaten„ 5 35-36
20 Frunknunte„ 9 20-21 Engliſche Souverains.„11 42 Preußiſche Thaler.„ 145%½/—/
5 Frankenthaler 8„ 220% Preußiſche Caſſenſcheine.„% 145 ½/ ½1
Fruchtpreiſe. 28. Dez. 23. Dez. 22. Dez.
Gattung. Fried⸗, Gerns⸗ berg Mainz heim
5 fl. kr fl. kr f. kr. Waizen pr. Malter 18 3018 134(——
Korn 77 13125 13 1712 30
Gerſte 77 10— 10 61020 Hafer, 77 4301 51511 5 30 Polizei Taxe
für die Städte Friedberg und Butzbach vom 31. Dez. bis zum 6. Jan. 1854.
— 4 Fried⸗ Butz⸗ 2 Brod⸗Preiſe. berg. bach. * tr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 4 142 2„ 7 8 2813 4 5 e Lth. Ltb. — Milchbrod 1 — Waſſerweck 1377 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 13% 13 ½ leiſch-Preiſe. 7 ſch 9 0 5 pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 12% „ Kühfleiſch, gemäſtetes 10 19 „ Rindfleiſch, gemäſtetes 888 „ Kalbfleiſch 7— 48— „„„ gemäſtetes„„ „ Schweinenfleiſch 14— 14— „Hammellleiſch 9 29— 1 Schaaffleiſch r „Wurſt v.blos Schweinen 16— 16— „ Bratwurſt 19— 18 „Schwartenmagen 18— 18— „ Geräucherter Speck 24— 426— „Schinken e „ Dörrfleiſch 20— 20 „Schweinenſchmalz, 75 ausgelaſſen 21— 22— unausgelaſſen 20— 120— „ Nierenfett 22— 20— „Hammelsfett 16(— 16
Die Großherzoglichen Bürgermeiſte Bender. Seippel.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.
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