der
767/. 768/10. 796/4. 798/12. 84/1. 904/1. 983,1. 1017/14. 1042/3. 1067 ſollen be⸗ ſcheinigtermaßen durch Erbgang und Verjährung Eigenthum der Erben des verlebten Steuerraths Hofmann zu Gießen Rudolph Hofmann auf dem Karlshof und Eleonore, Regierungsraths Reunings Ehefrau zu Dresden, geworden ſein. Da dieſe ihr Eigenthum urkundlich nicht nach⸗ weiſen können, ſo werden Alle, welche Anſprüche an die bezeichneten Immobilien zu haben ver- meinen ſollten, aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen ſechs Wochen von heute an hier anzu⸗ zeigen, als ſonſt ſolche den Vorgenannten im Grundbuche als durch Verjährung erworben worden, zugeſchrieben werden, und, da ſie be⸗ reits von denſelben verkauft worden find, der Kaufbrief darüber richterlich beſtätigt werden wird. Friedberg am 27. Auguſt 1853. Großherzogl. Landgericht Hofmann.
O bſt⸗Verſteigerung.
(1405) Donnerſtag den 22. September, Morgens um 9 Uhr, wird an Ort und Stelle die dießjäbrige Obſternte in der Feldgemarkung an den Meiſtbietenden verſteigert. Die Zu— ſammenkunft iſt am ſog. Wartberg; ſodann kommt die Obſternte in der Gartengemarkung Donnerſtag den 29. und Freitag den 30. l. M. an Ort und Stelle, Morgens um 9 Uhr, zur meiſtbietenden Verſteigerung mit dem An⸗ fügen, daß der Anfang dieſer Verſteigerung am ſtädtiſchen Bleichgarten in der Vorſtadt zum Garten gemacht wird. Friedberg den 12. September 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender.
Edietal ladung. (1453) Es hat 1) Georg Reibert zu Aſſenheim beſcheinigter⸗ maßen das Grundſtück 722/5. 11% Ru⸗ then im Münzenberger Hohlfeld vor ſchon 20 Jahren von dem verſtorbenen Peter Lang, dem es noch zugeſchrieben iſt und deſſen Erben unbekannt find, erkauft. Dann ſtehen 2) der Cantor Müllers Wittwe zu Aſſenheim die Grundſtücke 271/49. 37 Ruthen im Eicherloh, 895/18. 50% Ruthen hinter dem Langert, im Grundbuche zugeſchrie— ben, obgleich die Eigenthumsurkunde auf ihren Sohn Daniel Müller lautet, der ſolche für ſie erkauft haben ſoll, was ſeine Wittwe beſtätigt hat, während dem eine Tochter ſich in Amerika befinden ſoll, alſo, da Cantor Müllers Wittwe jene Stücke verkauft, auf dieſem Wege zu Geltendmachung etwaiger Anſprüche auf⸗ gefordert werden muß. Weiter haben 3) Georg Mohrs Eheleute zu Aſſenheim dem Chriſtian Bertalotte von da das Grund⸗ ſtück 1017/15. 22% Ruthen in der Silz käuflich überlaſſen, es iſt aber ſpäter Prozeß darüber entſtanden, der, da Georg Mohr inmittelſt heimlich nach Amerika ausgewandert iſt, durch einen am 18. März v. J. mit ſeiner Ehefrau ab⸗ geſchloſſenen Vergleich, dahin erledigt worden, daß dieſe dem Käufer einen Kauf⸗ brief über jenes Grundſtück— wie ſie ihrer Seits gethan und demſelben Quit— tung beigefügt hat,— auszufertigen und Vollmacht ihres Mannes nachzuliefern verſprochen hat, was bis jetzt unterblieben iſt, auch nicht bewirkt werden konnte, da die Mohriſche Ehefrau ebenfalls ausge. wandert und ihr Aufenthalt unbekannt iſt. Ferner ſind 4) auf Inſtanz der Gemeinde Aſſenheim den vorgedachten Georg Mohrs Eheleuten die Grundſtücke 180/42. 8½ Ruthen Grabgar⸗
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ten in den Wehrgärten, 263/9. 14 Ruthen im Eicherloh, 508/11. a. 20% Ruthen Acker im Silzberg fur 74 fl. 30 kr. ver⸗ ſteigert worden. Theils liegen Eigen— thumsurkunden über dieſe Grundſtücke nicht vor, theils haben Beklagte über den Ver— kauf noch nicht gehört werden können, ſo daß die Ausfertigung der Adjudications- urkunden bis jetzt nicht Statt finden konnte. Endlich ſteht
5) im Aſſenheimer Hypothekenbuche auf dem Namen des Heinrich Bopp von da noch eine am 8. April 1783 bei Friedrich Peter Zimmermann zu Hanau entliehene Hypothek von 25 fl. offen, die längſt ge— tilgt ſein ſoll, jedoch nicht vorgelegt wer den kann.
Auf Antrag der Betheiligten werden nun alle, welche auf die bezeichneten Grundſtücke und auf die sub. 5 genannte Hppothek Anſprüche bilden, ſodann Georg Mohr und Ehefrau, wenn ſie Einwendungen gegen den sub. 4 erwähnten Verkauf oder den Vollzug des sub. 3 erwähnten Vergleiches erheben wollten, aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen drei Monaten von heute an hier geltend zu machen, als ſonſt ad 1 das bezeich⸗ nete Grundſtück dem Georg Reibert zu Aſſen— heim als durch Verjährung erworben im Grund— buche zugeſchrieben, ad 2 Cantor Müllers Wittwe als Eigenthümerin der bezeichneten Grundſtücke behandelt und deren Verkauf beſtä⸗ tigt, ad 3 der abgeſchloſſene Vergleich als auch von G. Mohr genehmigt und die Quittung ſeiner Ehefrau als von ihm anerkannt betrachtet nicht weniger der Kaufbrief beſtätigt, ad 4 der Verkauf unter Confirmation der Adjudications⸗ urkunden und Ausſchluß mit Einwendungen ratificirt, endlich ad 5 die gedachte Hypothek für erloſchen erachtet und im Hppothekenbuche gelöſcht werden wird.
Friedberg den 1. September 1853.
Großherzogl. Landgericht Hofmann. Edictalla dung.
(14510 Ueber das Vermögen des Konrad Roß II. von Oberrosbach iſt der förmliche Concursproceß erkannt worden. Es werden deßhalb alle Diejenigen, welche Forderungen und Anſprüche an dieſes Vermögen zu dilden haben, aufgefordert, ſolche
Mittwoch den 16. November,
Vormittags 9 Uhr, bei Meidung des ſtillſchweigend erfolgenden Ausſchluſſes von der Maſſe anzumelden und zu begründen. In dieſem Termin ſoll ein Arran⸗ gement verſucht, wegen Veräußerung der Maſſe und Beſtellung eines Curators Beſchlüſſe gefaßt werden und werden alle Gläubiger, die nicht per⸗ ſönlich erſchienen, oder durch Specialbevollmäch⸗ tigte vertreten ſind, in jenen Beziehungen als den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſcheinenden Gläubiger beitretend angeſehen. Friedberg den 29. Auguſt 1853. Großherzogl. Landgericht Hofmann. Edictalla dung.
(1435) ueber das Vermögen des Heinrich Bender von Friedberg iſt der förmliche Con⸗ cursproceß erkannt worden. Es werden deßhalb die bekannten und unbekannten Glaubiger des- ſelben aufgefordert, ihre Forderungen, Anſprüche und Vorzugsrechte Mittwoch den 16. November, Vormittags 9 Uhr,
dahier, bei Meidung des ſtillſchweigend erfol— genden Ausſchluſſes von der Maſſe anzumelden und zu begründen.
In dieſem Termin ſoll ein Arrangement ver⸗ ſucht und über die Maſſe ſelbſt Beſchluß gefaßt werden, weßhalb die nicht perſönlich erſcheinen— den Gläubiger ihre Vertreter zum Abſchluß eines Arrangements, ſowie zur Wahl eines
Gläubigerausſchuſſes und Curators, beſonders zu bevollmächtigen haben, widrigenfalls ſie als der Mehrheit der erſchienenen Gläubiger bei— tretend angeſehen werden Friedberg den 13. September 1853. Großherzogl. Landgericht Hofmann. Edietalladung.
(4436) Anſprüche aller Art an den Wirth Nikolaus Schilling von Beienheim, über deſſen Vermögen Concurs erkannt worden iſt, find Mittwoch den 19. Oktober, Vormittags 9 Uhr, bei Meidung ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Maſſe, dahier anzuzeigen.
Nicht perſönlich erſchienene, oder ordnungs⸗ mäßig vertretene, Gläubiger werden an die, von den erſchienenen im Termin gefaßt wer— denden Beſchlüſſe in jeder Beziehung für ge— bunden erachtet.
Friedberg den 8. September 1853.
Großherzogl. Landgericht Hofmann. v. Preuſchen.
O bſtverſteigerung.
(1437) Das der Gemeinde Reichelsheim zugehörige Obſt, in Birnen, Zwetſchen, meiſtens aber in Aepfeln beſtehend, ſoll Freitag den 23. September l. J. an Ort und Stelle in einzelnen Abtheilungen verſteigert werden. Reichelsheim den 15. September 1853. Schmid, Bürgermeiſter. Verpachtung der Kurwirthſchaft zu Bad Nauheim. (1458) Dienſtag den 11. Oktober d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll die Kurwirthſchaft beim Soolbade zu Nauheim für die nächſten zwei Jahre, unter den im Termine bekannt gemacht werdenden Bedingungen, welche auch vorher bei Kurfürſtlicher Badeinſpection daſelbſt einzuſehen find, öffentlich verpachtet werden Bewerber um dieſe Wirthſchaft haben ſich ſowohl über ihre Qualification zum Wirthſchafts⸗ betriebe, als auch über ihre Cautionsfähigkeit genügend auszuweiſen. Nauheim den 13. September 1853. Kurfürſtlich Heſſiſches Salzamt:
K. Engelhard. F. Schreiber. R. Ludwig. Aepfel⸗Verſteigerung. (1439) Donnerſtag den 22. l. M., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen die Gemeindeäpfel dahier, circa 60 Malter, abtheilungsweiſe, an
den Stämmen verſteigert werden. Wölfersheim den 17. September 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter All wohn.
O bſt⸗-Verſteigerung. (1460) Montag den 26. d. M., Vormit⸗ tags, ſoll das der Gemeinde Nauheim zuſtehende diesjährige Obſt, beſtehend in Aepfel, Birnen, Zwetſchen und Nüſſen, abtheilungsweiſe an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden.
Der Anfang wird im Burggarten gemacht. Nauheim am 17. September 18583. Der Bürgermeiſter Hartmann.
O bſt⸗Verſteigerung. (3461) Mittwoch den 21. d. M., Morgens 11 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde gehöri Obſt, circa 350 Malter Aepfel, öffentlich meiſt— bietend verſteigert werden.
Die Zuſammenkunft iſt an der oberen Pforte. Rockenberg den 16. September 1858. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Wein ee Obſt⸗Verſteigerung. (1462) Das diesjährige der Gemeinde Röd⸗ gen zuſtehende Obſt, beſtehend in Aepfel und etwas Birnen, wird Mittwoch den 28. d. M.,
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