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Kugel entgangen, die ihn ſo gewiß getroffen hätte das Häslein gemordet late Ale ich 0 0 0 Flinte wieder von der Backe abwärts fuhr, war's plötz— lich, als ob mir Jemand ins Ohr hineinſpräche: Biſt du 8 auch wie das gierige Raubthier, das hier ſeine ler 5 8. Augen haſchte? Machſt du nicht auch abend 915 99 85 auf einen, der arglos und Nichts nd, wie dies Häslein, ſeiner Heimath zu wandert, wo ihn die Seinen erwarten? Das Raubthier iſt deiner rächenden Kugel durch die Raſchheit ſeiner Flucht ent— gungen; du aber entgeheſt nicht dem, der geſagt hat: Mein ist die Rache; ich will vergelten!
N Augenblicke war mir's, als werde mir eis— ga wel en agen dcn de, d flog in die Luft 1 8 Ge 3 e ee und, wie von ers bösen Gee 12 90 1 1 Eile der Heimath zu. g fag e
Ich war noch unverheirathet damals. Meine ſelige Mutter, eine fromme Frau, hielt mir Haus.
Sie kam mir ſo freundlich entgegen und ſagte: Ach, mein Sohn, was haſt du mir heute Sorge gemacht! Ich kann dir nicht ſagen, was mich eine Angſt überfiel. Es kam mir vor, als ſtünde dir ein entſetzliches Unglück be— vor. Da hab' ich recht inbrünſtig für dich gebetet. Wie dank' ich nun Gott, daß du, ohne Schaden genommen zu haben, wieder da biſt!
Dies Wort meiner Mutter traf mich noch ſchwerer, als das, was ich auf der Waldwieſe vor Augen hatte. Ich erkannte es wohl, daß mir ein entſetzliches Unglück bevor geſtanden, ein Schaden an meiner Seele, der mich endlos elend gemacht haben würde.
5 Ich ging hinauf in mein Kämmerlein, und da er— griff mich das Alles ſo, daß ich bitterlich weinte, auf meine Kniee niederſank und Gott um Vergebung anflehte, aber auch ihm inbrünſtig für die Rettung von einer ſchwarzen Unthat dankte.
Meine gute Mutter war mir nachgefolgt, weil ſie meine große Bewegung bemerkt und gefürchtet hatte, es möge dennoch etwas Schlimmes geſchehen ſein.
Ich geſiand ihr offen Alles ein und erzählte ihr auch das, was mir mit dem Fuchſen und dem Haſen be— gegnet war, und ſchloß mit den Worten: Ohne dieſen gluͤcklichen Zufall wär' ich ein Mörder geworden!
O mein Sohn, ſagte die liebe Mutter, nenne nicht Zufall, was eine abſichtliche Fügung der Gnade Gottes war! Der Herr wollte deine Seele retten. O verſchließ der göttlichen Gnade dein Herz nicht. Der Herr hat dich mit dem Athem eines neuen Lebens angehaucht. Beginne es nun fortzufahren in ſeiner Furcht. Wache und bete, daß du nicht mehr in Anfechtung falleſt.— Meide die Wege des Böſen und laß nicht mehr Macht dem Zorne. Gib ihm nicht mehr Raum in deiner Seele; er thut nie was vor Gott recht iſt.
Das ging mir durch die Seele, wie ein zweiſchneidig Schwerdt.
Ich gelobte es meiner guten Mutter, ich gelobte es Gott, mich nie mehr zu betrinken; nie mehr meinem Zorne ſolche Gewalt zu laſſen, und bat Gott täglich im Gebet um ſeinen rettenden, helfenden Beiſtand.
Ihm ſei Lob, Preis und Dank! Es iſt mir gelungen mit ſeiner Hülfe mein Gelübde zu halten.
Dem Caspar begegnete ich ſpäter im Holze. Ich erzählte ihm offen und ehrlich den ganzen Hergang, und bat ihn, mich nicht mehr zu reizen, ſeinen Groll gegen mich fahren und von dem Freveln zu laſſen. Ich ver⸗ ſprach, wenn er Helz brauche, es ihm anzuweiſen.
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Dies offene, treugemeinte Wort, das er ruhig an— hörte, machte auch auf dieſen nur verwilderten, nicht im Grunde der Seele ſchlechten Menſchen einen wohlthätigen Eindruck. Er folgte mir und Alles ging gut.
Darum ſoll mir Niemand, ſchloß der Förſter, von Zufällen reden. Das iſt Unſinn und ſogar eine Sünde. Gott lenket unſre Geſchicke. Wollten wir eben nur drauf merken, wenn er uns warnet, wir würden in gar vielen Fällen, ja in allen, vor dem bewahrt, was die Seele elend macht und uns um unſern Frieden bringt— und— ſetzte ich damals und auch jetzt, wo ich Euch das wieder⸗ erzähle hinzu— wir würden dankbarer gegen den Lenker unſrer Tage und vertrauensvoller gegen ſeine heilige Vor— ſehung, die unſrer nie vergißt.
Probatum! ſagte der Gevatter. Behaltet's Alle wohl. Nun wollen wir ſchlafen gehen; vergeſſe aber Keiner ſein Abendgebet und das beſonders:„Führe uns nicht in Verſuchung, ſondern erloͤſe uns von dem Uebel!“
Kirchenbuchs-Auszug von Friedberg. Monat Oktober.
Ge traute:
25. Martin Heinrich Sauer, hieſiger Bürger und Schnei— dermeiſter, des verſtorbenen hieſigen Bürgers und Schuh— machermeiſters Chriſtoph Sauer ehelich lediger Sohn und Eliſabethe Kraft, des verſtorbenen Ortsbürgers und Ackermanns Heinrich Kraft zu Staufenberg eheliche ledige Tochter.
Ge ta u fe;
9. Dem hieſigen Bürger und Büchſenmacher Emmerich Felix Fritz ein Sohn, Wilhelm, geb. den 9. Sept.
15. Dem hieſigen Bürger und Bäckermeiſter Carl Friedrich Fritz zwei Töchter: Anna Regina und Anna Johanna Wilhelmine Catharina, geb. den 23. Sept.
16. Eine uneheliche Tochter, Margarethe, geb. den 10. Okt.
16. Dem Großh. Reallehrer Julius Göring eine Tochter, Marie Louiſe Auguſte, geb. den 12. Sept.
17. Ein unehlicher Sohn, Johannes, geb. den 15. Okt.
21. Dem hieſigen Bürger und Schönfärbermeiſter Johann Wilhelm Bechſtein ein Sohn, Philipp Jacob, geb. den 18. Sept.
23. Dem Bürger zu Großkarben und Actuariatsgehuͤlfen dahier Georg Philipp- Weitzel eine Tochter, Karoline Adelheid, geb. den 22. Sept.
23. Dem hieſigen Bürger und Poſamentier Joſeph Hoff— mann ein Sohn, Philipp Jacob, geb. den 30. Sept.
30. Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter Johann Conrad Wörner ein Sohn, Philipp Conrad, geb. den 14, Dit,
Weser edi geit:
6. Sophie Catharine Schneider, Wittwe des weiland hie— ſigen Bürgers und Schneidermeiſters Johann Carl Schneider, geborne Büttel, alt 79 Jahre, 5 Monate und 27 Tage, 1 den 4. Okt.
14. Hartmann Reuß, des weiland hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters Conrad Reuß ehelich lediger Sohn, alt 18 Jahre, 7 Monate und 16 Tage; 5 den 12. Oct.
22. Johanna Jung, Töchterlein der Katharine Jung, alt 6 Tage; f den 21. Oct.
29. Johann Philipp Buchecker, des hieſigen Bürgers und Eiſenbahnwärters Georg Buchecker ehelicher Sohn, alt 2 Jahre, 6 Monate und 6 Tage; t den 27. Oct.
29. Heinrich Fauſt, des hieſigen Bürgers und Schneider— meiſters Conrad Fauſt ehelicher Sohn, alt 10 Jahre, 4 Monate und 27 Tage; 1 den 27. Oct.
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