Ausgabe 
16.11.1853
 
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Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

NN ον

Edictalla dung.

(1729) Nachdem über das Vermögen des Jacob Schäfer in Rockenberg von Gr. Hofge⸗ gerichte der Provinz Oberheſſen der formelle Concurs erkannt worden iſt, ſo werden bekannte wie unbekannte Gläubiger zur Geltendmachung ihrer Anſprüche, ſowie zur weiteren Beſchluß⸗ nahme auf Freitag den 9. Dezember, Vormittags 10 Uhr, bei Vermeidung des ſtillſchweigend eintretenden Ausſchluſſes von der Maſſe und Annahme des Beitritts zum Beſchluſſe der Mehrheit der er⸗ ſchienenen Gläubiger hiermit vorgeladen. Butzbach den 28. Oktober 1853. Großberzogl. Landgericht Ebel. Muth.

Anlehen der Stadt Alzey.

(1732) Bei heutiger Verlooſung ſind die Nummern 33, 40, 57, 59, 61, 88, 92, 93, 100, 115, 126, 133, 137, 138, 141, 143, 147, 151, 152, 172, 186, 196, 200, 204, gezogen worden und können die Beträge ſowohl bei der Stadtkaſſe bier, als auch bei dem Banquier- hauſe J. Lindheimer in Frankfurt a. M. am 1. Januar 1854 in Empfang genommen werden. Alzey den 15. September 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Seh erk

ieee ung 1 von ledernen Feuereimern und Spritzenſchläuchen für die Gemeinde Stammheim.

(174) Freitag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehaus dahier die Anfertigung:

a) von 50 Stück ledernen Feuer⸗

eimern, veranſchlagt zu

b) von 100 laufende Fuß lederne f Spritzenſchläuche, veranſchlagt zu 60 fl. öffentlich an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden.

Stammheim den 4. November 1853.

Der Großberzogl. Bürgermeiſter Pauly.

Edietalladung.

(1702) Gr. Hofgericht der Provinz Ober- heſſen hat über das Vermögen des Johannes Marguth zu Butzbach, welches nach dem auf genommenen status um 2049 fl. überſchuldet iſt, den förmlichen Coucursprozeß erkannt. For⸗ derungen jeder Art ſind deßhalb bei Meidung Ausſchluſſes von der Maſſe im Termine Mittwoch den 21. Dezember d. J., Vor⸗ mittags Uhr, dahier anzumelden, zu begründen und etwaige Vorzugsrechte geltend zu machen.

Im Falle eines gütlichen Uebereinkommens ſollen die nicht erſcheinenden Gläubiger als den Beſchlüſſen der Mehrheit der Erſcheinenden bei⸗ tretend angeſehen werden.

Butzbach den 4. November 1853.

Großherzogl. Landgericht Ebel. Dr. v. Schmalkalder. Schaafpferche-Verpachtuug.

(1763) Donnerſtag den 17. November d. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe eine Anzahl ſtädtiſcher Schaafpferche, welche den 19. d. Mts. ihren Anfang nehmen, öffentlich meiſtbietend verſteigert.

Friedberg den 13. November 1853.

Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender.

125 fl.

2362

Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen.

(1760 Dienſtag den 15. d. M., des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſoll auf dem Sectionsbüreau dahier die Lieferung von 800 Bütten Luftkalk zur Erbauung des hieſigen Stationshauſes duech öffentliche Verſteigerung in Accord gegeben werden. Gießen den 9. November 1853. Der Großh. Sektions-Ingenieur Eickemeyer.

Lieferungen verſchiedener Bedürfniſſe für die Garniſon Butzbach. (4765) Die Lieferung nachbenannter Be dürfniſſe für die Garniſon Butzbach ſollen auf dem Wege der Soumiſſion au den Wenigſt fordernden in Accord gegeben werden, und zwar: Dienſtag ben 22. November d. J,, des Vor⸗ mittags um 10 Uhr,

die Bedürfniſſe an Brod, geläutertem Brenn⸗ öl, Thran, Stearinlichter, Gerſtenſchroth, Waizenkleie und Leinkuchen, ſodann Stroh zum

Fullen einzelner Betten pro 1. Halbjahr

1854, ſodann Mittwoch den 23. November d. J., des Vor⸗

mittags um 10 Uhr,

die Bedürfniſſe von Kardätſchen, Wannen, Zimmer- und Stallbeſen auf die Jahre 1854, 1855 und 1856.

Dies den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die resp. Lieferungsbedin⸗ gungen jeden Tag auf dem Verwaltungsbüreau beſagter Garniſon eingeſehen werden können.

Butzbach den 10. November 1853.

In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter.

Jagdverpachtung.

(1766) Donnerſtag den 17. d. M., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll auf hieſigem Rath⸗ hauſe die Gemeindejagd auf 6 Jahre nochmals öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Münſter den 13. November 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Anſchicks.

Ne

Privat- Bekanntmachungen.

Anlehen der Landgräfl. Reſidenzſtadt Homburg v. d. Höhe.

(17360 Von dem unterm 1. Juli 1847 bei Simon Lindyeimer zu Friedberg negoclirten An⸗ lehen ſind folgende Obligationen, No. 21 à fl. 300. No. 51 u. 55 a fl. 100. fl. 200.

fl. 500.

zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1854 gezogen worden und können die Beträge zur Verfallzeit an meiner Caſſe in Empfang genom⸗ men werden. Frankfurt a. M. den 1. November 1853. J. Lindheimer.

3eme

(1753) Ein Zimmer mit Kabinet, mit oder ohne Möbel, iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden bei Conrad Diehl, neben Herrn Apotheker Wahl.

Nicht zu uͤberſehen!

(1755) Unannehmlichkeiten möglichſt auszu⸗ weichen, ſchlage ich auch noch dieſen Weg ein, meine Schuldner wiederholt um Zahlung zu erſuchen und werde ich, um meinen Verbind⸗ lichkeiten nachkommen zu können, gegen die

Säumigen, OHNE Ausnahme und bis

auf die jüngſte Zeit, mit Gerichtsverfahren bis zum Erfolge vorſchreiten. Aſſenheim den 8. November 1853. Süffert, Apotheker.

Geſchäftsleute,

(4767) die draußen auf dem Lande viel verkehren, viele Bekannſchaften befitzen und fich Vertrauen bewußt ſind, können einen guten Ver⸗ dienſt auf eine leichte Art erlangen.

Näheres auf frankirte Briefe bei dem Kauf⸗ mann Ferdinand Weiß in Hanau a. M.

Prima Braunſchweiger Flachs

(1768) und neue bolländiſche Vollhäringe

ſind angekommen und billig zu haben bei Friedberg im November 1853.

Louis Win heim,

Uſagaſſe, Herrn Samuel Lindheimer vis-àvis,

Empfehlung. (1769) Meine ächten Bremer Havanna⸗ Cigarren, holländiſche Tabacken, Patent⸗Ma⸗ ſchinen- und Wagenſchmiere, ſowie auch meine anderen führenden Artikeln, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung.

Friedberg im November 1853. Louis Win hei m, Uſagaſſe, Herrn Samuel Lindheimer vis-A-vis.

Eiſeubahn⸗Frachbtriefe

(1770) ſind ſtets vorräthig bei Friedberg. E. Bindernagel.

Literariſche Anzeigen.

(1771) Bei C. Bindernagel in Fried⸗ berg iſt zu haben:

Wohlgemuth

oder

Der ſichere Weg zum Wohlſtand.

Eine wahre Erzählung für das Volk aus der Geſchichte der landwirthſchaftl. Vereine von W. Lauter, Großherzoglich Badiſchem Wieſenbaumeiſter, Dirigirendem Mitglied des landwirthſchaftlichen Bezirks⸗Vereins Karlsruhe. Preis 36 kr.

(1772) Die Häkelſchule

Damen,

oder die Kunſt alle vorkommenden Häkelarbeiten auszuführen. Als vollſtändige Anweiſung ohne Bei

hülfe die verſchiedenen Häkelarbeiten zu erlernen. Zum Schul⸗ und Hausgebrauch von

Charlotte Leander. 11. Aufl. 12 Hefte mit 251 Abbild. 12. br. 7 fl. 12 kr. Einzelne Hefte find ohne Erhöhung des Preiſes zu 36 kr. zu haben.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.

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