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1) Operation des grauen Staars. 11 geheilt, 4 in Heilung, 1 ungeheilt.
2) Operation des Hornhautſtaphylons. heilt(nach eigener Methode).
3) Operation des Schielens. 5 Fälle geheilt.
4) Operation der Cirſophthalmie. 1 Fall geheilt (nach eigener Methode).
5) Operation der Thränenfiſtel. 3 Fälle geheilt oder in Heilung.(Die Rückſtändigen vom Jahr 1851 ſämmt⸗ lich geheilt.
6) Operation von Blutſchwamm in der Umgebung des Auges. 2 Fälle geheilt.)
7) Operation der Einwärtswendung der Augenlieder. 9 Falle geheilt(nach eigener Methode).
8) Operation von Hagelkorn, Fettgeſchwüͤlſten und Krebsgeſchwülſten. 5 Fälle geheilt.
9) Heilung von Eiterauge höheren Grads. geheilt.
10) Operation von Sehnenverkuüͤrzung außerhalb des Auges(wegen der Räumung des Landkrankenhauſes auf— genommen) 5 Fälle geheilt.
11) In der mit der Anſtalt verbundenen ambulato—
Von 16 Fällen 3 Fälle ge⸗
3 Fälle
riſchen Clinik wurden mehr als 600 zum Theile ſchwere innere und äußere Augenleiden behandelt und geheilt.
Die Wiedereröffnung der Anſtalt geſchieht am 15. April. Wir danken allen Redaktionen und Freunden der ene die ſich um deren Wirkſamkeit verdient gemacht haben.
Darmſtadt im Februar 1853.
Dr. Küchler. Monatsbericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg.
Indem wir hiermit allen Gönnern und Wohlthätern unſrer An— ſtalt den herzlichſten Dank ſagen für die Gaben jeglicher Art, womit ſie uns im März unterſtützt haben, theilen wir ihnen auch zugleich mit, daß die Einnahme incl. des Ca enbeſtandes vom Februar 388 fl. 56 kr. betrug und die Ausgabe 371 fl. 33½ kr.; demnach ein Kaſſenreſt von 17 fl. 22% kr.— Zu dieſer Einnahme trug die Arbeitskaſſe der Zög⸗ linge 83 fl. 4 kr. bei.— Für den Monat April bedarf die Anſtalt zu den laufenden Ausgaben 315 fl. 53½ kr. Da nun ein Kaſſenreſt von 17 fl. 229 kr. vorhanden iſt, ſo bedürfen wir noch 208 fl. 30½ kr.
Friedberg den 1. April 1853.
J. P. Schäfer, Vorſteher.
Für die Abgebrannten in Gambach find bei der Expedition dieſes Blattes eingegangen:
Von einem Ungenannten 1 fl.; Frau Auditeur Pilger 3 fl.; S. G. K. Wtw. 3 fl.; von einer Ungenannten 2 fl.
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
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Edicetal ladung. (487) Oberfeldwebel Kahl zu Büdingen hat gebeten, daß ihm das Grundſtück 163/12 95 Ru⸗ then Garten beim Fauerbacher Thore, in hieſiger Gemarkung, das noch auf Schullehrer Stumpfs Wittwe Namen im Flurbuche eingetragen iſt, im Mutationsverzeichniſſe zugeſchrieben werden möge, indem er dieſes Grundſtück beſcheinigter⸗ maßen von Wittwe Stumpf erkauft und ſchon ſeit 1832 im Beſitze habe. In Gemäßheit des Art. 14 des Geſetzes vom 21. Februar v. J. ergeht hiermit, da die Erben der Wittwe Stumpf und ihr Aufenthalt tbeilweiſe unbekannt ſind, öffentliche Aufforderung, etwaige Einſprüche gegen jenen Antrag binnen ſechzig Tagen von heute an hier vorzubringen, gegenfalls ihm will⸗ fahrt werden wird.
Friedberg den 21. März 1853. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann.
Bekanntmachung, betreffend Holzverſteigerung im Großh. Doma⸗ nialwald Burgwald, der Oberförſterei Ober⸗
rosbach. (313) Montag den 18. d. M. werden in dem obigen Diſtrikt an die Meiſtbietenden öffent- lich verſteigert: ½ Stecken Birken⸗ Scheitholz,
1„ Eichen⸗„5
N 1 Nadel⸗„
18½„ Birken⸗ u. Eichen⸗Prügelholz, 160/„ Nadel ⸗Prügelholz, 110%„ Eichen-, Birken⸗ und Nadel⸗
Stockholz, 5 463 Wellen Buchen⸗Reiſerholz,
7138„ Birken- u. Eichen⸗Reiſerholz, 6109„ Nadel-Reiſerholz,
3 Eichen⸗Stammabſchnitte von bis 18¼“ Durchmeſſer und 20 Fuß Länge,
1 Nadelholz-Stammabſchnitt von 12 Durchmeſſer und 40 Fuß Länge.
Zuſammenkunft: Morgens 8 Uhr am Forſt⸗
haus Winterſtein. 0 Oberrosbach den 4. April 1853.
Der Großh. Oberförſter der
Oberförſterei Oberrosbach Bingmann.
Immobiltar⸗Verſteigerung.
(538) Donnerſtag den 14. April l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe auf freiwilligen Antrag des Bürgers Karl Klein dahier die demſelben zuſtehenden nächſt dem Bahnhofe in hieſiger Stadt gelegenen Hofraithen ſammt Hausgarten und Stallung, und zwar zu⸗ erſt getrennt und dann beide Hofraithen zuſam⸗ men, öffentlich meiſtbietend verſteigert unter dem Anfügen, daß bei annehmbaren Geboten den Letztbletenden alsbald die Genehmigung ertheilt wird. Friedberg den 6. April 1853. In Auftrag: Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender.
Bauarbeiten und Lieferung von 29 Steinkohlen-Oefen ꝛc.
(529) Montag den 18. d. M., Vormittags um 10 Uhr, werden in dem Büreau des Ba⸗ taillonsverwaltungsraths dahier, in Folge der Einführung der Steinkohlenfeuerung in den beiden Caſernen, durch die Abänderung der Schornſteine, ſowie der Anſchaffung von 29 Stück Steinkohlenöfen, nachbemerkte Arbeiten auf dem Soumiſſionsweg an die Wenigſtneh⸗ menden in Accord gegeben:
1) Maurerarbeit,
2) Steinhauerbeit,
3) Schreinerarbeit,
4) Zimmerarbeit,
5) Dachdeckerarbeit,
6) Schloſſerarbeit,
7) Weißbinderarbeit,
8) Mechanikusarbeit,
9) Gußeiſenlieferung.
Dieß den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Voranſchläge und Accords⸗ bedingungen, ſowie die Muſteröfen von heute an in obengenanntem Büreau eingeſehen und die dieſerhalb eingelegt werdenden Soumiſſſonen gleich nach Ablauf des oben erwähnten Termins eröffnet werden.
Friedberg den 5. April 1863.
Der Verwaltungsrath des 2. Bataillons 4. Infanterieregiments.
Fruchtverſteigerung zu Friedberg. (567) Der Reſt der 1852 fiscaliſchen Früchte des hieſigen Speichers, beſtehend in circa 118 Malter Korn und 27 Malter Gerſte, wird Dien⸗ ſtag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, in
dem Gaſthauſe zum Maulbeerbaum dahier öffent⸗ lich verſteigert. Friedberg den 6. April 1853. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bau ß.
Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn.
(868) Die Kleeerndte auf dem Gebiete der Bahn ſoll auf die Dauer des Jahres 1853 in einzelnen Looſen an den Meiſtgebenden öffent⸗ lich verſteigert werden.
Die Zuſammenkunft iſt:
Mittwoch den 27. April Morgens 8 Uhr auf der Station Vilbel, für die Gemarkung da⸗ ſelbſt.
Donnerſtag den 28. April Morgens 8 Uhr auf der Station Großkarben für die Gemarkun⸗ gen Kloppenheim, Okarben und Niederwöll⸗ ſtadt.
Freitag den 29. April Morgens 8 Uhr auf der Station Friedberg, für die Gemarkungen Friedberg, Fauerbach II. und Bruchenbrücken.
Friedberg am 8. April 1853.
Der Gr. Bahn⸗Ingenieur Hochgeſand. Holzverſteigerung.
(569) Freitag den 15. April l. J., Vormittags
10 Uhr, ſoll in dem Bodenröder Gemeindewald,
Oberförſterei Hochweiſel, Diſtrikt Dirmark,
nachſtehendes Holz unter den bei der Verſteige⸗
rung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden:
3 Stecken Weichholz,
4200 Stück Buchen⸗Durchforſtungswellen, vor⸗
züglicher Güte,
1550„ Weichbolz⸗Wellen, zum Einzäunen von Gärten brauchbar, 136„ Birken-Reifſtangen.
Die Zuſammenkunft iſt in loco Bodenrod präcis 10 Uhr Morgens. Die Herren Bür⸗ germeiſter werden um gefällige Bekanntmachung erſucht.
Bodenrod den 8. April 1853.
Der Großherzogl. Bürgermeiſter Hoffmann.
Privat ⸗ Bekanntmachungen. Eine Parthie guten Miſt
(870) hat zu verkaufen J. Steinhäußer.


