Ausgabe 
12.3.1853
 
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Regelmäßige Befoͤrderung von Auswanderern

über

Bremen 2 (880) nach allen Häfen von Amerika durch große ſchnellſegelnde

84 E

Dreimaſter erſter Claſſe jeden Monat den 1. und 15. von Bremen ab mit guter vollſtändiger Beköſtigung frei bis Amerika. Auch wird bei einem größeren Transport ein zuverläſſiger Conducteur mitgegeben, der das Gepäck bis

Bremen beſorgt.

Verträge können jeden Tag unter den beſten Bedingungen und zu den billigſten Preiſen bei mir abgeſchloſſen werden. bang Der Großh. Heſſiſch conceſſionirte General-Agent

G. Fr. Schweitzer in Friedberg.

Zu verpachten aus der Hand

(889) ein Garten von 60 Ruthen in der Langgaſſe am Fauerbacher Weg; einen hinter der Burg in der Wüſtung 42

Ruthen. Die Ph. K. Joſtiſche Curatel: G. Fr. Schweitzer. J. Schmitt.

Annonce.

5 Außer meinen bisher fabricirten Sor⸗ 1 n und Oelſeife verfertige ich auch die in größeren Städten ſo ſehr begehrte

Palm⸗Oel⸗Harz⸗Seife, welche beſonders deßhalb zu empfehlen iſt, weil Druckzeuge und Cattune die Farbe im Waſchen beibehalten. Dieſelbe iſt billigſt und ächt zu haben bei Hrn. Job. Ph. Fritz dahier.

Friedberg am 1. März 1853.

Siegmund Simon, Seifen- und Lichterfabrikant. Zu verkaufen.

38) Noch 16 bis 18 Centner gutes Klee⸗ e Waizen., Gerſten⸗ und Linſenſtroh, bei Friedberg. F. Hanſtein,

g Glaſermeiſter.

Verkauf von fuͤnf Oeconomiepferden.

36) Dienſtag den 15. März, Morgens 8 5 ſollen auf dem Schloßhofe zu Staden, wegen Verkleinerung der Landwirthſchaft, fünf tüchtige Oeconomiepferde, ſowie zwei junge ſchwere fette Kühe, öffentlich meiſtbietend ver ſteigert werden.

Staden den 2. März 1853. Der Verwalter Schwan.

= 30,000 fl. (3660 liegen gegen reellen Inſatz, ganz oder vertheilt, zum Ausleihen bereit. Näheres bei B. T. Biſchoff, beeidigter Senſal zu Hauau.

In der k auf een (367) Ein gutes Zugpferd, ſchwarze Stute, iſt zu verkaufen. Zu erfragen bei der Expedi⸗ tion dieſes Blattes.

Friſche Saatkuchen,

(381) per 100 Stück à fl. 4%. bei

W. Hanſtein.

Ein junger Men ſch,

(382) der geſonnen iſt das Schmiedehand⸗ werk zu erlernen, kann mit oder ohne Lehrgeld in der Nähe bei Friedberg bei einem guten Meiſter in die Lehre treten. Nähere Auskunft ertheilt die Expedition dieſes Blattes.

Zur Beachtung!

(883) Ich zeige ergebenſt an, daß ich jede Woche zwei⸗ bis dreimal Decadire und die Elle zu 3 kr. berechne. H. Sauer, Schneidermeiſter, wohnhaft bei Witw. Windecker, ohnweit der Stadtkirche.

Anzeige. (884) Mit blauem türkiſchrothem, gebleichtem und ungebleichtem Schuß- und Zettelgarn von vorzüglicher bekannter Qualität, bin ich wieder beſtens verſehen und werde daſſelbe zu den möglichſt billigen Preißen verkaufen. Friedberg. Nathan Hirſchhorn, Uſagaſſe No. 244.

4* c Nicht zu uͤberſehen! (885) Durch eine beſonders ſehr reelle Saa⸗ menhandlung bin ich für dieſes Jahr in den Stand geſetzt, alle Sorten Feld- und Garten- Saamen nur ächt und gut abzugeben. Friedberg den 9. März 1853. Wilhelm Schmidt, neben dem Landgericht. Aen ze age (386) Ich erlaube mir in gütige Erinne⸗ rung zu bringen: 1) Meine Näh- und Strickſchule, 2) das Reinigen von Flecken in allen Stoffen und Zeugen, ſowie auch 3) das Waſchen der Glagehandſchuhe von allen Farben und zwar ſo, daß ſie in Farbe und Glanz den neuen nur wenig nachſtehen. Friedberg den 9. März 1853. Wittwe Stoll, bei Herrn Gaſtwirth Wasmuth. Theater⸗Nachricht. (387) Sonntag den 13. März 1853: Stadt und Land, oder: Der Viehhändler aus Ober⸗Oeſtreich, Poſſe mit Geſang in 4 Ac⸗ ten, von Fr. Kaiſer, Muſik von A. Müller. Dienſtag den 15. März 1853: Börſenglück, oder 100,000 Thaler, Poſſe mit Geſang in 3 Abtheilungen, von D. Kaliſch. Herr Schauſpiel⸗Director Eduard Geyſer von Bockenheim, den Sebaſtian Hochfeld und Zwik⸗ kauer, als Gaſt. Wilhelm Kern.

Anzeigen für die Freitags er- ſcheinende Nummer wolle man ſpäte ſtens bis zum Mittwoch Abend und ſolche für die Dienſtags-Nummer läng⸗ ſtens bis den Sonntag bei der Expe⸗ dition abgeben.

Kirchliche Anzeigen. Sonntag Judica den 13. Marz. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. Gottesdienſt in der Stadtkirche:

Vormittags: Hr. Candidat Wahl. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Sell.

Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat K. Köhler.

Frankfurter Cours vom 9. März. 1853.

Miele!) fl. 9 43-44 Friedrichsdorr 9 56-57 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 52½- Rand⸗Ducaten. 4 5 37½-38½ 20 Frankſtücke9 28¼29¼ Engliſche Souverains. 11 53 Preußiſche Thaler 145 ¼¼

5 Frankenthale Preußiſche Caſſenſcheine. 145¼%/ 9

Fruchtpreiſe.

9. Mrz. 4. Mrz. 24. Febr. Gattung. Fried⸗ berg

fl. fre fl. k Waizen pr. Malter] 10 301029

i 75 81301 8 201 8. Gerſte 15 6 5131 6 10 Hafer 55 31 5 3140 320

Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 12. bis zum 18. März.

g Fried⸗ Butz⸗ Brod ⸗Preiſe. berg. bach. * kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 9414 94* 27* 61 5 3 44 7. Ln Lth. Lth. Milchbrod* 104% 1 5 Waſſerweck 145 Gemiſchte(Tafel-) Brod 145 1/5¼ leiſch-Preiſe. e es 1 v 1 Ochſenfleiſch 121 12 Kühfleiſch, gemäſtetes 9 Rindfleiſch, gemäſtetes 71 2181 Kalbfleiſch 61 6 5 gemäſtetes( Schweinenfleiſch 13 13 Hammellleiſch 1 9 9 Schaaflleiſch 6 Wurſt v. blos Schweinen 14 14 Bratwurſt 171( Schwartenmagen 164 16 Geräucherter Speck 23 24 Schinken 17 17 Dörrfleiſch 18 18 Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 211 22 unausgelaſſen 20 20 Nierenfett 20 118 5Hammelsfett 161 116 Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Seippel.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel

in Friedberg.

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