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Fruchtverſteigerungen bei Gr. Rentamte Nidda. (318) Die 1852 Fruchtvorräthe des Domanialrentamtes Nidda, in Waizen, Korn, Gerſte und
Hafer beſtehend, kommen
1) von dem Speicher zu Bingenheim bei Gaſtwirth Wilhelm Winter daſelbſt, 2) von dem Speicher zu Nidda auf dem Rathhauſe daſelbſt, 5 in nachſtehenden Terminen, jedesmal Morgens um 10 Uhr, zur öffentlichen Verſteigerung:
5 a Verſteigert werden Ordn.⸗]Von dem Speicher ß 9
Nr zu der Waizen] Korn Gerfte] Hafer Verſteigerung 1853. Mur. Mit. Milte. Mütr
1 Bingenheim Montag den 21. März 12 77 72 23
2 Nidda Dienſtag„ 22.„ 7. 25 15 20
3 Bingenheim Montag„18. April 12 7 72 23
4 Nidda Dienſtag„19.„ 5 25—— 20
5 Bingenheim Montag„ 23. Mai 12 77 72 23
6 Nidda Dienſtag„ 24.„— 25—. 20
7 Bingenheim Montag„ 6. Juni 12 77 72 23
8 Nidda Dienſtag„ 7.„— 2— 20
Bingenheim den 21. Februar 1853. Der Gr. Rentamtsvicar des Rentamts Nidda
Ko elbe
Verkauf von gußeiſernen Röhren. (3190 Auf den Fürſtlichen Braunkohlengruben zu Weckesheim und Wölfersheim lagern einige
hundert Fuß gußeißerne Röhren, welche käuflich aus der Hand abgegeben werden.— Die Länge eines jeden Rohrs beträgt 45 Zoll und der
innere Durchmeſſer 4½ Zoll, Darmſtädter Maas, und die Röhren können mittelſt Schrauben waſ⸗ derdicht aneinander befeſtigt werden. Dieſelben eignen ſich beſonders zur Herſtellung von Brun⸗ nen- und Pfuhlpumpen, da Ausgußrohre gleich⸗ falls mit abgegeben werden können und zur Anlage von Waſſerleitungen.
Sowohl einzelne Röhren, als der Vorrath im Ganzen wird abgegeben und Kaufluſtige wollen ſich baldigſt bei dem Unterzeichneten anmelden.
Weckesheimer Braunkohlengrube
am 24. Februar 1853. Die Fürſtlich Solmſiſche Bergverwaltung N
*
Concurrenzeröffnung.
(320) In der israelitiſchen Gemeinde zu Hochweiſel, im Kreiſe Friedberg, iſt die Stelle eines Religionslehrers mit einem jährlichen Gehalt von 70 fl. nebſt freier Koſt und Logis, oder auch mit 150 fl. auf eigene Verköſtigung, erledigt.
Concurrenzfähige Bewerber haben ſich binnen 14 Tagen a dato bei dem unterzeichneten Vor⸗ ſtand in Oſtheim anzumelden.
Oſtheim am 22. Februar 1853.
Der Vorſtand: Israel Rothſchild.
Per fvdat⸗ Be kan nt m chung een.
Die Hagelſchäden-Verſicherungs⸗Geſellſchaft zu Erfurt
(227)
zählte am Schluſſe des Jahres 1832
12,335 Mitglieder mit 15 Millionen 973,070 Thlr. Verſicherungsſumme, und iſt ſomit die größte gegenſeitige Hagelſchäden-Verſicherungs⸗Geſellſchaft in Deutſchland.
Im abgelaufenen Jahre wurden an 1077
Verunglückte 103,179 Thlr. 20 Sgr. 7 Hlr. Ent⸗
ſchädigungen ausgezahlt, ohne irgend eines Nachſchuſſes zu bedürfen, während andere Geſellſchaften 100—140 pCt. der Prämie als Nachſchuß erheben mußten.— An dem auf 7272 Thlr. angewachſenen Reſervefond nehmen die Neuhin— zutretenden ſo gut wie die alten Mitglieder Theil.
Näheres durch den Agenten
Herm. Auffarth in Nauheim.
3 wie i Wa gen (287) mit eiſernen Achſen, noch in gutem Zuſtande, ſowie mehreres Pferdegeſchirr, hat aus der Hand zu verkaufen Friedberg den 20. Februar 1853. Peter Lebeau.
ee e (3035) Mein Logis im erſten Stock, 5 heiz⸗ bare Zimmer nebſt allen ſonſtigen Erforderniſſen einer Familienwohnung iſt mit dem 1. April zu vermiethen. Weiler zum deutſchen Haus.
Zu m Aus lei he n. (306) Ein Kapital von 600 fl., ein desglei⸗
chen von 500 fl., kann gegen 5 PCt. Zinſen und hypothekariſche Sicherheit ausgeliehen wer⸗
den bei Friedberg. Joſeph Strauß. erg ü fe n.
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(307) Einen Eichenbauſtamm von 387 Länge und 33“ Durchmeſſer, ſowie eichene Bohlen, hat zu verkaufen
Chr. Müller in Florſtadt.
Zur Beachtung!
(308) Strohhüte zum Verändern, Waſchen und Färben werden angenommen und billigſt beſorgt. Friedberg den 22. Februar 1853. J. Menges.
1 Zaur Beachtung!
310) Unterzeichneter beachſichtigt ſeine in der
Mitte der Stadt, Ludwigsſtraße No. 52, gele⸗ gene Hofraithe, welche ſich zum Betriebe eines jeden Geſchäfts eignet, aus freier Hand zu ver⸗ kaufen. Friedberg den 23. Februar 1853. Adam Feiling.
Wurmkuchen, (821) von ohnfehlbarer Wirkung, das Stück zu 2 kr., bei P. F. Schmittner.
Ve e i ger u n g.
(322) In der Pfarrwohnung zu Obbornhofen werden Donnerſtag den 10. März, von Mor⸗ gens 10 Uhr an, wegen Abzug des Geiſtlichen, gegen gleich baare Zahlung öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert: 2 Kühe und 1 Rind, von ſehr guter Rage, Früchte, beſtehend in Korn und Gerſte, Kar⸗ ren, Pflug, Egge und ſonſtige Oeconomie— geräthſchaften, 1 Kelter, Heu, Stroh, Kar⸗ toffeln, der vorhandene Dünger, Bettſtellen und ſonſtige Hausgeräthſchaften, worunter namentlich 2 noch neue Oefen. Die Herren Bürgermeiſter der umliegenden Gemeinden werden um gefällige Bekannt⸗ machung erſucht.
Verloren.
(323) Zwei von Gr. Kreisbaumeiſter Hrn. Stockhauſen revidirte Rechnungen über Zimmer⸗ merarbeiten für die Söhne des verſtorbenen Freiherrn Maximilian v. Löw, im Betrage von 13 fl. 20 kr. und 42 fl. 45 kr., welche kürzlich auf dem Wege von Wiſſelsheim nach Stein- furth verloren gegangen ſind, werden hiermit für ungültig erklärt, wenn ſolche von dem red⸗
lichen Finder nicht binnen drei Wochen an den gedachten Herrn Kreisbaumeiſter abgeliefert werden.
Steinfurth den 23. Februar 1853. Zimmermeiſter Steinhauer. Zu der ta ü en (824) ein vierjähriges Pferd, ſehr ſchön und ſtark gebaut. Näheres bei der Exped. d. Blits. Zu ee nf en
(825) Ein ſchöner Glaserker mit allem Zu⸗ behör wird billig abgegeben von S. G. Katzenſtein.
5 5 Gulden
(326) Vormundſchaftsgelder liegen gegen ge⸗ richtliche Verſicherung zum Ausleihen bereit bei Oſſenheim. Georg Maul.
Zu dere d fee
(327) Ein noch wenig gebrauchter Schlitten iſt billigſt zu verkaufen. Das Nähere zu er⸗ fragen bei der Expedition d. Bl.
Abendunterhaltung.
(328) Sämmtlichen außerordentlichen Mit- gliedern des Liederkranzes diene zur Nachricht, daß die zweite Abendunterhaltung Sonntag den 11 8 im Trapp'ſchen Saale dahier ſtatt⸗ ndet.
26 0 Gulden
(329) Vormundſchaftsgelder find gegen ge— richtliche Hypothek auszuleihen bei
S. G. Katzenſtein.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.
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Betreffend;
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