Damstag den 28. Februar.
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n 7„ — 1 1 1 4 i.. Ausslld erg 5 ö 2 unt + Die Petitzeile Kreisbl für Kreise Friedb Erscheint jeden 5* wird mit 4 Kreuzern berechnet. reisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstaß, Donnerstag und Samstag. Für den Monat März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der* a Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. 5 Abt a. can Amtlicher Theil. Zeneffend: Die Vornahme der Feuetvisttation für 1874. Friedberg am 25. Februar 1874. —— Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Dube, N 15 N 3 e e. f 2 n K 1er E Imidie Großh. Bürgermeistereien, die Großh. Polizeiverwaltung zu Bad-Nauheim und den Großh. Polizei-Commissar zu Wickstadt. a Wir beauftragen Sie, unter Zuziebung der Feuergeschwornen, die Feuervisitationen sofort vorzunchmen und empfeblen Ibnen zugleich darauf * u achten, daß die Visitatoren hierbei ibr Augenmerk auch auf Nichtbefolgung der bestebenden Bauvorschriften, der Bestimmungen wegen der Aufbe- * de rung feuergefährlicher Gegenstände— Art. 147 und 151 des Polizeistrafgesetzes— die so oft die Ursachen von Bränden sind, richten und ee ze Zrriderhandlungen zur Anzeige bringen. Ter a pp. *
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Jressend: Die Gebübren der Experten für die regelmäßigen Untersuchungen der Feuerungsanlagen in Gebäuden und für Untersuchungen neu angelegter oder wesenlich veränderter Feucrungs⸗ anlagen vor deten Benutzung.
Trapp.
10 V Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg u die Großh. Bürgermeistereien, die Großh. Polizeiverwaltung zu Bad-Nauheim und den t n Das in obigem erfolgte Ausschreiben Großbderzoglichen Ministeriums des Innern vom 17. Februar diests Jahres zur Nr. M. d. J. 1494, „ sblatt Nr. 5, theilen wir Ihnen nachstehend in Abdruck unter dem Auftrage mit, sich darnach zu bewessen und den Vollzug zu überwachen.
Friedberg am 25. Februat 1874.
Großb. Polizei-Commissär zu Wickstadt.
Darmstadt am 17. Februar 1874.
Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämler.
mehr Anlagen b)
In den Fällen 2
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** Unter Bezugnahme auf die in Folge unseres Ausschreibens vom — 2 März vorigen Jabres zu Nr M. d. J. 1807 von Ihnen erstatteten ung ke chte eröffnen wir Ibnen, daß wir zur gleichmäßigen Regelung resp. tung. F öbung der Gebühren, welche den Experten für die jährlich einmal in ö seumtlichen Orten vorzunehmenden Untersuchungen der Feuerungsanlagen
e een en für Untersuchungen neu angelegter oder wesentlich veränderter Feuer-
e eanlagen vor deren Benutzung zu gewähren sind, folgende Bestimmungen
„ pioffen haben: 1) Die von den Lotal- Polizeibebörden bei den periodischen Visi⸗ suonen der Feuerungsanlagen(Art. 145 des Polizeistrofgesetzes) zuzu- zenden Sachverständicen haben an Gebübren per Tag zu bezieden:
a) bet Visttationen in ibrem Wohnorte 1 fl. 45 kr.(3 Mark) und
v) bei Visttationen außerhalb ihres Wohnortes 2 fl. 55 kr.(5 Mark);
erfordert das Visitationsgeschäft einschließlich der Hin- und Her⸗
reise der Sachverständigen, nur einen halben Tag oder weniger,
so kann nuf die Hälfte dieser Gebübren in Ansatz gebracht werden.
Die von den Ortspolizeibehörden zu attestirenden Gebührenverzeichnisse
Sachverständigen sind mit den Bisitationeprotokollen dem Kreieamt
Ertheilung der Ermächtigung zur Zahlungs anweisung vorzulegen, auf en Grund sodann die Decretur auf die Gemeindekasse durch die Bürger
weise die erste, Feuerungsanlage, selben Tage untersuchten Anlagen je 14 kr. und für alle anderen noch an demselben Tage nachgesehenen je 7 kr.(20 R. Pfennige): wenn aber die Untersuchung von 3 oder nut einen Zeitaufwand von einem halben Tag er⸗ forderte, im Ganzen nur eine Gebühr von 52 ½ kr.(1,50 Mark). für Untersuchungen außerbalb ihres Wobhnsitzes dieselbe Gebühr, wie die für die Fälle unter 1 b festgesetzten
für die folgenden fünf an dem- (40 Reichspfennige)
a und b haben die Sachverständigen wit dem Besundbericht ein Vetzeichniß ibrer Gebühren, in welchem der Tag der Vornabme des Geschäfts, die betreffenden Hauseigentdümer und die Zahl
der für dieselben untersuchten Feutrungsanlagen anzugeben sind, dei der Ortepolizeibehörde einzureichen, welche dasselbe zu prüfen und, nach er- solgter Attestation resp. Berichtigung der Gebührenansätze, zu veranlassen bat, daß deren Betrag zur vorlageweisen Auszahlung aus der Gemeinde⸗ kasse angewiesen, auf die betreffenden Hauseigenthümer nach der Zahl der an demselben Tag untersuchten Anlagen gleichmäßig repartirt und von denselben zurückerboben wird.
Werden Nachvisitationen angeordnet, so haben die Sachverständigen
sterei erfolgt. dieselben Gebühren, wie Ade Fallen einer ersten Untersuchung zu beziehen. f 2) Als Vergütung für die Untersuchung neu angelegter oder wesent- Wir beauftragen Sie, dlese Bestimmungen in Idten Kreisen zur W Kran,, veränderter Feuerungsanlagen ꝛc. vor deren Benutzung(Art. 138 öffentlichen Fenntniß zu bringen und zu deren Vollzug den Oxtepeltzei⸗ 3 Polizeistrafgesctzts) und den über den Befund an die Ortspolizeibe⸗ behörden und Gemeindevorständen die erforderlichen Weisungen zu ertheilen. „pe zu erstaltenden Bericht bat jeder der Sachverständigen zu beziehen: v. Star d. a) für Untersuchungen, welche sie an ihrem Wohnsitze vorgenommen v. Gagern. haben, eine Gebühr von 35 kr.(1 Mark) für eine, beziehungs- f 7 ai el ö Deutsches Reich. Katasteramte, Gerhard Cämmerer, zum Obersteuercalculator] den Rentamtisdiener bei dem Rentamte Schotten, Job. I. Classe bei der Steuercentrole und Calculator der Ober⸗] Trapp, in gleicher Diensteigenschaft an dae Renlamt
Darmstadt. Das Großherzog liche Regie- sieuerelrectten, den Obersteuercatculatot II. Glasse bei der ingsblatt Nr. 10 enthält: Steuercontrole und Calculator der Obersteuer direction, I. Ucbersicht der für das Jabr 1874 genehmigten] Ferdinand Trapp, zum Obersteuercalculator bel dieser Unlagen zur Bestreitung der Vecürfn sse der ieraclitischen Behörde und den Haupisteucrassistenten 1. Classe bei dem igionsgemeinden des Kreises Neuftadt. Haupisteueramt Darmsiadt, Georg Balzer, zum Obersteuer⸗ II. Ueter sicht der von Großberzoglichem Ministerium calculator J. Classe bei dem Katastexamie zu ernennen; e Innern für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen am 30. Januar den Schulamteaspiranten Christian Völsing
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ung. 4 in Vestrettung von Communalbedürfnissen in den Ge“ aue Bisses, im Kreise Nidda, die erste evangelische Schul⸗ . Wunden des Kreises Grünberg. stelle zu Ortenberg, und dem Schulamtsaspiranten Georg III. Desgleichen in den Gemeinden des Kreises Bieden kapp aus Rodheim v. d. H., die erledigte evang.
0 l er bach. Schulstelle zu Almenrod zu übertragenz am 2. Februar
1 Te* IV. Orteneverleihungen. den Lehrer an der Realschule zu Alzey, Dr. August Wecker— — 6111. Ertbenung eines Erfindungepalentes. ling, zum Lehrer an dem Gymnasium zu Worms zu
g VI. Dunsinach richten. Seine Königliche Hoheit der ernennen; am 3. Februar dem 2. evangelischen Pfarrer
zu Butzbach, Georg Engelbach, die ernste(vangelische Pfaristelle zu Alsseld, zu übertragen; an demselben Tage den ven dem Grafen zu Erbach⸗Erbach auf die vierte (mittlere Mädchen-) Schulstelle zu Erbach, präsentürten Schullebret an der exangelischen Schule zu Erbach, Georg Aram Meister, für diese Stelle zu bestäligen zam 14. Febr.
baben allergnädigst geruht: am 31. Dez. 1873 In Hoswufik⸗ Eleven Adolph Kugler zum Hosmusik Mitanten, am 25. Januat den Hefgarten Arbeiter in n Hoe ärineret Tarmesiadt, Johann Petri, zum Hos⸗ en- W ärtet in dcr Hog ärineret Matbüdenböbe, am A. Januat den Oversieuel calculator I. Glasse bei dem
dupber zog
Lampertheim zu versetzen. Am 15. Januar wurde dem Pfartverwaller Adam Weber die katholische Pfartstelle zu Bükenau, am 5. Februar dem Pfarrer Johann Hellwig zu Bretzenheim die katholische Pfarrstelle zu Groß⸗ Stein beim, an demselten Tage dem Pfarrer Gabel die katdo lische Pfarrstelle zu Sulzbeim, und an demselden Tage dem Beneftciaten Jobann Bapfist Kurz die katholische Pfarrstelle zu Wollstein übertragen. Am 10. Februot wurde dem Bauaccessisten Georg Pfarrer aus Villingen das Patent als Geometer der ersten Classe für den Kreis Darmstadt ertbeilt.
VII. Goncurtenzerössnungen. Erledigt find; die 6. (vang. Schulstelle zu Rüsselsdeim, im Kreise Groß-Gerau, mit einem jährlichen Gehalt von 550 fl.; die cvangelische Pfarrstelle zu Stumpertenrod im Dekanate Alsfeld, mit (einem jährlichen Gevalt von 968 fl. 56 ke.; die evang. Pfarrsielle zu Neckar Steinach, im Ockanase Grbach, mit einem jäbrlichen Gebalt von 753 fl. 5 kr. z die evang. Schulstelle zu Assböllerbach, im Kreise Neustadt, mit anem jährlichen Gebalt von 400 fl.; dem Fürsten zu Löwen⸗


