Bekanntmachung.
3213 Wegen Verbinderung des Rechners wird bei der Mathildenstiftskasse zu Friedberg der Zahl- tag Mittwoch den 28. Oktober 1874 ausgesetzt und ist an diesem Tage die Mathildenstistskasse ge⸗ schlossen.
Die Herren Bürgermeister werden ersucht, bekannt machen zu lassen.
Friedberg den 26. Oktober 1874.
Erwiederung.
3210 Auf vlelsach an mich gerichtete Anfragen, warum meine ausgestellten Arbeiten sr. Zt. von den Preisrichtern nicht die denselben gebührende Würdigung gefunden, resp. mein Name nicht in der Liste der Prämiirten zu finden gewesen, diene Folgendes: i i
Die Preisrichter für Gruppe E. Wohnungs- und Kunstgegenstände waren bekanntlich die Herren: v. Fischer in Naubeim, Emmrich, Schreinermstr. in Homburg, Melior, Baurath in Büdingen.— Herr Geh.⸗Rath Fink in Darmstadt von dem Landw. Gewerbverein zur Prüfung aller Gruppen.— Die H. H. Jöckel, Hofgerichtsadvocat, und Nebhuth, Bergrentmeister, als Vorstand des Ausstellungscomites, und Reuß, Kreisbaumeister, als Auskunftsperson, waren den Preisrichtern in so weit attachirt, als sie alsbaldige Kenntniß von den gefällten Urtheilen nehmen konnten.
Das Urtheil der Preisrichter ist in den Nr. 1, 1½, 2, 2½, 3, 4 und 5 ausgedrückt und babe ich Nr. 3 erhalten, mithin der Gnade der Preisrichter den fünften Rang zu danken.
Ich war bei meinen ausgestellten Gegenständen genau den Bestimmungen des Comites nach— gekommen, nur eignes Fabrikat zu bringen und hatte demzufolge nur Möbel ausgestellt, welche aus⸗ schließlich Polsterarbeit repräsentirten. Selbstredend konnten daber Preisrichter keine Schreiner⸗ arbeit müprämiiren, wie dieses wobl bei anderen prämiirten Möbeln der Fall gewesen sein durfte. Fast möchte es scheinen, als könnte sich hier eine Beeinflussung geltend gemacht haben.
Andernfalls glaube berechtigt zu sein anzunehmen, daß die Beurtheilung dieser Commission eine gewiß nicht competente war.
Da nun meine drei Arbeiten, jede für sich eine ganz selbstständige, waren, in Ausführung des Polsters vollständig von einander verschieden, so gestattiet mir die Ehre meines Geschäftes nicht, das Urtbeil der Preisrichter stillschweigend hinzunehmen und habe ich mir erlaubt, ein Stück dieser Möbel von Autoritäten ersten Ranges, als competenten Richtern, einer genauen Prüfung zu unterstellen, deren Resultate ich hiermit schließlich mittheile:
dieses im Interesse ihrer Ortseinwohner öffentlich
Der Direktor G. Trapp II.
Ich bescheinige hiermit, daß die Polsterarbeit eines mir vorgezeigten Sessels mit Mechauik mit blau Coteline-Bezug, klein caro geheftet, Hrn. Eduard v. Göbel angehörend, eine sehr gute ist.
Mainz den 24. October 1874. Joh. Heininger,
Möbelfabrik.
Mainz den 24. October 1874.
Unterzeichneter bescheinigt hiermit dein Hrn. Eduard v. Göbel, Hoftapezierer in Friedberg, daß dessen Umleg-Sessel, welcher auf der dortigen Ausstellung stand, was die Polsterarbeit betrifft, ein Meisterwerk ist, und Niemand im Stande ist, es btsser und geschmackvoller zu polstern.
A. Reitmayer, Großberzoglich Hess. Hofmöbelfabrikant.
Ich bescheinige hiermit dem Herrn Eduard v. Göbel, daß ich die Polster— arbeit an dem mir vorgezeigten Sessel mit Mechanik, Ueberzug mit blau Cotelin, als eint sehr vortreffliche gefunden habe.
Mainz den 24. October 1874. Hugo Mootz, Großb. Hess. Hoftapezierer.
Eduard v. Göbel, Hof- Tapezier.
Eine Scheuer, anfangs März beziehbar, hat zu vermiethen A. Hansteins Wittwe.
1000 fl.
3200 sind mit dem 1. Januar 1875 aus der hiesigen katholischen Kirchenkasse auszuleihen. Friedberg am 22. Oktober 1874. Kemp f, Kirchenrechner.
3197 Eine feine Lebens-Versicherungs⸗Gesell⸗
schaft sucht Agenten
unter sehr günstigen Bedingungen. Franco Offerten sub 2. 63076 richte mauan die Annoncen⸗Expedition von Haasenstein 8 Vogler in Fraukfurt a. M.
3202 Sterbefallshalber werden in der Behausung der Geschwister Löhr in Usingen Mittwoch den 28. Okto⸗
Faselochs⸗Versteigerung 3208 Freitag den 30. Oktober l. J., Vormittags 11 Uhr, soll ein der Gemeinde Vilbel gehöriger, zum Schlachten geeigneter Faselochs auf hiesigem Rathhhaus öffentlich meistbietend versteigert werden.
Vilbel am 24. Oktober 1874.
Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Seybold.
3207 Auf der Chaussee zwischen Bruchenbrücken und Assenheim wurde am 23. Oktober l. J. ein Sack mit Salz gefunden. Der Eigenthümer kann denselben gegen Erstattung der Inseratgebühren dahier in Empfang nehmen. Bruchenbrücken am 24. Oktober 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. Wagner.
Versteigerung.
3168 Eine große Parthie Weiden zu Körben von den
3164
Sträuchen sollen Freitag den 30. Oktober, Vormittags 10 Uhr, in meiner Hofraithe an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden.
Ilbenstadt den 22. Oktober 1874.
Forth, Mühlenbesitzer. Glaser⸗ Diamanten, 3016 große Auswahl in guter Fassung zu billigen
Preisen, empfehlen Frankfurt a. M.
Gebrüder Weichaud, Fahrgasse 158.
ber er., Morgens 10 Uhr, 2 dreijährige Fohlen, 1 Gold— fuchs und 1 Schwarzschimmel 2 einjährige Fohlen, 1 Goldfuchs und 1 Kohlrappe(sämmelich edler Ab- stammung), 2 trächtige Kühe, 2 trächtige Rinder öffent— lich an den Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung versteigert.
3189 Ein tüchtiger Maschinist und Heizer findet dauernde Stellung in der chemischen Fabrik von Ludwig Seibert& Co.
Federweißer, 3203 à Schoppen 12 kr.,
„Im Gabrinus“, Restauration Weihl.
Casino.
3154 Mittwoch den W. d. M., Abends 6— 7 Uhr, ist Wahl des Präsidenten, 7—8 Wahl des Vorstandes, ebenso die ordentliche General⸗Versammlung 7 Uhr Abends. Tagesordnung: Rechenschaftsablage, Voran⸗ 1
f chlag. Friedberg den 21. Oktober 1874. Curtman.
Einladung.
3205 Die Unterzeichneten beehren sich die Wähler des Wahlbezirks Vilbel zu einer Besprechung auf Sam stag den 31. Oktober, Nachmittags 2 Uhr, höflichst einzu⸗ laden. Ort der Versammlung: Okarber Selzer⸗ brunnen.
G. Landmann, Landtagsabgeordneter⸗
Dr. Schröder, Reichstagsabgeordneter.
Uiersteinet Federweißer
3201 zu baben bei Nieder⸗Wöllstadt, 25. Oktober 1874. Aug. Becker.
Gothaer Cervclatwurst,
3212 Prima-⸗Waare, altes und neues Fabrikat, empfehle
bestens. C F. Walz. 3211 Neue Bohnen, Backbückinge, Lachs⸗ Forellen, englische Speckbückinge, Kieler
Sprotten sind angekommen und empfehle billigst.
C. w. Walz.
Der Laden 3199 im früheren Vingmann' schen Hause ist zu
vermiethen und sofort zu beziehen. 9 Friedberg. A Vorbach.
3161 Von heute ab verkaufe Hammelfleisch à Pfund 14 kr., Ochsenfleisch a„ 20„ Kalbfleisch a„ 16 Joh. Hanstein III.
Dörrfleisch,
3158 bester Qualität, das Pfund 24 kr., unter Garantie verkauft Wilhelm Reuß.
M. Volk in Kriedberg
3206 empfiehlt das Neueste in Kaputzen, Baschliks, Seelenwärmern, gestrickten Shals und Damenwesten, Kinderkleidern Jacken und Käppchen.
Loose 3209 à 24 kr. zur Ausspielung zweier Sessel sind beß P. Döll zu baben. Ein Zimmer, mit oder ohne Moͤbel, hat zu vermiethen A. Hansteins Wittwe,
3165
n
Danksagung. Allen Denen, welche unseren geliebten Vater Wilhelm Fritsch zu seiner letzten Ruhestätte geleitet haben, sowie besonders den verehrlichen Herren Mitgliedern der beiden Gesang⸗ vereine, sagen wir hiermit unsern herzlichsten Dank. Friedberg den 26. Oktober 1874. Die trauernden Hinterbliebenen.
3214
Kircheubuchsauszug. Evangelische Gemeinde. Getaufte:
18. Oetober. Dem hies. Bürger und Buchdruckeref⸗ gehülfen Jacob Finzel eine Tochter Dorothea Katharing Karoline, geb. am 19. Sept.
18. October. Dem Ortsbürger zu Heblos im Kreise Lauterbach und Weichenwärter dahier bei der Main⸗ Weser Bahn Andreas Eichenauer ein Sohn Johann Ludwig, geb. den 7. October. 5
8. Oetober. Eine uneheliche Tochter Emilie, geb. den 3. Oetober.
Verantw. Red.: Carl Vindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernages.
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