Ausgabe 
25.6.1874
 
Einzelbild herunterladen

0

1

f 11 1 .

r

* 7

2

r

.

Eine Conferenz der Dealpartei beschloß auf Ersuchen der Regierung, das Civilehe-Claborat der Commission des Abgeordnetenhauses bis zur nächsten Session, in der die Regierung selbst eine bezügliche Vorlage einbringen wird, zu vertagen.

Schweiz. Bern. Der Nationalrath hat bei Berathung über die Bundes⸗Rechtspflege in Uebereinstimmung mit dem Ständerath beschlossen, daß nach den eidgenössischen Gesetzen die für das Bundesgericht zu bringenden Civilrechtsstreitfälle mindestens 3000 Franken zum Streit Object haben müsse.

Frankreich. Parie. Der Vicomte von Damas, einer der intimsten Vertrauens-Männer des Grafen Chambord, ist mit neuen und, wie man sagt, sehr entgegenkommenden Aufträgen des Prätendenten an die royalistischen Parteien in Versailles eingetroffen.

Holland. Haag, 22. Juni. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer machte der Minister des Innern die Mittheilung, daß das gesammte Ministerium den König um seine Ent- lassung gebeten habe.

Großbritannien. London. Butt, Depu- tirter für Limerick, wird am 30. Juni im Unter- hause eine Nesolution beantragen, welche erklärt: es sei angemessen und billig, der irischen Nation das Recht zur Berathung ausschließlich irischer Angelegenheiten in einem irischen Parlamente zurück- zugewähren, aber gleichzeitig müsse die Integrität des Gesammtreichs durch eine solche Verbindung Englande und Irlands aufrechterhalten werden, daß alle Reichs⸗Angelegenheiten vom Reichsparla- mente berathen und erledigt würden.

Die Geographische Gesellschaft hat die goldene Medaille dem deutschen Reisenden Dr. Schweinfurth für Forschungen in Afrika verliehen. Der ländliche Arbeiterverein beschloß, den Aus sperrungen der Arbeiter Seitens der Fabri kanten durch Förderung der Auswanderung nach Canada entgegenzutreten.

Manchester, 21. Juni. Gestern fand hier eine Manisestation für strikende Landarbeiter statt. 20,000 Arbeiter, worunter Mitglieder der Trade- Union, zogen processionsweise nach Pomagardens, nahmen daselbst Resolutionen für die Zwecke des Arbeiter Verbandes an und unterzeichneten Geld beiträge.

Spanien. Madrid. Der Operations- Plan des Generals Concha besteht angeblich darin, zur Beherischung des Gebietes von Salona bis zum Ebro eine Militärlinie herzustellen von Arcos über Estella, Puente-Regna, Pamplona und Avis. Die Corlisten würden hierdurch auf Amezceuas beschränkt. Mit dem Plane hinge die Ausstellung einer zweiten Armee zusammen, die bestimmt wäre, in Alava zu operiren. General Concha coneentrirt bedeutende Proviant-Vorräthe, da die Gegend aller Hülfsmittel beraubt ist. 0

Santander, 20. Juni. Verstärkungen und Proviant werden fortdauernd der Armee des Gene rals Concha zugeführt. Der General marschirt auf Lerin.

Santander, 23. Juni. Die Carlisten haben in den Dörfern an der Grenze von Asturien Contributionen an Geld und Pferden erhoben. Der Carlisten-Chef Dorregaray hat beträchtliche Verstärkungen, sowie eine Anzahl Kanonen aus Guipuzcoa erhalten. Der Carlisten-Chef Partades wurde unweit Miranda mit Verlusten zurückgeworfen.

Italien. Rom, 22. Juni. Gestern Abend sand zu Ehren des Jahrestages der Thronbe steigung des Papstes ein Tedeum in der Peters kirche statt. Der Papst erschien darauf an einem Fenster des Vatikans. Die ehemaligen päpstlichen Gensdarmen riefen:der Papstkönig lebe, die Volksmenge erwiderte den Züruf mit Pfeifen. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung erschien ein De tachement Bersaglieris, welches die Gensdarmen

verhaftete. Die Volksmenge ging dann ruhig auseinander. Türkei. Konstantinopel, 20. Juni.

Das türkische SchiffKars ist auf der Reise nach Salonich gestern Abend im Marmorameer durch das von Alexandrien kommende ägyptische SchiffBehera zum Sinken gebracht worden.

Von den 350 Reisenden und der Bemannung desKars wurden 30 Personen durch das ägyp⸗ tische Schiff gerettet, welches selbst starke Havarien erlitten hatte.

Aus Stadt und Land.

L. Butzbach. Auf dem etwas über eine Stunde hier enifernten, durch Schatten spendende Waldpfade anber ver⸗ bundenen Gipfel des Hausberges ist, wie seiner Zeit in diesem Blatte mitgetheilt worden, vor einem Jahre aus Miiteln, welche man hier und in der Umgegend aufge bracht, ein Thurm erbaut worden, welcher die ganz vor lcefftiche Rundschau, einerseits in die prangenden Gefilde der Wetterau und andererseits in das waldreiche Layn⸗ gebiet, völlig erschließt. Die Besucher des Hausberges, theilweise von weither, haben sich seindem bedeutend ver mehrt. Es sind indeß nicht allein die vorzüglichen land schaftlichen Reize, welche die Besucher anzuziehen pflegen, sondern auch die in seltener Weise erhaltenen Reste eines den Gipfel krönenden Bollwerks. Als ein dreifacher Ring wall umschließen jene Reste die Spitze des Berges und zeigen sich besonders auf der einen, der nördlichen Seite, noch in bedeutender Höhe. Gegenüber der auf mehrfache an den Seiten des Berges gemachte Funde, sich stützenden Ansicht, nach welcher jene Werke von den Römern her rübrien, macht sich indeß auch die andere Behauptung neuerdings mehr und mehr geltend, daß sie entgegenge stellt dem römischen Waffenplatze an der Stelle des heuli gen Butzbach und der ganz nahen Pfahlgrabenlinie, ein germanischer Vertheidigungs- und Angriffspunkt gewesen sein mußten, wofür der Umstand spreche, daß sie sich in die Linie des Pfahlgrabens gar nicht einreihen ließen. So legt sich denn der Hausberg den Gelehrien als eine Nuß gegenüber, an der sie die Zähne probiren mögen. Das zur Erbauung und Erhaltung des Hausbergihurms dahier gebüdete Comite hat auf den Nachmittag des kom menden Sonntags(28. Juni) zur Jahresfeier der Thurm weihe Einladung ergehen lassen. Man versieht sich, da auch gewißlich für einige Erfrischung auf dem Berge gesorgt ein wird, eines auch aus der Ferne einkehrenden zahl- reichen Besuchs.

Gambach.(Eingesandt aus Bad-Nauheim.) Wenn Du, lieber Leser, von Butzbach aus eine Stunde lang auf guter Straße durch die gesegneten Fluren der Welterau nach dem Dorfe Gambach gehst, so findest Du dort ein Flickchen Erde, so schön, wie es selten zu sehen ist, inner halb 4 Jahren aus Wüsteneien geschaffen durch die sach kundige, fleinige Hand des Herrn Kaufmann Löffler da selbst. Ein in Terrassen angelegter Garten ist in geschmack vollster Weise mit 1800 Exemplaren bochstämmigen und niedeten Rosen bepflanzt, und zwar in 7800 Sorti⸗ menten, darunter alle Neuheiten, die feinsten Theerosen, remontirende Moosrosen ꝛc. ꝛc. In der Mifte des Gartens erhebt sich ein dreistöckiges kleines Gartenhaus im Schweizer siyl, in dessen oberstem Raum ein sehr großer Wasserbe hälter sich befinderz er wird aus einem daneben liegenden Brunnen vollgepumpt und dient zur Wäfserung der ganzen Gartenanlagen mitielst Gummischlauch und Spritze, zu gleich aber auch zur Spetsung zweier reizenden Fontainen und eines über Felsengrotten stürzenden Wasserfalles. Zwischen den Felsen sprossen seltene Farrenkräuter ꝛc., an den Terrassenmauern findet sich Spalierobst im üppigen Wachsthum; kurz, jede Handbreit Land ist auf die ratio nellste Weise ausgenützt. Daß im Blumen-Garten mit 1600 Rosenstöcken, welche in Beeten auf das Sorg fältigste cultiviet werden, zur Zeit der Rosenblüthe ein wahrer Feentempel ist, bedarf wohl keiner weiteren Ver sicherung, und ratthen wir unseren Wetterauer Blumen freunden, in der Zeit zwischen jetzt und 14 Tagen den Rosenbain in Gambach aufzusuchen, den sich der Eigen thümer trotz angestrengter Geschäftsthätigkeit als liebliches Daheim inmifsten ländlichen Stilllebens mit eigener Hände arbeit angelegt hat, und welchen er mit aller Zuvorkommen heit jedem fremden Beschauer öffnet.

Worms. Auch hier haben aus allen Ständen und Confessionen zusammengesetzte Bürger ein Gesuch um Ein jührung zeitgemäßer Kirchengesetze an Gr. Ministerium ab gehen lassen. 5

Allerlei.

Rödelbeim, 23. Juni. Bei dem gestrigen Schau und Preis-Turnen der Turnvereine des Maingau-Ver bandes betheiligten sich elwa 20 Vereine mit ihren Fahnen an dem Festzuge, welcher durch die bekeänzten und be flagglen Straßen nach dem Festplatz sich bewegte. Die vorgerückte Zeit gestaltete nicht die deabsichtigten Frei Uebungen, und so nahm das Preis-Turnen gleich mit Hochsprung, Seilklimmen und Stemmen seinen Anfang. Von den fast hundert Preis-Turnern errangen den ersten Preis Hector Friedrich vom Frankfurter Turn- und Fecht⸗ Club, den zweiten A. Rehorn dom Offenbacher Turnverein, den dritten Bornhorst vom Franksurter Turn- und Fecht Club, den vierten Alfred Bohn von der Flankfurter Turn- gemeinde u. s. w; es wurden im Ganzen vierzehn Preise vercheilt. Bei dem Schau-Turnen erregten einzelne Ueb ungen und Fertigkeiten die verdiente Aufmerksamkeit und den Beifall der Zuschauer-Menge. Den Tag beschloß ein Festball.

Bonn. Nach Beschluß des Centralausschusses der Ge sellschaft für Verbreitung von Volksbildung ist die vierte ordentliche Generalversammlung der Gesellschaft auf Sonn abend den 4, Sonntag den 5. und Montag den 6. Juli zu Bonn als dem Vororie der Bildungsvereine Rhein⸗ lands und Westfalens angesetzt. Die zur Verhandlung

Herrn Dr. Leibing. II. Vorlegung des Kassenberichtes durch den Schatzmeister Herrn Franz Duncker. des Centralausschusses. IV. Vorlegung eines Statuten⸗ entwurfs behufs Umleitung der Gesellschaft in eine juristische Person. Berichterstatter: Herr Oberbürgermeister u. D. Miquél. V. Vortrag des Herrn Privatdocenten Dr. Julius Post aus Göttingen über: Einige durch die Erfahrung bewährte Mittel, Sinn und Empfänglichkeit für Fort⸗ bildung zu erwecken. VI. Ueber die Grundsätze für An⸗ lage und Benutzung don Volksbibliotheken. Berich terstatter: Herr Professor Dr. Jürgen Bona Meyer aus Bonn. VII. Ueber Vorträge und die Organisation von Wander vorträgen in Bildungsvereinen. Berichterstatter: Herr August Heine aus Halberstadt. VIII. In wie weit dürfen edlere Vergnügungen in die Bildungsvereine aufgenommen werden? Berichterstatter: Herr Grubendirektor Knops aus Siegen. Der Vortrag des Herrn Dr. Post findet bereiis am Sonnabend Abends 7 Uhr im Gartenhause des Hotel Kley statt. Das gemeinsame Festessen beginnt am Sonn tag Nachmittag um 5 Uhr im Hotel Blinzler zu Godes berg, wohin die Theilnebmer mit einem Sonderzug der Rbeinischen Eisenbahn geführt werden. Für Montag wird nach der Morgensitzung eine Ausfahrt mit Dampfschiff ober Eisenbahn nach Rolandseck vorgeschlagen mit gemein⸗ samem Mittagsessen daselbst im Garten des Herrn Groyen. München. Am Samstag hat hier thatsächlich der Bierstrike Seitens der Arbeiter begonnen, und man wird nicht sehlgehen, wenn man hinzufügt:unter dem Bei falle des großen Publikums, welches die schlechte Quali tät per Liter ebenso ungerne mit 9 ke. bezablt, wie das arbeitende Volk. Den Arbeitern der Centralwerkstätte haben sich noch ca. 5000 Mann aus anderen Fabriken in der gänzlichen Bierenthaltung angeschlossen. Nach der Behauplung des ArbeiterblattesZeitgeist hätten am Samstag allein ca. 10,000 Arbeiter das Biertrinken ein gestellt. Gegenwärtig geben 16 Wirthe in Folge des Strikes den Liter bereits zu 8 kr. ab. Anderseits sollen die Bräuer sest entschlossen sein, von dem bisherigen Preise zu 9 kr. nicht abzuweichen. Den Unterofficieren und Soldaten der hiesigen Garnison ist des Bierstrikes wegen jede Nachterlaubniß entzogen worden.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 24. Juni. Waizen 17 fl. 15 kr.; Koen 13 fl. 5 kr.; Gerste 13 fl. kr.; Hafer 10 fl. 45 ki. Alle Preise verstehen sich per 100 Kilg.

Frankfurt, 22. Juni. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren: 336 Ochsen, 200 Kühe, 230 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 3940 fl., 2. Qual. 3738 fl., Kühe 1. Qual. 36 fl., 2. Qual. 34 fl., Kälber 38 fl., Hämmei 37 fl. per Ctr.

Frankfurt, 22. Juni. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 27 fle, Nr. 2 25½ fl., Ne. 3 22½ fl., N. t bis 19 fl., Nr. 5 16 17 fl., Roggenmehl%(Berliner Marke) 18 ½ fl., do II.(Berliner Marke) 12¾ fl. Waizen effect'v hies. 17½5/ fl., Korn 11½ 133% fl., Gerste 13½ bis 14½ fl., Hafer 12½¼ fl., Kohlsamen 16½ 17 fl., Erdsen 12 14 fl., Wicken 10 fl., Linsen 12 17 fl., Rüböl 38 fl. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo. Mainz, 23. Juni. Productenmarkt. Waizen per Juni fl. kr., per Juli 15 fl. 33 kr., per Nov. 14 fl. 3 kr. Korn per Juni 10 fl., per Juli 10 fl. 45 kr., per Nov. 10 fl. 5 kr., per Dec. fl. kr. Hafer per Juli 11 fl. 42 kr., per Nov. 9 fl. 50 kr. Rüböl per Juni fl. kr., per Oct. 290 fl. 20 kr. Raps per Sept. 18 fl. kr.

kommenden Gegenstände sind bis jetzt bestimmt wie folgt:

I. Vorlegung des Jahresberichtes durch den Generalsecretük III. Neuwahl!

0

2

ihren

immer stellung schreint

in der

Italien

berger burg, Rußlat günstig die l Vethäl heil machen großen theilen. (Dece hebun Anfga diese sot zelne In sie noc hier un aber ke großen in Ven Nlates, geschäfte Von dit theilt, i finzelner

die sich

bon den enn bleil gesagt.

ebung f wirthschaf dustrie, Nn

Oeff

1023 Nac

Ir. Gutf! . 0: 5 hachbenannt

D. Frankfurt a. M., 23. Juni. Die gestern so knlich:

zuversichtliche und günstige Stimmung der Börse machte 10 des heute einer etwas matleren Haltung, bei geringer belebtem 0 0 Geschäfte Platz. Bei Eröffnung hatte es den Anschein, 2 des als wollte auf seste Wiener Course eine Strömung nach A Oben zum Durchbruch kommen, allein im Verlaufe des 19 1 Geschäfts sorgte Berlin, durch seine zeitweise auftauchende ber 0 Bergwerksmisdre dafür, daß die bessesre Stimmung Boden 9 dend verlor und eine Abschwächung derselben eintrat. Von 8 Berlin wurden matte Course, am Bergwerksmarkte, na 90 daß mentlich für Laurahütter und Dortmunder gemeldet. Gegen eb 0 Schluß war man in Folge lokaler Kauflust wieder fester, 00 10 0 trotz der fortgesetzt gedrückten Haltung Berlins. Die 3 Spekulationseffecten setzten niedriger als gestern ein. Cre⸗ 0 dause ditactien gingen von 230% auf 230 und schlossen 230 ½, 1 8 Staatsbahnactien bewegten fich zwischen 339½ 38% lh de ause und 339. Lombarden, deren Mindereinnahme abermals is 5 ur sehr bedeutend ist, waren sehr vernachlässigt und schlossen] Alorst 15 147½. Oesterr. Bahnactien waren weniger als an den 852 4 Vortagen animirt und stellten sich zum Theil schwächer, n 9 egaf Galizier sind 2 fl., Buschtiehrader fl. niedriger; auch en Elisabeth, Franz Joseph und Rudolf bröckelten im Coutse Aland. we. ab. Hingegen verkehrten Alföld, Böhmen, Donau-Drah 1 2 b und Elbthal höher; Ungarisch-Galizische hoben sich um h. Der 7 fl. Deutsche Bahnen preishaltend. Hess. Ludwigsbahn z; Flur ½% höher. Von Prioritäten zeigten sich heute dog Far Ilur Alföld, die bisher sehr vernachläßigt waren, gefragt und n. Nu höher. Ungarische Ost, Siebenbürger und Ungarisch⸗ 0 4. 64 Galizische sind ebenfalls besser. Silberrente fest. Spanier 055 der offerirt. Die Subscription auf die 8. Serie der Russischen eg ur Bodencreditpfandbriese bei dem Bankhause Rothschild daher 909 2 wurde bereils beute Mittag, nach bedeutender Ueberzeich? er, 98. 4 nung, geschlossen. Vielfach wurden andere höher stehende ah. ga. russischen Werihe gegen das neue Anlagepapier, dessen 107 85. Erscheinungstag auf den 6. Juli festgesetzt iu, umgetauscht. I 6 d. Der Loosemarkt war ziemlich belebt. Söder und Une In. g. 80 garische höher und gesucht. Wechsel still Ibo. 100 10