Ausgabe 
10.1.1874
 
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du States du Lic, 3 85 Versteigerung

03 Wittwoch den 14. Januar verzeichnete Holzsortimente

420 Naummeter Buchen- cheitholz, 44⁰ 1 Prügelholz, 210 0 Stockgolz,

4600 Wellen Buchen- Reis holz. Es befinden sich hierbei einige Naummeter Hain⸗ duchenbolz und 4 Naummeter Fichtenholz, zu Werkholz ut geeignet. g Die Zusammenkunft ist an der Zappenau in der Nähe der Straße von Lich nach Gießen Morgens halb 9 Ubr. Lich den 3. Januar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Ihring.

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Oeffentliche Aufforderung.

Die Wittwe des Jakob Wien in Friedberg bat in einem am 3. August 1863 errichteten Testamente die einzige Tochter des viesigen Bürgers Gotifried Ewald mit Namen Marie Margarethe(Elisabethe), welche am 9. Auaust 1778 dabier geboren wurde und spater sich nach Pest oder in die Näbe von Pest verheirathet bat, und resp. dei deren etwaigem Ableben deren Kinder als Miterben ihres Vermögens eingesetzt..

Es ist im Testamente werter bestimmt, daß, wenn die genannte Marie Mar gacetba(Elisabetde) Ewald odet deten Kinder durch Vermittelung der österreichischen Be · hörden nicht ausfindig gemacht werden könnten, für solche ein Curator besiellt und diesem die Verwaltung des Erb⸗ ibeils unter Aussicht des Gerichtes übertragen wer den soll.

Endlich wurde angeordnet, daß, der am 25. November 1863 verstorbenen Jakob Wien an, die curatotische Verwaltung zebn Jahre

von dem Todestage

jang forigeführt, alsdann durch Aufforderung in Zeitungen stälte von Fauerbach b. Fr.

die Ermilielung der Marie Margare.he Ewald resp. deren Kinder versucht und im Fall dieselben nicht er⸗ mittelt werden sollien, den ibnen zugedachten Erbiheil mit tinem Drititheil der Armenfond der Stadt Fried⸗ berg, mit einem Deitubeil Heinrich und Jacob Hiero⸗ nimus, Kinder des Karl Hieronimus, und mit einem Driittheil die Kinder der Schuhmacher Schmid i's Frau in Friedderg erhalten sollen. i

Da die erwähnte Ewald und deren Kinder durch Bermittelung der österreichischen Bebörden nicht ausfindig gemacht werden konnten und deren Crbiheil durch den gerichtlich bestellten Curator, Adam Feiling zu Friedberg zehn Jabre lang curatorisch verwaltet worden ist, so er⸗ gebt nunmehr öffentliche Aufforderung an die mebrgedachte, unbekannt wo? abwesende Marie Margaretbe(Elssabethe) Ewald und deten etwaige Kinder, ihren bier in Rede fehenden Erbiheil binnen drei Monaten dabier in Ein⸗ pfang zu nebmen, als sonst derselbe den erwähnten Per⸗ sonen, den testamentarischen Bestimmungen gemäß, über⸗ wiesen werden wird.

Friedberg, am 23. December 1873. Großberzogliches Landgericht Friedberg.

Reitz, Allwobhn, Landrichter. Landgerichis-Ass i ssor.

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Bekanntmachung.

112 Wilbelm Kümmich zu Friedberg, seitheriger Inhaber der Firma Ph. Dan. Kümmich, bat seinen Sohn Carl Kümmich daselbst, als Theilhaber desselben angenommen, was im Firmen ⸗Register unter Nr. 101 eingetragen worden ist Friedberg am 5. Januar 1874. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Rei ß.

Bekannimachung.

110 Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß auf Antrag des Vorstandes der Klein Kinderschule und mit Genehmigung Großherzoglichen Kreisamts das Schulgeld von einem auf zwei Kreuzer täglich erhöht worden ist.

Friedberg am 7. Januar 1874.

Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg.

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Die Uedbernahmslustigen haben ihre Submisstonen verstegelt bis längstens Montag den 12. d. M., Abends 8 Ubr, mit den Angeboten in Prozenten in meinem Geschäftslocale, Ludwigsstraße neben der Post, einzu⸗ reichen, woselbst Voranschlag und Bedingungen offen liegen.

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Zimmerarbelt 3219 Dachdeckerarbeit 200 Schreinerarbelt 1358 Schlosserarbelt 681 Glaserarbeit 587 Weißbinderarbeit 1050 Spenglerarbeit 84 Gußlieferung 260

60 Cubikmeter Bruchsteinen,

60,000 Russensteinen

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* 24 4 89 Den Stlmmberechtigten hiesiger Stadt diene hlernalt hun Nachricht, daß die Wahl zum Reichs ta n en 10. d. Mts., von Morgens 10 Ubr bis Abend 6 Uhr ununserbrochen stattfindet und daß die Bewohner der Häuser Nr. 1 bis incl. 289 ihre Stimmen im Rath⸗ haussaale, diejealgen von 290 bis Ende ibre Stimmen in der städtischen Musterschule abzugeben haben. Friedberg den 6. Januar 1874

Die Wahleommissien.

Vorschuß. und Credit-Verein

zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 121 Das Spar⸗Einlage-Buch Nr. 1015 ven Herrn Johann Salzmann in Bad-Nauhelm it verloren worden und zeigen wir nach§. 9 der Sparkasse-Bedingungen an, daß etwaige Ansprüche an dasselbe binnen 3 Monaten, von heute an, auf unserem Büreau gemacht werden müssen. Friedberg, 22. November 1873. Der Vorstand: Fr. Hecht. Ermus.

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Stotternden,

64 welche gründlich geheilt werden wollen, empfehle ich den Spracharzt Herrn Gerdts hier. Herr Gerdts hat meinen Sohn Friedrich im v. J. vollständig geheilt und spricht mein Sohn heute, als ab er nie gestottert hätte. Gießen, 2. Januar 1874. Walther, Districts-Ginnehmer.

Für Stotternde.

ö Ich spreche hiermit heute dem Spracharzt Herrn Gerdts meinen Dank aus, daß er mich im August v. J. vom Stottern vollständig geheilt hat, und spreche la heute wie jeder gesunde Mensch

Gießen, 4. Januar 18174. Heinr. Bloß, im Hause des Herrn W. Wallenfels.

Jeder Stotternde,

der beim Singen nicht anstößt, wird geheilt, und erhält eine gute, natürliche Sprache. Bis zum 20. Januar werden noch Patienten angenommen.

Gießen. A. E. Gerdts, Spracharzt.

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Faselochs-Versteigerung. 108 Dienstag den 13. d. M, Nachmittags 1 Uhr, soll ein der Gemeinde zugehöriger zum Schlachten geeigneter schwertr Faselochs auf dem Büreau des Unterzeichneten versteigert werden. a

Nieder⸗Mörlen am 6. Januar 1874.

Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder Mörlen. M ö b 8.

Holz⸗Versteigetrung. 130 Im Ober-Ros vacher Gemeindewa d, DistriktGroße Johanncshecke, wird Montag den 12. d. Mis. folgendes Holz öffentlich meistbietend veisteigert: 10 5 Raummeter Nadel-Prügelholz, 2 2800 Wellen Eichen-Reiserholz, 3) 170 Nadel⸗*

Zusammerkunft und Anfang der Versteigerung Mor⸗ gens 9 Uhr auf dem Hauptweg des genannten Schlags. Ober⸗Ros bach am 5. Januar 1874. f Großheizogliche Bürgermeisterei Ober⸗Nos bach. Blecher.

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