76 Per 2. Februar Eröffnung des 2. Winter- Cursus für schnell und praktisches Erlernen de
nehmen, Richten, Schneiden und Anprobiren.
s Kleidermachens innerhalb 4 Wochen, als: Maaß⸗
Frau Lehrer Heß.
An die Wähler in Stadt und Land.
98 Das(katholische)
Backe noch keinen durchschlagenden Erfolg bei f deßhalb gibt es jetzt in der letzten Nummer des b 0 sabar Bürger in Stadt und Land“ unterzeichneten, als in der
offenbar selbst fabricirten mit„Viele er i von ihm selbst unterschriebenen Annonce die Lu seinen katholischen Wählern besser wirken, werd
umgekehrt auf die Wähler anderer Confessionen ihre Wirkung nicht verfehlen und diese da-——
durch, daß sie Alle ohne Ausnahme Mann fur
Wablcomis des 2. Oberhessischen Wahlbezirks scheint mit seinem Herrn zur Nachricht,
einen katholischen Wählern erzielt zu haben, Anzeigers und zwar sowohl in der von ihm
gen in den stärksten Portionen. Ob diese bei en wir sehen; allein hoffentlich werden dieselben
Mann ihre Stimme dem Herrn
Dr. Schröder aus Worms
geben, beweisen, daß sie den falschen und Lüge
Der verfluchte National-
Aposteln keinen Glauben schenken. iberalis mus.
n⸗
Reichstagswahl.
93 Als wir das Flugblatt des Central⸗Wahlcomité's lasen,
worin den Ultramontanen eine
famose Zuchthauslection mit einigen 20 Schimpfwörtern, wie:„jesuitische Doppelzuͤngigkeit,
culturfeindlich“ u. s. w. u. s. Flugblatt müßte ein g lüderale hängt dann eine Drehorgel an, rings und Liberale, ein einziger isragelitische
Leimruthe ging und gefangen wurde, trägt den Drehorgelstuhl und 3. Stimmen, stark heiser und belegt, schreien einige Liederverse
beginnt die Musik, die liberalen gegen den Ultramontanismus, darauf hält der endlich ermüdet aus: Es ist nicht moglich All
w. gehalten wird, f 1 nationalliberale Furcht und Wuth und es kam uns unwillkürlich der Gedanke: ö Bild, eine Morithat gemalt werden und der stärkste und dickste National-
da mußten wir laut auflachen über solche zu diesem
um ihn stehen noch mehrere sog. Fortschrittler r Wähler, der als Gimpel auf die liberale hält das Bild. Plötzlich
Hauptfaiseur eine lange harte Rede und ruft es zu beschreiben, der ganze nationalliberale
Schwindel nebst Flugblatt und Gedicht kostet nur 3 Kreuzer!
Mehrere Democraten, die auch wählen.
Zahn⸗Leidenden
87 und meinen werthen Patienten zur Nachri I. Stock, Frankfurt a. M. wohne.
H. G.
Künstliche Zähne von 3 fl. an; ganze berücksichtigt.
cht, daß ich von jetzt ab Haasengasse A1,
Sperber, Docent der Zahntechnik. Gebisse von 45 fl. an; Unbemittelte werden
(55.)
Damen-Cursus für kuusmännische Buchführung.
Eröffnung
7. Jauuar. J. Heß, Lehrer.
9 4* 4 7
ie Slimmzettel für Herrn Ober⸗Rechnungsrath Backe 92 werden Donnerstag end Freitag allen Wählern unseres Wahlkreises durch die Ortscomité's zugestellt
werden. Sollten an manche Wähler keine Stimmzettel gelangen, so mögen diesesben nur die Worte:
Ober-Rechnungsrath Backe in Darmstadt auf weißes Papier schreiben, dasselbe so zusammenlegen, daß der Name des Candidaten nicht sichtbar ist und dann den Stimmzettel zur Wahlurne bringen. Das Wahlcomité des 2. Oberhessischen
Wahlbezirks. ö
Das beste und billigste Mittel
26 jeden Zahnschmerz dauernd zu beseitigen, das Stocken der Zähne und Weinsteinbildung an denselben zu verhüten, das Zahnfleisch gesund zu er⸗ halten und jeden üblen Geruch aus dem Munde sofort zu entfernen, ist
Dr. Scheibler's Mundwasser,
nach Vorschrift des Geh. Sanitätsrath Dr. Burow, allein bereitet in der Anstalt für künstliche Bade surrogate von W. Neudorff& Co. in Königsberg in Preußen. Flaschen à 10 Sgr. und halbe à 5 Sgr. Haupt⸗Riederlage in Frankfurt a. M bei J H. Franz Wittwe, Fahrgasse 126..
97 Zwei noch sehr gute
Koch⸗Herde
find billig zu verkaufen. Expedition d. Anz.
Einen keinen Faselochsen,
65 Verner Race, Rothscheck, 13¾ Jahr alt, hat zu verkaufen Rockenberg.
Fr. L. Hanmaun.
Näheres zu erfragen bei der
„Reichstagswahl.
Fest steht die Wetterau zu Reich und Kaiser Und haßt der Dunkelmänner mächt'ge Schaar,
Die Alles, was nicht Rom den Nacken beugte, Frech zu begeifern stets beflissen war;
Sie, die das Licht der Wahrheit müssen scheuen,
Werkzeuge sind in ihres Papstes Hand, Todfeinde drum dem bluterkauften Werke,
Dem neuerstarkten— ein'gen Vaterland! „Hie Papst, hie Kaiser!“ schallt es ringsumher Im deutschen Land beim Wahlkampf nun auf's Neue,
Zum Reichstag gilt's die Voten senden hin.
Auf Wetterau! zeig' deine deutsche Treue!
Des Reiches Freund, den ächten Volksmann nimm
Zum Boten dir und fliehe pfäff'schen Köder!
Das centrum-schwarze römische Gebäck
Ist ungenießbar! Nimm den deutschen Schröder!
Bau- und Werkholz-Versteigerung. in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 95 Dienstag den 13. Januar sollen in den Distrikten Weilbach und Mönchwald versteigert werden:
189 Eichenstämme von 15 bis 70 Centimeter Durch— messer bis zu 13 Meter Länge mit 122,98 Kubik— Meter;
355 Fichten- und Kiefernstämme von 15 bis 32 Centi— meter Durchmesser bis zu 18 Meter Länge mit 131,30 Kubik-Meter;
1 Puchenstamm mit 0,60 6 Lindenstämme mit 507 9 Elchenstangen mit 0 44 und
379 Fichten- und Kiefernstangen mit 53,70 Kubik⸗ Meter Inhalt.
Zusammenkunft Morgens 10 Uhr, auf der Hatten⸗ röder Cbaussee in der Weilbach, eirea 1 Stunde von hiesiger Eisenbahnstation.
Lich den 4. Januar 1874.
g Wimmen auer,
Forstrath
Reichstagswahl.
89 Den Stimmberechtigten biesiger Stadt diene hiermit
daß die Wahl zum Reichstag 9 den 10. d. Mts., von Morgens 4 Uhr bis Abend 6 Uhr ununterbrochen stattfindet und daß die Bewohner der Häuser N. 1 bis inel. 289 ibre Stimmen im Rath⸗ haussaale, diejenigen von 290 bis Ende ihre Stimmen im städtischen Schulhause abzugeben haben.
Friedberg den 6. Januar 1874. Die Wahleommisston.
Stimmzettel 181 für Herrn Dr. jur. B. Schröder in Worms find
zu beziehen bei der Buchhandlung von FF Ä
In ganzen Reich
88 am 10. Januar Deutsch oder Römisch.
Großes Wahldrama in einem Aete verbunden mit einer
Heerschau„ deutschen Geistes über alle von ihm Abgefallenen,
als da sind:
e schwarzen Fanatiker,
moderne Pharisäer, weder aus Religion noch aus Llebe;
eu Heerde großer kleiner Schüf⸗ lein,
Schmerzenskinder, welche sich des gesunden Menschen⸗ verslands zu Gunsten der Unfeblbarkelts-Epidemie ent⸗ äußert haben;
de licht von Luther's Geist inspi⸗ rirten Stock⸗Lutheraner,
un verdauliche Zeloten mit und ohne Heiligenschein;
die illternationalen Social⸗Demo⸗ krawaller,
Friedens ⸗Apostel mit grenzenloser Eigenthumsliebe und culturmörderischem Freiheits-Drange;
de kalt gestellten Zwitter⸗Demo⸗ kraten,
ihre Lieblingsfarben sind Roth und Schwarz; infolge eigenthümlicher Sprachwerkzeuge antworten sie auf jede Frage mit„Nein“;
die Principien⸗Reiter,
denen der Gaul nie alle wird;
de Unperbesserlichen Besserwisser u. abgelagerten Trübsals⸗Bläser,
ihr Trost ist, deß ihnen auf dieser Welt Nichts recht gemacht werden kann;
de Ritter und Gemüse⸗Junker,
Ruinen einer grauen Vorzeit, welchen über dem Studium
des Stammbaums de Gegenwart völlig abhanden ge⸗
kommen ist. Bei Kammer ⸗Concerten leisten sie in Disso⸗
nanzen„Vorzügliches“. Ihr Wappen trägt die Inschrift„Non possumus.“
Trotz alledem ruft in uns eine Stimm'
„Uns ist der Sieg, thut Jeder seine Pflicht.“
Hurrah. Germania! Dieses Loosungswort nimm
Deutscher Geist ae ve; wir wanken 1 licht. Wetterauer Industrie-Ausstcllung
zu Friedberg. 90 Coemitésitzung Freitag den 9. d, Abends 8 Uhr.
Ein junger Mensch 85 mit schöner Handschrift sucht als Seribent ständige Beschäftigung. Näheres bei der Exped d. Anz.
Ifraclitischer Gottesdienst in Tricddetz. V 1 5 Freitag Abends 4 õ55 Uhr. Samstag Morgens 8 ½ Uhr.
Gesunden
wurde ein kleines Portemonnale mit etwas Geld. Näheres bei der Exv. d. Anz. 94
Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.
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Seite
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