Ausgabe 
30.8.1873
 
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Samstag den 30. August.

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berhessischer Anzeiger.

En scan be Die Petitzeile 8 0 1 1 Erscheint jeden an h e e Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. t uud a 0 2 b g d, öffne.* duch für Creil g clinn Court Für den Monat September kann auf denOberhessischen Anzeiger bei der

mon der Crebt verbreitet ware bedürfen. 2 austalt eine Be it in die nol erte sich wied, Hund schlost Betreffend: Den Feldschutz.

Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden.

Amtlicher Theil. a Friedberg den 28. August 1873.

erliner Niven 5* 0 9 5 a b 75 4 9 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Deport gezah Man kann täglich die Wahrnehmung machen, daß Schäfer und andere Hirten noch nicht von ihren Producten entblößte

bahn und Lob

Grundstücke behüten resp. die Heerden zwischen den Fruchthaufen weiden lassen, die Feldschützen scheinen daher ihre Schuldigkeit nicht zu thun, und die gegen den Art. 59 des Feldstrafgesetzes hanvelnden Hirten nicht zur Anzeige zu bringen. Eröffuen Sie den Feldschützen darum, daß wir jede r in Ueberwachung der Hirten mit Disciplinarstrafe rügen würden und zeigen Sie uns solche Feldschützen, die derartige Frevel nachsehen, ofort an. NDN a. pP

Betreffend: Die Abhaltung eines Zeichnen⸗Cursus für Lehrer. Friedberg am 28. August 1873.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien.. Nach einer Mittheilung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 26. d. Mis. zu Nr. M. d. J. 9051 wird auf Veranstaltung des

4 Dereins für Verbreitung von Volksbildung in Darmstadt am 24. September d. J. beginnend unter Leitung des Herrn Professors Kumpa wiederum ein zehntägiger Zeichnen-Cursus für Lehrer in Darmstadt abgehalten werden. N

clio bie. 18 Bei der großen Bedeutung des Zeichnens für den Volksunterricht und zumal das Zeichnen als obligatorischer Lebrgegenstand für sämmtliche 2-63 Volksschulen in Aussicht genommen ist, kann es nur sehr erwünscht sein, wenn sich Lehrer durch Theilnahme an diesem Unterricht in der Fertigkeit 1 f., Ec des Zeichnens weiter ausbilden und sich zur Ertheilung von Zeichnen Unterricht besser befähigen.

kae Wir tragen Ihnen auf, die Lehrer in Ihren Gemeinden hiervon sofort mit dem Anfügen in Kenntuiß zu setzen, daß wir denjenigen, welche

EE. sich an diesem und beziehungsweise dem noch weiter abgehalten werdenden Zeichnen ⸗Cursus zu betheiligen beabsichtigen, die Möglichkeit hierzu thunlichst

zu erteichtern uns bemühen werden, indem wir darauf rechnen, daß die betreffenden Ortsvorstände Gaben aus den Gemeindekassen zur Bestreitung der 18734 durch den Aufenthalt in Darmstadt erwachsenden Kosten bewilligen. g b Tur a p p. 5

0 8 Betreffend: Die Obstbaumschule. Friedberg am 27. August 1873.

19 Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.

1 355 Wir ersuchen Sie um baldgefällige Mittheilung Ihrer durch unsere Zuschrift vom 26. v. Mis. verantaßten Bemühungen.

9 0 ¼% 2 Trapp. H. a a s.

1 46-48*

9 39-419.

22402 Bekanntmachung. 8 r Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 19. Juni d. J. welche im Jahre 1853 geboren sind und welchen ausnabmsweise gestattet Ihäxing bringen wir hiermit weiter zur Kenntniß der Betheiligten, daß die nächsten] wurde, sich im Herbste d. J. der Prüfung zu unterziehen.

. Loeb. prüfungen in folgender Weise vorgenommen werden: Jebel, welcher sich der Prüfung unterziehen will, hat ein möglichst Freitag den 12. September d. J und folgende Tage: ausführliches vitae curriculum zu den Atten zu geben, soweit dies bis für diejenigen, welche im Jabre 1854 geboren sind. jetzt noch nicht geschehen ist. 5 f 2 f Die Prüfungen beginnen an jedem Tage Morgens dienstag den 16. Sehtember d. J. und folgende Tage: g uhr im Lokale der polßtechnischen Schule dahier. : für diejenigen, welche im Jahre 1855 geboren sind. Darmstadt den 18. August 1873. 5 Freitag den 19. September d. J. und folgende Tage: Großherzogliche Prüfungs- Commissson für einjährig Freiwillige. 5 für diejenigen, welche in dem Jahre 1856 geboren sind, sowie diejenigen, Pa p st. Strecker. 4 Aus Stadt und Land. massen waren zur Erde niedergefallen und hatten die zipiell gegen das Frauenstudium überhaupt, wie auch gegen i 7 1 5 in Kartoffel und Dickwurz⸗Aecker in kurzer Zeit in be die einseitige Ausbildung v auen und . Friedberg. Auch hier ist, nach dem Vorgange in Faneln 2195 21 iet e 185 1 0 eee 12 Frauen für Frauen

andern Städien, eine Razzia auf verfälschte Milch dieser Tage abgehalten worden und wurde bei 4 Händlern von auswärts die Milch confiscirt und in die Gosse geschüttet. Bad⸗ Nauheim. In dem Hausgarten des Herrn Kaufmann Levy dahier blüht der mit reifen Trauben schwer behängte Weinstock dieses Jahr zum zweitenmal. Duüdelsheim, bei Büdingen. Am 23. August wurden tie Bewohner unseres Dorses sehr lebhaft an den 6. Juli 1862 erinnert, an welch letzterem Tage ein unerhörter Sturm mit Hagel das Seementhal verwüstet hatte. Am 38. Aug. Nachmittags nämlich zwischen 4 und 5 Uhr zog

wurden weit mit fortgenommen bis in den Wies⸗ grund. Von vielen Aeckern wurde fast alle Bauerde fort⸗ gerissen und ist dieser Schaden der nachhalligste und empfindlichste. Ein großer Theil der Wassermassen drang in den Ort selbst herein und füllte Keller, Scheuern und Brunnen mit denn Schlamm, den das Wasser von den Aeckern weggespült hatte. Leider wird die in den Scheuern sitzende Frucht zum Theil verfaulen, da es nicht möglich ist, die aufgehäufte Frucht bis auf den Grund wieder herauszunehmen. Große Vorsicht wird auch beim Gebrauch

Gießen. Seit dem Beginne des laufenden Jahres ist der Berkebr auf den beiden Oberhessischen Eisenbahn⸗ linien sortwährend im Steigen begriffen. Während die Mehreinnahme am Schlusse des ersten Quartals gegen dasselbe Quartal 1872 ungefähr 22,000 fl. betrug, ig dieselbe bis Ende des zweiten Quartals auf 56,000 fl., bis Ende Juli sogar auf 63,282 fl. 21 kr. gestiegen. Von dem im Personen⸗Verkehre erzielten Plus entfällt der bei Weitem größere Theil auf die Linie Gießen⸗Fulda, im Güter⸗Verkehre dagegen auf die Linie Gießen⸗Geln⸗

eine, wie es f ittere des Brunnenwassers anzuwenden sein, wenn nicht Krank- hausen. Speziell im Juli wurden 44,670 fl. eingenom⸗ dolle in der e den mac naß den 41 Sld⸗ heiten die Folge vom Genuß desselben sein sollen. men, die sich mit 24,138 fl. auf den Personen⸗Verkehr. und unseres Thales hin, während sich zu gleicher Zeit Menschenleben und Verlust an Thieren sind nicht zu be⸗ 19,588 fl. auf den Güter⸗Verkehr und 944 fl. auf die Asehen eine andere in das Nidderthal hineinschob und zwar in klagen, obgleich ein großer Theil der Bewohner von dem Extra⸗Ordinaria vertheilen. Das Plus des Monats Juli lschule gorböstlicher Richtung. Plötzlich machte die südlicher plötzlich hereinbrechenden Wetter auf dem Feld an der] gegen denselben Monat 1872 bezifferte sich auf 7276 fl., d gehende Wolke eine Schwentung nach Norden und stieß Arbeit überrascht wurde. also auf ca. 17 pCt. der ganzen Einnahme. Constatirt 113 nider die andere. Kaum war der Anprall gegen einander Gießen. Man schreibt derA. Z.:Nachdem wird durch diese Zahlen, daß die allmähliche Rentabilität erfolgt, als mit surchtbarem Gelöse eine Viertelstunde hin⸗ die durch den bekannten Ukas der russischen Regierung der Oberpessischen Bahnen, zumal nach Erlangung ge⸗ rt durch Massen von Hagel bis zur Dicke von Taubeneiern] von Zürich abberusenen russischen Studentinnen auch von eigneter Anschlüsse resp. Fortsetzungen, gesichert erscheint. emur Erde niederstürzien, glücklicher Weise ohne Wind. einigen deuischen Universitäten, wie Heidelberg und Straß Offenbach. Am 22. d. M. Morgens nahm unsere amtlich der Schaden auf den Feldern ist beträchtlich, besonders] burg, nicht ausgenommen worden sind, haben kürzlich Polizei 4 Säcke Kartosseln in Beschlag, welche zum Ver⸗ 5 am Hafer und an den Dickwurzeln, sowie an Bohnen, russische Studentinnen der Mediein aus Zürich auch an kauf auf den Markt gebracht, bei einer ärztlichen Unter- 5 pong Gurken und Gemüsen. Ein weit größerer Schaden war unsere Universität die Anfrage gerichtet, ob sie hier. ihre] suchung aber für ungenießbar erklärt worden waren. Die⸗ 2 aber zu gleicher Zeit durch einen Wolkenbruch in der! Studien sortsetzen dürften. Die medieinische Facultät hatselben waren nicht etwa die Knollen spät gesteckter Früh⸗ 7 lle nörblichen Gemarkung von Düdelsheim und in der[jedoch einstimmig beschossen, daß dem Gesuche nicht ent⸗ kartoffeln, sondern die von Spätkartoffeln, die erst in e 10. Gemarkung von Rohrbach eingerreten. Ungeheure Wasser⸗sprochen werben solle, und sich in ihrem Gutachten prin-seinigen Wochen reif werden und also gar keine Spur von entre 9 5 olkel, 0 titel U 1