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en pelht. 1% 1 Friedberg den 8. März 1873.
Donnerstag den 27. März.
N 36.
Oberhessischer Anzeiger.
Die Petitzeile wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet.
Artisblatt für den Krtis Friedberg.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Am
1. April
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Nachdem der Vereinskulturtechniker, Herr Wiesenbaumeister Greb, seinen ständigen Wohnsitz in Friedberg genommen, ist die Verbindung einer Wiesenbauschule mit der hiesigen Ackerbauschule beabsichtigt und hat der Ausschuß des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhessen in seiner Sitzung vom 25. Januar d. J. auf Antrag der
Unterzeichneten zur Abhaltung eines Unterrichtscursus im Wiesenbau⸗ fache bereits für das laufende Jahr die erforderlichen Geldmittel gewährt. Es ist hierbei von der Erwägung ausgegangen worden, daß an Technikern fraglicher Kategorie dermalen thatsächlich Mangel derrscht und der Vereins wiesenbaumeister zur Bewältigung der sich sortwährend vermehrenden Aufträge zur Aufstellung und Ausführung von Culturplänen nur dann im Stande ist, wenn ihm demnächst eine entsprechende Zahl von Gehülfen und Wiesenbauaufsehern zur Seite steht. g 4 Der Unterricht sell am 21. April d. J. beginnen und bis zum 21. Juni d. J. dauern. Er umfaßt: Deutsch, Schönschreiben, tech⸗ nisches Rechnen, Geometrie, Botanik, Feldmeßkunst, Nivelliren, Plan⸗ seichnen, Aufstellung von Culturplänen und Kostenübrschlägen, Theorie des Wiesenbaues, der Drainage ꝛc. verbunden mit Demonstrationen and praktischen Uebungen bei den in Ausführung begriffenen Melio— tationsanlagen.
Unterrichts Cursus im Wiesenbau an der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhessen zu Friedberg.
Der Unterricht ist unentgeltlich und wird von dem Wiesenbau⸗ meister und von Lehrern der Ackerbauschule ertheilt. Aufnahwefähig sind junge Leute, welche eine Ackerbauschule besucht, angehende Geometer, Bauaspiranten, solche die bereits einige Kenntnisse im Wiesenban haben und sich diesem Fach widmen wollen.
Eine entsprechende Anzahl der Theilnehmer wird voraussichtlich alsbald nach Absolvirung des Unterrichtscursus als Gehüuͤlfen des Wiesenbaumeisters beziehungsweise als Wiesenbauaufseher je nach Befähigung gegen entsprechende Vergütung, bei den in allen Theilen der Provinz in der Ausführung begriffenen Meliorations⸗Unter⸗ nehmungen Verwendung finden und ist denselben hierbei volle Gelegen⸗ heit zu ihrer Aus bildung als selbstständige Techniker gegeben.
Anmeldungen haben thunlichst bald laͤngstens bis zum 7. April d. J. unter Vorlage eines Führungsattestes, etwaiger Zeugnisse über Schul⸗ besuch, Prüfungen ꝛc. bei dem unterzeichneten Curatorium zu erfolgen, das zu jeder weiteren Auskunft gerne bereit ist.
Friedberg den 20. März 1873.
Das Curatorium der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhessen zu Friedberg.
Trapp, Lindeck,
Regierungsrath. Rentamtmann.
Haas, Kreisassessor.
Wiesenwärter⸗Cursus des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen zu Friedberg.
Der Ausschuß des landwirthschaftlichen Vereins für Ovberhessen hat, ruf Antrag der Unterzeichneten, in seiner Sitzung am 25. Januar d. J. u Gießen den Beschluß gefaßt, daß auf Kosten dieses Vereins ein prac— sischer Lehreursus für Wiesenwärter zu Friedberg eingerichtet und die beitung dem seinen Wohnsitz ständig in Friedberg nehmenden Culturtechniker es Vereins, Herrn Wiesenbaumeister Greb, übectragen werden solle. Es ist dringend nöthig junge Leute heranzubilden, welche bei Aus- sährung größerer Wiesenculturen als Arbeitsaufseher resp. Vorarbeiter, insbesondere aber als Wiesenwärter für Gemeinden und Consortien Berwendung finden, damit die mit großen Kosten hergestellten künstlichen Wiesenanlagen nicht durch Mangel an Aussicht und Pflege zu Grunde gehen. Der Cursus ist auf die Dauer von 6 Wochen berechnet, beginnt em 17. April d. J., hat mit dem gleichzeitig eröffneten Obstbaumwäaͤrter⸗ Lursus den Unterricht im Schreiben, Rechnen, Vermessen, Pflanzenernährung gemeinschaftlich, während die übrige Zeit zur practischen Ausbildung be timmt ist. Diese umfaßt eine gründliche Unterweisung in verschiedenen hraetischen Verrichtungen im technischen Wiesenbau und in der Drainage, em Gebrauch der Feldmeß- und Nivellirinstrumente, der Ausübung der Ze⸗ und Entwässerung und der Instandhaltung und Pflege der Wässe— ungswiesen. Zu diesem Behufe werden die Theilnehmer an den im Kreise Friedberg in Ausführung begriffenen Anlagen unter Leitung des Vereins-
culturtechnikers beschäftigt und instruirt und kann denselben je nach Leistung dabei der ortsübliche Taglohn vergütet werden.
Man darf erwarten, daß die Bezirksvereine, Gemeinden und andere Interessenten den Theilnehmern an diesem Cursus eine Unterstützung für die Bestreitung der Reisekosten, der Wohnung und der Beköstigung be⸗ willigen, wofür bei entfernt wohnenden ein Betrag von 30— 40 fl. ge- nügen wird, während es keinem Anstande unterliegt, daß Theilnehmer aus der Nähe Friedbergs Abends nach Hause zurückkehren und hierdurch einen Aufwand für Wohnung vermeiden.
Wir machen Gemeinden, welche die weitere Ausbildung ihrer Wiesenwärter wünschen und junge Männer, welche sich diesem Dienste widmen wollen, auf die dargebotene Gelegenheit mit dem Bemerken auf⸗ merksam, daß Anmeldungen um Zulassung zum Lehr ⸗Cursus bis zum 5. April d. J. unter Vorlegung eines Bürgermeistereizeugnisses über seitherige Führung bei dem unterzeichneten Curatorium einzureichen sind.
Friedberg den 20. März 1873.
Das Curatorium der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhessen zu Friedberg. Lindeck, Rentamtmann.
Haas,
Trapp, 90 Kreisassessor.
Regierungsrath.
An die Herren Bürgermeister des Kreises. Von dem in Nr. 49 der landwirthschaftlichen Zeitschrift von 1872 so sehr empfohlenen landwirthschaftlichen Kalender für den
lleineren deutschen Landwirth für 1878, herausgegeben von dem Herrn Grafen zur Lippe⸗Weißenfeld, ist noch eine Anzahl Exemplare bei
1 zu interessiren und mir den Bedarf baldigst anzuzeigen.
0 mir vorräthig, ich ersuche Sie daher, da thunlichste Verbreitung dieses den Landwirthen äußerst nützlichen Kalenders— der bei dem geringen Hreise von nur 12 kr. für ein Exemplar das Möglichste liefert— sehr wünschenswerth ist, sich hierfür bei Angehörigen Ihrer Gemeinden
Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks Vereins Friedberg.
Tra pp.
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