Ausgabe 
22.7.1873
 
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24 1873.

Dienstag den 22. Juli.

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hessischer Anzeiger.

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Die Petitzeile wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet.

0 Areisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

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Amtlicher Theil.

beiden i Bitreffend: Aufstellung einer Statistik über sämmtliche organisirte Feuerwehren in dem

, das on Großherzogthum Hessen. J fand, so. den Wohne achbarn geln zu kellen. J. N; donstaticl Bogen sodann wieder einsenden. de in Bürge er Grenze, die Eisendiz Mulerialitgt it dieselbe gi I derselben, en können, 1.

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der Königlichen Direktion vergütet.

Friedberg am 20. Juli 1873.

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Tinte aufgeschriebenen weiteren

Friedberg am 20. Juli 1873.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bügermeistereien.

Sie wollen die in den Ihnen mit Post zugehenden Fragebogen mit rother

Fragen beantworten und die n Haas, Kreis⸗Assessor.

die Erbauung einer Bahn von Friedberg nach Hanau betreffend.

Indem wir zur öffentlichen Kenntniß bringen, daß die mit Ausführung des Baues der Bahnlinie Fricdberg-Hanau beauftragte Königliche Direction der Main Weser- Bahn die desfallsigen Einleitungen getroffen hat, und ehestens mit den geometrischen Arbeiten beginnen lassen wird, warten wir von den Einwohnern der in Frage kommenden Gemarkungen, daß jede Verletzung der eingesetzten Stangen, Marken und Pfähle it. sermeiden, deren Schutz auf Wunsch der genannten Königlichen Direction dem Publikum noch besonders empfohlen wird..

Die mit fraglichen Arbeiten betrauten Techniker sind mit Legitimationskarten versehen und wird jede Beschädigung an der Felderescenz von

Die Großh. Bürgermeistereien der betreffenden Gemeinden sind hiermit angewiesen, den Technikern jede thunliche Unterstützung zu gewähren.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ne

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e Haas, Kreis- Assessor.

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7 00 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.

1 2 Heinrich Anton Engel von Ober-Resbach ist zum Fleischbeschauer für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet worden. Adam 4 bdofmann IV. von Bönstadt wurde als Feldgeschworner für die Gemarkung Bönstadt ernannt und verpflichtet.

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Aud meist zu Die Forst⸗ und Feldstrafen von der 3. Periode 1873 können an den bestimmten Zahltagen Dienstags und Donnerstags an das unterzeichnete Rentamt bezahlt ch sich al sperden. Als besonderen Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir Montag den 4. August d. J., Morgens von geringen ü bis 10 Uhr, im Gasthaus zum Stern zu Buß bach. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen mi dern beinen sem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach dem 15. August die Mahnung erfolgt.

ba abet mch Friedberg den 20. Juli 1873. Großherzegliches Rentamt Friedberg.

2 Zahl auf fn 5 In Verhinderung des Rentamtmannes:

in die Allg Plan z, Ober-Domänen⸗Caleulator.

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Deutsches Reich. Darmstadt, 17. Juli. In der heutigen Stzung der zweiten Kammer ergriff zunächst vor eintritt in die Berathung über das Einnahme udget der Präsident des Finanzministeriums, , Biegeleben, das Wort, um zur Vorsicht zu er-

Len a mahnen, da, wenn auch augenblicklich, namentlich in

22 folge der französischen Contributionsgelder, die

( ban ühinanzen des Landes wesentlich verbessert seien, ber, 2 l och auch für die später kommende Zeit zu sorgen en han habe. Abg. Welcker, als Referent, erwiderte, 2 550 laß der Ausschuß mit Vorsicht zu Werke ge⸗ 7 al gangen sei, insbesondere werde auch nach Lösung n en e ger Verbindlichkeiten bezüglich des 50 fl.⸗Loos⸗ 1 ace Aulchens in wenigen Jahren die Finanzlage e E westlich gebessert. Bei den einzelnen Posten % beßll, wurden dieEinnahmen aus Domänen nach den

ihieschußanträgen im Wesentlichen nach der Re⸗

ollsönbige N mau DieEinnahmen aus

de gierungsvorlage gebilligt. . 7 gane Abtheilung III.,Einnahme aus directen Steuern, 11 at nurde bis zum Schlusse der Berathung verschoben, den u Aae Haupt-Abiheilung IV,Indirecte Auflagen, der ug 1)Tranksteuer von Wein und Obstwein, ent- And, gu hann sich eine lange Debatte wegen des Antrags det chorge, Dumont und Genossen wegen Aufhebung e un Steuer von Wein und Obsiwein. Der Aus- en schuß hatte beantragt, den Antrag abzulehnen, 2 ahn die Ermäßigung der Weinsteuer auf 7/10 für

% tor und 75 und Aufhebung aller Control⸗ 11 44 Nußregeln und Wegfall der Obstwein⸗Steuer von 16% 7 1874 zu beantragen. Der Ausschußantrag wurde e mi 43 gegen 3 Stimmen angenommen, nachdem 55 90 e Antrag George und die Regierungsforderung . 1

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Aegalien warden ohne Debatte genehmigt. Haupt⸗

mit 33 gegen 13 Stimmen abgelehnt war. Vor⸗ her hatte Minister v. Biegeleben bemerkt, daß der Ansatz von 440,000 fl. für die Jahre 1873/75 als Durchschnitt gerechtfertigt gewesen, jetzt aber für 1873, bei den notorisch schlechten Verhält nissen, eine Absetzung von 40,000 fl. von der dreijährigen Gesammtsumme geboten sei, was die Kammer billigte. BeiJagd⸗Waffenpässe bean- tragte Welcker im Einverständniß mit dem Finanz- aus schuß, die Regierung zu ersuchen, eine neue Verordnung zu erlassen und die betreffende Ab- gabe durch Stempel zu erheben, was gebilligt wurde. Der PostenBrückengeld wurde ange nommen. BeiSporteln, Stempel ic. halte Abg. George ein Gesetz beantragt, welches gleich. mäßziges Stempelwesen für die drei Provinzen er⸗ strebt, Franck und Genossen eine Steuerreform in einem einzelnen Punkt. Beide Anträge wurden nach dem Ausschußantrag abgelehnt.

18. Juli. In der heutigen Sitzung der zeiten Kammer wurde, in Weiterberathung des Einnahme⸗Budgets, beiStempel der vom Aus- schuß befürwortete Betrag von 630,000 fl., statt der von der Regierung vorgeschlagenen 590,000 fl., wegen des Ergebnisses von 1872 vorgesehen. Die beantragten 140,000 fl. wurden in Einnahme ge⸗ stellt. BeiAbgabe von Hunden wurde der Antrag des Ausschusses auf Erhöhung der Steuer auf 3 fl. 30 kr. für den Hund gebilligt. Nach Genehmigung derEinnahme aus Reichssteuern wurde auf dieEinnahme aus verschiedenen Quellen übergegangen. BeiUeberschüsse der Hauptstaats-

kasse wurde vom Berichterstatter Welcker bemerkt, daß nach einer Benachrichtigung des Finanz

ministeriums inzwischen an französischen Kriegs- Contributionsgeldern weitere 1,399,108 fl. einge⸗ gangen seien, sonach einschließlich der im Budget vorgesehenen Ueberschüsse von 1,940,000 fl. im Ganzen 3,339, 108 fl. einzustellen seien, was ge⸗ billigt wurde. Außerdem sind noch ungefähr 700,000 fl. ganz vor Kurzem eingegangen, die aber, da der Betrag noch nicht genau feststeht, noch nicht in Einnahme gesetzt werden können. Nunmehr wurde auf die directen Steuern zurück- gegriffen. Der Ausschuß hatte beantragt: 1) vom 1. Januar 1874 eine Ermäßigung der Grund steuer von 10 Kreuzer Heller auf 8 Kreuzer eintreten zu lassen; 2) vorerst wegen Mangels an Materialien auf eine weitere Reform der Gesetz gebung zu verzichten, die Regierung aber zu er suchen, das nöthige Material diesem Landtag noch so zeitig mitzutheilen und geeignete Vorlage zu machen, um jedenfalls für die nächste Finanzperiode die jetzige Steuergesetzgebung im Sinne gerechter und gleichmäßiger Vertheilung der Staatslasten, insbesondere durch Modification und Erweiterung der Einkommensteuer, namentlich auch Heranziehen von Actien-Gesellschaften, zu reformiren; 3) mit diesen Anträgen unter 1 und 2 die speziellen An⸗ träge verschiedener Abgeordneten vorerst beruhen zu lassen. Nach langerer Debatte wurde der Ausschuß⸗Antrag in allen Theilen angenommen.

Am 9. l. M. wurde der Notar Jakob Lippold in Oppenheim zum Notar mit dem Amts- size in Mainz, mit Wirkung vom 1. August l. J. an, ernannt.

Am 18. l. M. wurde der Lehrer an der höheren Gewerbschule zu Kassel, Felix Linke, zum