Einzelbild herunterladen

Dienstag den 21. October.

M 123.

dun. 5 0

7 0

2. Oder

17 2 8 N 1 1 0 3 f

ise.

Suche u

schein 10 1 Di 75

5 ie Petitzeile 135 1 8 8 Erscheint jed asser ting 5 wird mit 4 Kreuzern berechnet. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Helden Samstag. hoben einn

artei ü

1 l 8 Amtlicher Theil.

1 1 2 7 280 82 2 Ur. Kern, etre fend: Die Einsendung der Verzeichnisse über die durch Beitteibung der Communalintraden entstandenen

roglie em. Kosten vom 3. Quartal d. J. Bundes.

1 daß U 14 1 1 4 dt, agilire. dei Ofßtierr , in dn eizuwohntn. 4

Efnnerung.

Friedberg am 17. October 1873.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir bringen die sofortige Einsendung der obigen Verzeichnisse insoweit es noch nicht von Ihnen geschehen ist, bei Meidung der Abholung

Trapp.

An die Herren Bürgermeister des Kreises. Von der Verlags Buchhandlung in Berlin ist der Centralstelle für die Landwirthschaft und die landwirthschaftlichen Vercine des Großher

anzösiscen gebins eine große Parthie des landwirthschaftlichen Kalenders von Lippe Weißenfeld für 1874, der im Bezuge von größeren Parthien wie der alten dn walrige zum Preise von 12 Kreuzer für das Exemplar abgegeben werben soll, zugestellt worden. Der Kalender bringt neben Neuem auch die , daß si arsetzung der in dem 1873er nicht zu Ende gebrachten Aufsätze.

don den

in welchen m tird, so ersuche ich Sie, bei den Landwirthen Ihrer und mir die Listen dann baldigst zuzusenden.

en Führern Friedberg am 19. October 1873.

Da der vorjährige Kalender so allgemeinen Beifall gefunden hat und dies wie man voraussetzen kann, auch bei dem für 1874 der Fall Gemeinden Listen zum Einschreiben ihres Bedarfs durch die Polizeidiener herumtragen zu.

Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg.

zung ds e e uber den 0 5 5 8 3 2 5 05 2 Nepen, Deutsches Reich. zogihums Hessen von den betbeiligten adeligen Familien Verleihung des Großkreuzes des Verdienstordens

8. rmstadt. Das Großherzogliche Regie-

Dqpesch ngell att Nr. 43 enthält:

opel ver⸗ 0 3 f 1b 1. Alerböchste Verordnung, die Fortführung der Grund⸗ fel Al chir letreffend. ren Fal 11 Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der ine sagl, bewog haben allergnäbigst geruht: am 7. Sept. dem nich in n aufsetzer bei der Bade⸗Ditection Bad⸗ Nauheim, gesullalt rt ack, sowie dessen Frau Thetese Rack das Militär 1 nstäs⸗Kreuz, dem Kreisbauaufseher bei dem Kreisbau⸗ sertichtel, tei dverg, Thomas Nessel, das silberne Kreuz des f gegeden. ile Ordeus, am 10. Sept. dem Gemeinde-Forstwarten 91 habe Wen selsheim, in der Oberförsteret Wendelsheim, Joh. 1 ol, tes allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für erhalt. jäbtis treue Dienste und am 21. Sept. dem Forst⸗ Agen kon- rum er Forstwartei Groß⸗Gerauer Fallihorhaus in der hethötterei Woogsdamm, Förster Johannes Zulauf, das 1 lib geitste Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für lang⸗ Die libe tze reue Dienste zu verleihen.

1 Kaisert Seine Königliche Hoheit 15 prüden Citherzog haben allergnädigst geruht: am 31. Aug. land fit ne Rebscher von Neustadt im Odenwalde zu ge⸗ igland, Haß dieselbe in Zukunft sialt des bisherigen den päpflliche miitaamen Oster, and 15. Sept. der Caroline Schwab bei B71 Ki ar zu gestatten, daß dieselbe in Zukunft slatt des tönt sich ar den Familiennamen Geisert und am 19. Sept.

alt ter ben lüdtischen Mädchenschulgruppe zu Darmstadt und pelden en err an der 5. Classe der höheren Mäcochenschule 1 Derngadt, Milprediger Adolph Mitzenius, die Sbelle

it 5h im Kr. Gießen, zu übertragen; am 26. Sept.

5100 1 11 I., Dr. Herrman Pfeiffer, zum Miigllede

urn astelle für die Landesstatistik und den Oberrech⸗ Ii e age pio ator 2. Classe bei der 2. Abtheilung der Justi⸗ 150 i une, Oberrechnungokammer, Hermann Vogel, zum Vertechengsprobator 1. Classe bei dieser Behörde zu

j am 27. Sept. die in Gemäßheit der Art. 2, ber Declaration vom 31. Januar 1837 über die Aga ber Verwaltung des diesseitigen Kaufunger dds an die Althesffische Ritterschaft des Großher⸗

Polizei-Commissär 1. Classe des Polizei-Commissariates

zu den drei Obervorstehern gewählten und präsentirten Oberst Kammerherrn Hermann Freiherrn von Nordeck zur Rabenau in Darmstadt, Kammerherrn, wirklichen Geheime ratb und Finanzminister a. D. Friedrich Freiherrn von Schenk zu Schweinsberg in Darmstadt und Georß Frei herrn Riedesel zu Eisenbach auf Altenburg, in der gedachten Eigenschaft landesherrlich zu bestätigen; am 3. Oct. dem Schullehrer an der 3. evang. Schule zu Echzell, im Kr. Nidda, Julius Hof, die 2. evang. Schulstelle daselbst, dem Schullehrer an der kath. Stadtschule zu Mainz, Johannes Reckert, die kath. Schulstelle zu Zahlvach, im Kr. Mainz, und dem Schulamtsaspiranten Heinrich Schaad aus Ruppertosburg, im Kr. Schotten, die evang. Schulstelle zu Breungeshain, im Kr. Schotten, zu übertragen.

VI. Characterertheilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 4. Sept. dem Glasermeister Heinrich Schmidt zu Darmstadt den Charakter alsHofglaser, am 12. Sept. dem Pflästerer⸗ meister Heinrich Weinmann zu Darmstadt den Charakter alsHofpflästerer, am 16. Sept. dem Musik-Instituts⸗ Vorsteher Philipp Schmidt zu Darmstadt den Charakter alsMusikdirector und am 23. Sept. dem Steuercon⸗ troleur Carl Mann aus Anlaß seiner Ernennung zum Stationscontroleur bei den Hauptämtern Harburg, Stade und Lüneburg den Charakter alsZollinspector zu ver⸗ leihen.

VII. Versetzungen in den Ruhestand. Seine König⸗ liche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 18. Sept. den Steuerausseher Johann Michael Gehron, unter Anerkennung seiner mehr als 50jährigen treu ge leisteten Dienste, auf sein Nachsuchen, am 19. Sept. den

Mainz II Carl Philipp Conrad Bertram und am 20. Sept. den Schullehrer an der 1. Classe der Stadtiknabenschule zu Gießen, im Kr. Gußen, Mitprediger Carl Lips, auf sein Nachsuchen bis zur Wiederherstellung seiner Gesund heit in den Ruhestand zu versetzen.

VIII. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die evang. Pfarrstelle zu Wolf, im Dek. Büdingen, mit einem jährl. Gehalt von 755 fl. 32 krz dem Fürsten zu Isenburg⸗ Büdingen steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die 2. evang. Schulstelle zu Langen-Bergheim, im Kreise Büdingen, mit einem jährl. Gehalt von 400 fl.; dem Hrn. Grafen zu Isenburg Meerholz steht das Präsentatione⸗ recht zu dieser Stelle zu; 6 Schulstellen an der Bürger⸗ schule zu Offenbach, im Kr. Offenbach, mit einem An⸗ fangsgehalt von je 675 fl. jährlich; dem Herrn Fürsten zu Isenburg⸗Birstein steht das Präsentationsrecht zu diesen Stellen zu; die 3. evang. Schulstelle zu Roßdorf, im Kr. Darmstadt, mit einem jährlichen Gehalt von 550 fl.

Darmstadt. Herr Dr. Nodnagel, Schulamts⸗ von hier, bisher Reallehrer an der k. Realschule

zu Dortmund, ist zum ordentlichen Lehrer an der Realschule zu Bingen ernannt worden.

Am 16. l. Mts. wurde der wirkliche Ge⸗ heimerath und Präsident des Großherzoglichen

Ministeriums der Finanzen, Maximilian v. Biege- leben, auf sein Nachsuchen unter dankbarer Aner- kennung der von demselben geleisteten langjährigen treuen und aus gaztichneten Dienuste, sowie unter!

Philipps des Großmüthigen in den Ruhestand ver⸗ setzt. Bis zur Ernennung seines Nachfolgers wird Präsident v. Biegeleben die Geschäfte fortführen. Am 7. d. M. wurden dem zweiten evangelischen Stadtpfarrer zu Darmstadt, Kirchenrath Georg Friedrich Ritsert, die erste evangelische Stadtpfarr⸗ stelle zu Darmstadt, dem dritten evangelischen Stadtpfarrer zu Darmstadt und Dekan des Deka⸗ nats Darmstadt, Johann Peter Ewald, die zweite evangelische Stadtpfarrstelle zu Darmstadt und dem Lehrer an der ersten Abtheilung der zweiten höheren Stadtmädchenschule zu Darmstadt, Mitprediger und Diakonus Hermann Dingeldey, die dritte evange⸗ lische Stadtpfarrstelle zu Darmstadt übertragen. Gleichzeitig wurde die provisorische Errichtung einer fünften evangelischen Stadtpfarrstelle ge⸗ nehmigt, und deren Verwaltung dem Pfarramts⸗ candidaten Dr. Carl Sell aus Gießen übertragen.

Die Immchriculationen am hiesigen Poly⸗ technikum sind auch diesesmal ziemlich erheblich. Bis jetzt zählt das Polytechnikum bereits 172 Stu⸗ dirende, ein sehr bettächtliches Resultat, wenn man weiß, daß die gesammte untere allgemeine Classe in Wegfall gekommen ist.

Berlin. In dem Großherzogthum Baden, dessen Bevölkerung weitaus katholisch ist, wurde die Civilehe, ohne irgend welche Störung erse vor wenigen Jahren, ebenfalls wegen des Kampfes mit der katholischen Geistlichkeit, eingeführt. Man hat aber die Erfahrung gemacht, daß meist eine kirchliche Trauung nachfolgt. Die nämliche Er⸗ fahrung hat man in der Rheinprovinz gemacht. Es ist daher nicht der mindeste Grund vorhanden, aus religiösen Bedenken der Civilehe entgegenzutreten.

Die altkatholische Diöcese in Deutschland wird ihren Mittelpunkt vorläufig in Bonn nehmen. Bischof Reinkens wird dort seine Residenz, wie der kanonische Ausdruck lautet, ausschlagen und hat der Staatsregierung diesen seinen Beschluß auch angezeigt.

Nach den vom Reichskanzleramte gemachten Zusammenstellungen sind im preußischen Staate von gegen Ende Mai bis gegen Ende September d. J. an der Cholera 33,125 Personen erkrankt und davon 16,585 gestorben.

Der bisherige Verlauf des Prozesses Ba- zaine hat denDeutschen Nachrichten zufolge die Stellung unserer leitenden Kreise zu dem Vor- gange nicht uu erheblich modisseirt. Wenn auch von Reclamgtianen, wie sie hie und da in Aus-

kr.

3

5