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Oberhessischer Anzeiger.
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1873
Dienstag den 18. November.
135.
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Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet.
Areisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint jeden Dienstag, Donn erstag und Samstag,
den Monat
Für
Dezember kann auf den
„Obethessischen Anzeiger“ Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden.
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Amtlicher Theil.
Btreffend: Vorkehrungen gegen Beschädigungen junger Obsibäume durch Schafe und Wild. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.
Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 27. November 1861(in Nr. 94 des Intelligenz Blattes von 1861) beauftragen wir Sie, dil Befitzer von Obstbäumen in angemessener Weise zu Vorkehrungen gegen Wildschaden an solchen zu veranlassen, namentlich ihnen zu empfehlen, sie
durch Verwahren mit Stroh(gewickelten Strohseilern) oder Dornen zu schützen.
schulen und sonstigen Anlagen in der angedeuteten Weise vor derartigem Schaden sichern zu lassen.
5 5.
Betreffend: Die Aufnahme des Erndte⸗Ertrags im Jahr 1873.
Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr.
Wir erinnern an die sofortige Erledigung unserer Verfügung vom 26. September d. J.
Trapp.
Utreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler für 1874.
Las Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizei⸗Commissär in Wickstadt.
Site werden binnen 8 Tagen Ihren Bedarf an Bedeckscheinen ein-
eichten.
Bei dieser Veranlassung weisen wir Sie zur pünktlichen Befolgung det in dem Regierungsblatt Nr. 54 von 1836 und in den Amtsblättern zei vormaligen Groß herzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz t 75 von 1836 und Nr. 52 von 1837 erlassenen Vorschriften bezüglich en Einführung eines Sprunggeldes und Sicherung der Erhebung des 1
vorgelegt werden.
Namensunterschrift nicht versehen worden seien ꝛc.
Friedberg am 14. November 1873.
Zugleich weisen wir Sie an, Bäume in den Gemeinde-Obstbaum⸗
Friedberg am 15. November 1873. Polizei⸗Commissär zu Wickstadt.
Friedberg am 15. November 1873.
selben hiermit an, damit nicht, wie schon so oft gelegentlich der Prüfung der jährlichen Verzeichnisse über das zu erhebende Sprunggeld erinnert werden mußte, diese Verzeichnisse wieder in vorschriftswidrigem Zustande Namentlich mußte bei Gelegenheit dieser Revision mehrfach gerügt werden, daß die Verzeichnisse nicht deutlich geschrieben, ausgestellte Scheine hierin nicht eingetragen, dieselben mit Datum und
Trapp.
Deutsches Reich. Darmstadt, 13. Nov. In der heutigen zung der zweiten Kammer ward, nachdem einzerling eine Interpellation wegen übermäßiger tlastung von Bessungen gegenüber Darmstadt Einquartierung eingebracht, die Vorlage der gierung wegen Genehmigung des mit Preußen bgeschlossenen Staatsvertrags auf Erbauung einer
kisenbahn zwischen Mainz und Wiesbaden, mit Arschluß an eine Bahn von Frankfurt durch das bort bach Thal über Camberg zur Lahnthalbahn, lach kurzer Debatte genehmigt. Sodann ward un von der ersten Kammer zur Regierungsrorlage nezin Erbauung eines Haftlocals in Worms auf Hinführung der Einzelhaft, bezw. Erbauung eines Ailngefängnisses gestellter Antrag einstimmig ab gacnt. Bezüglich des Antrags von Dumont mern Erhaltung einiger monumentalen Bauwerke Men hessens stimmte die Kammer einstimmig dem Angag des Ausschusses bei, die Regierung um bald ge Vorlage über die zur Erhaltung der Kalbarinen- Kirche in Oppenheim erforderlichen Minel zu erfuchen. Bezüglich der Kapelle auf
dem Hofe Iben in Rheinhessen hat die Regierung
berits Vorlage gemacht. Der Antrag on Schröder und Stephan auf Erhebung der höhere Bürger- ele zu Oppenheim zu einer Staatsanstalt, bezw. auf ausreichende Dotirung derselben von Seiten
75 des Staatts, wird vorerst zurückgewiesen. Flephan „( shofen) zog hierauf seinen Antrag auf Er⸗ i 6 15 höherer Bürger- oder Real- Schulen in
u Cantonshauptorten zurück. Nach Erledigung
1 der Jagcsordnung vertagte sich die zweite Kammer
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1 K.
anf tubestimmte Zeit. 1
— Die Finanzen des Großherzogthums be— finden, sich in erfreulicher Ordnung. Namentlich zeigt sich dies bei der Verminderung der Staats- schuld. Im Juli 1869 betrug die Gesammtschuld noch 17,332,000 fl., im gleichen Monat 1873 stellte sich dieselbe, nach vorläufiger Ermittelung, auf 12,505,000 fl.; es hat mithin, begünstigt durch die sranzösische Kriegscontribution ꝛc., eine Verminderung um 4,827,000 fl. stattfinden können. Die eigentliche Staatsschuld ist innerhalb dieser vier Jahre, bei einem Bestand von 2,529,000 fl. im Juli 1869 nicht nur vollständig getilgt, sondern darüber hinaus ein Activstand von 1,885,500 fl. erzielt worden. In der gleichen Periode ging die Eisenbahnbauschuld von 11,683,000 fl. auf 9,837,000 fl., die Provinzial Straßen bauschuld von 2,113,900 fl. auf 1,491,000 fl. herab. Dabei besitzt die Eisenbahnbau⸗Schulden-Tilgungs⸗ zasse noch Activen im Betrag von 412,000 fl., so daß sich dieser im Uebrigen sehr productive Schuldentitel eigentlich nur auf 9,425,000 fl. beläuft.
Friedberg. Bereits arf dem vorigen Land- tag hatte der Abgeordnete Curtman die Aufhebung der vom römischen Recht überkommenen Privilegien der Frauen in Bezug auf die Uebernahmen von Bürgschaften in Anregung gebracht, die Sache blieb aber damals beruhen. Bald nach Eröffnung des gegenwärtigen Landtages regte Abg. Heinzer— ling die Aufhebung jener Privilegien wieder an, und wie wir jetzt erfabren, ist dessen Antrag in- sofern von Erfolg begleitet gewesen, daß die Re— gierung sich zu jener Aufhebung bereit eikkärt hat und der Ausschuß der zweiten Kammer ein- stimmig dem Antrag beigetreten ist.
Berlin. Am 13. d. M. haben sich die Ab⸗ theilungen des Abgeordnetenhauses constituirt und folgende Wahlen getroffen: 1. Abtheilung: Vor- sitzender v. Köller, Stellvertreter Dr. Virchow; 2. Abtheilung: Vorsitz. Dr. Löwe, Stellv. Richter (Sangerhausen); 3. Abtheilung: Vorsttz. Dr. Lasker, Stellv. v. Duncker; 4. Abtheilung: Vorsitz. Wachler (Breslau), Stellv. Dr. Hänel; 5. Abtheilung: Vorsitz. Dr. v. Rönne, Stellv. Dr. Paur; 6. Ab⸗ theilung: Vorsitz. Dr. Gneist, Stellv. Larz; 7. Ab⸗ theilung: Vorsitz. Klötz(Berlin), Stellv. d. Benda. In der ersten Abtheilung stimmten Klerikale und Conservative zusammen, wodurch die Wahl Miquels zum Vorsitzenden verhindert wurde.
— Bei der Präsidentenwahl im Abgeordneten⸗ haus am 15. d. wurde Bennigsen mit 263 von 348 abgegebenen Stimmen zum Präsidenten ge⸗ wählt. Derselbe erklärte, die Wahl anzunehmen. Reichensperger erhielt 82 Stimmen. Bei der Wahl des ersten Vice-Präsidenten erhielt von 346 abge⸗ gebenen Stimmen Löwe(Calbe) 242, Mallinckrodt 79, Köller 23. Ersterer ist somit gewählt. Zum zweiten Vice⸗Präsidenten wurde Friedenthal mit 233 von 338 abgegebenen Stimmen gewählt.
— Unter denjenigen Vorlagen, welche zuerst an den Reichstag gelangen werden, befindet sich, wie berichtet wird, auch ein Gesetzentwurf über die Errichtung eines obersten Verwaltungs ⸗Ge⸗ richtshoses für das Deutsche Reich. Im Reichs- kanzleramt ist man bereits mit der Ausarbeitung dieses Entwurfs beschäftigt.
— Der„Kreuz-Ztg.“ zufolge hatte Blancken⸗ burg das landwirthschaftliche Ministerium abge— lehnt, nachdem ihm dasselbe zu Anfang voriger


