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1873.
Donnerstag den 17. Juli.
M82.
berhessischer Anzeiger.
Die Petitzeile wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet.
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Kreisblatt für den Areis Friedberg.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
etreffend: Die Tollwuth eines Hundes.
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In Butzbach und Nieder⸗Weisel hat sich ein Hund gezeigt, an welchem
Amtlicher Theil. Bekanntmachung.
dere gebissen. Wir versügen daher Einsperrung sämmtlicher Hunde in den Gemeinden Butzbach, riedel, Rockenberg, Gambach und Pohl-Göns und sind die betreffenden Großh. Bürgermeistereien beauftragt, solches unter Hinweis auf die ein—
d. M. Oberhessischen Anzeigers Nr. 79, abgedruckten Artikel des Polizei Straf- Gesetzbuchs sofort r veröffentlichen zu lassen und den Erfolg anzuzeigen.
lägigen, mit unserer Bekanntmachung vom 8.
tetreffend: Bitte des Großh. Rentamtmanns Lyncker
Bekanntmachung.
zu Gießen um Urlaubsertheilung.
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Friedberg am 15. Juli 1873.
Anzeichen der Tollwuth wahrgenommen worden find und hat derselbe mehrere
Nieder ⸗Weisel, Hausen, Hoch⸗Weisel, Ostheim,
Großherzogliches Kreisam: Friedberg. d Haas, Kreisassessor.
Friedberg am 15. Juli 1873.
Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß wegen Beurlaubung des Großh. Rentamtmanns Lyncker der Großh. Ober ⸗Domänencalculator bofmann mit der Verwaltung des Großh. Rentamts Gießen beauftragt worden ist.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J.: Haas, Kreisassessor.
betreffend: Ein mit Tollwuth behafteter Hund dahier.
Bekanntmachung.
.
Friedberg den 16. Juli 1873.
Ein mit Tollwuth behafteter Hund hat am 15. d. Mts. in Friedberg mehrere Thiere gebissen und mußte getödtet werden. Wir verordnen deshalb bis auf Weiteres Einsperrung der Hunde in den Gemeinden Friedberg, Schwalheim, Bad⸗Nauheim, Ockstadt, Ober⸗
Völlstadt, Fauerbach und Bauernheim.
Die betr. Großberzoglichen Bürgermeistereien haben dies isentlich bekannt machen zu lassen und den Befolg anzuzeigen.
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sofort unter Hinweis auf die einschlägigen Artikel des Polizei Straf- Gesetzbuches
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. Bid Haas, Kreisassessor.
Deutsches Reich. Darmstadt. Bekanntlich werden in Hessen be Ausschlag und Erhebung der Gemeinde-Um— lee die Einkommensteuer- Capitalien nicht ganz, ndern nur zur Hälfte herangezogen, ein Verhältniß, ches vielfach beanstandet wird und schon auf iheren Landtagen entgegengesetzte Wünsche und träge, wenn auch ohne Erfolg, hervorgerufen . Wie wir jetzt erfahren, wird auch der gegen⸗ ietige Landtag mit der Angelegenheit befaßt eden, indem die Abgeordneten Möllinger, Gold— ain, Schröder, Edinger, Stephan(Heßloch) Stephan(Osthofen) beantragt haben, in bänderung der dermalen bestehenden Gesetzgebung e Einkommensteuer⸗Capitalien ganz in Berechnung nehmen. ü — 14. Juli. In der heutigen Sitzung der siten Kammer wurde, nachdem Abg. Heinzer⸗ ah seinen bei Beginn des Landtags gestellten wrag auf Erlaß eines Abwesenheits- und bezw. sschollenheits⸗Gesetzes mit Rücksicht auf die in- loschen eingetretene Aussicht auf ein allgemeines du sches bürgerliches Gesetzbuch zurückgezogen, in de weitere Berat hung des Budgets eingetreten. E handelte sich zunächst um den generell vom dulschuß gestellten Antrag,„bei den Gerichten n inscweit Besetzung vacant werdender Stellen thiceten zu lassen, als zur Erledigung der Ge— shäfte unbedingt nöthig ist“, welcher namentlich duch die in Aussicht stehende Gerichts Organi- lion motivirt ist. Ministerialdirector Kempf hatte den den Antrag nichts einzuwenden, wahrte aber is Recht des Ministeriums, die Stelle zu besetzen, den es im höheren Interesse der Justiz erforder- ih sei. Nach Bemerkungen von Metz und Dumont, 1 Letzterer namentlich eine Besetzung der. 1
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ligen Stellen im Interesse der Würde der ssiz befürwortete, wurde der Antrag des Aus-
schusses angenommen. Sodann wurde auf das Ressort des Ministeriums der Finanzen überge⸗ gangen und es erlangten die Ausschußanträge fast ausnahmslos Genehmigung. Die Verhandlungen bieten kein wesentliches Interesse. 5
— Die Ansprüche, welche zum Zwecke besserer Volksbildung an die Finanzkraft des Landes ge⸗ macht werden, sind, wie sich täglich mehr zeigt, keines degs mit den bisherigen Anträgen von Ab⸗ geordneten und bezw. Regierungsforderungen ab- geschlosen. So bat ganz neuerlich wieder der Stadtvorstand von Groß⸗Umstadt an die zweite Kammer eine Petition gerichtet, welche die Um⸗ wandlung der dortigen Realschule in eine Staats- anstalt erstrebt und andrerseits hat die Regierung für die Realschule in Offenbach von Anfang des Jahres 1875 an einen weiteren Staatszuschuß von 2000 fl. erbeten.
Gießen. Im Gießener Anzeiger lesen wir folgende Erklärung des Professors Dr. Oncken: Die neueste„Mainzeitung“ behauptet, ich hätte mein Wort gegeben, die„Gießener Lehrkörperschaft
zum Ruhehalten zu bewegen.“ Dies ist natürlich
aus der Luft gegriffen. Ich habe vielmehr zum Abg. Metz gesagt:„Gebieten Sie der Main- zeitung Mäßigung, dann werde auch ich Frieden halten.“ Mit letzterer Zusicherung hatte ich ledig— lich mich gebunden und zwar unter der ausdrück⸗ lichen Bedingung, die vorhergegangen war. Die Erfüllung dieser aber ist mir auch zugesichert worden. W. Oncken.
Offenbach. In den hiesigen social⸗demo— kratischen Arbeiterkreisen ist eine sehr lebhafte Agi— tation für die Reichstagswahlen im Gange und schon trtumphirt der„Neue Social Demokrat“, daß das linke Mainufer für den Wahlkreis Offen- bach⸗Dieburg gesichert sei und daß bei fortgesetzter Agitation der Sieg erfochten werden müsse. Die
nähere Ausführung dieser Agitation wurde ver⸗ gangenen Sonntag in Groß ⸗ Steinheim in ge⸗ heimer, nur Mitgliedern zugänglicher Versammlung berathen.
Berlin. Die„Voss. Ztg.“ schreibt:„Nach⸗ dem es sich ergeben, daß durch sog. Rettungs- häuser und andere der öffentlichen Armenpflege dienende Häuser namentlich in katholischen Landes⸗ theilen Kindern im schulpflichtigen Alter regelrechter Unterricht ertheilt wird, ohne daß dieser staatlich beaufsichtigt ist, sollen jetzt diese Anstalten zunschst auf amtlichem Wege ermittelt und dabei festgestellt werden, welchen speziellen Zweck diese Anstalten verfolgen, unter Leitung welcher Behörden, Ver⸗ eine, geistlichen Orden oder Personen sie skehen, welche Lehrer nach Namen und Alter dort unter⸗ richten und welche Prüfungen diese abgelegt haben, welche Behörde diese Lehrer berufen und con- cessionirt hat u. s. w.“
— Der Handelsminister hat nunmehr den Beginn des Berlin⸗Coblenzer Bahnbaues(an ver- schiedenen Punkten zugleich) angeordnet.
Danzig. Mit Bezug auf die Notiz über die neuesten Ansprüche infallibilistischer Geistlichen bei Trauungen von Brautpaaren gemischter Con- fession, die zu erwartenden Kinder katholisch er- ziehen zu lassen, wird der„D. Ztg.“ aus St. Albrecht mitgetheilt, daß dem Sohne einer dor— tigen katholischen Familie, der die evangelische Tochter eines Hofbesitzers in der Umgegend zu heirathen beabsichtigte, beim Besiellen der Auf- bietung durch den evangelischen Pfarrer die Ver⸗ pflichtung auferlegt wurde, nicht nur die aus der einzugehenden Ehe ersprießenden Kinder evangelisch erziehen zu lassen, sondern schließlich selber evan⸗ gelisch zu werden.
Fulda. Es wird uns versichert, daß augen- blicklich eine äußerst lebhafte Correspondenz zwischen
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