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64 Gießen.
Donnerstag den 15. Mai.
M 56.
berhessischer Anzeiger.
Die Petitzeile wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet.
N Kreisblatt sür den Kreis Friedberg.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- rungsblatt Nr. 22 enthält:
I. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That.(Rettung eines Ertrinkenden durch den Gardisten Helwig.)
II. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium
des Innern für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen
zur Bestreitung der Communalbedürcfnisse in den Ge⸗ meinden des Kreises Neustadt.
Darmstadt. Das Einkommensteuer⸗Capital für 1873 ergibt der aufgestellten Berechnung zu Folge im Ganzen 8,386,390 fl., darunter 3,275,120 fl. für Starkenburg, 1,858,675 fl. für Oberhessen, 3,252,505 fl. für Rheinhessen. Ein⸗ kommen über 12,000 fl. kommen in Rheinhessen 96, in Starkenburg 74, in Oberhessen 35, in Mainz 58, in Darmstadt 40, in Worms 23, in Offenbach 18, in Gießen und Friedberg je 9, in Bingen 8 vor.
Durch Allerhöchste Entschließung vom 5. l. M. wurde der Steuercommissär des Steuer commissariats Osthofen, Ferdinand Frölich, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen, treugeleisteten Dienste, sowie unter
Verleihung des Charakters als Steuerrath mit
Wirkung vom 1. Juni l. J. in den Ruhestand versetzt und am 7. l. M. wurde der Finanzaccessist
der Direction der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn ernannt ö In Gießen sind nur sieben Stu⸗ denten der(evangelischen) Theologie, in Marburg nur gegen zwanzig. Man hat es abgelehnt, den lutherisch gerichteten Professor Zöckler von Greifs— wald nach Marburg zu berufen; statt seiner kommt (wie bekannt) Professor Weingarten von Berlin dorthin. Der Züricher Keim, einer der Haupt-
vertreter der Protestantenvereinstheologie, siedelt
im Herbst nach Gießen über. In Heidelberg
6 befinden sich unter den 180 zu Beginn des gegen- wärtigen Semesters immatriculirten Studenten nur
drei Theologen.
Mainz. Am 10. d. brachten Gendarmen
ö 0 fünf Personen geschlossen hier ein, welche in Gonsen⸗ beim einen Angriff auf das Eisenbahnmaterial ge-
macht haben sollen. Berlin, 12. Mai. In der heutigen Sitzung
des Reichstages erklärte Staatsminister Delbrück
auf eine Interpellation betreffs Vorlage eines Ge⸗
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setzes über Bestrafung des Contractbruches zwischen
Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die preußische
Regierung beabsichtige schon längst, ein derartiges
Gesetz einzubringen, und werde sehr bald einen
Entwurf dem Bundesrathe unterbreiten; eine Er⸗ ledigung desselben sei noch in dieser Session wahr
scheinlich. Der Reichstag hat ferner in zweiter
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Berathung die§§. 1 bis 8 des Gesetzes über die Kriegsleistungen in der von der freien Commission
vorgeschlagenen Fassung unter Ablehnung aller zu
. 6 gestellten Amendements und obschon zu§. 8
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die Commission des Bundesraths, v. Voigt⸗Rheetz und Graf Moltke, eindringlich die Wiederher— stellung der Regierungsvorlage zur Vermeidung unbegründeter Reclamationen befürworteten, ange; nommen. Bei§. 9 wurde Vertagung verlangt.
— Der Kaiser bewilligte das Entlassungs-
360 N gesuch des Handelsministers Grafen Itzenplitz und sanctionirte die Kirchengesetze und das Beamten Servisgesetz.
— Das Gerücht von der völligen Räumung Frankreichs im Laufe des Monats Juli hat auch
4 in unseren parlamentarischen Kreisen Eingang ge— 1 funden.
Man wollte wissen, daß Thiers die
Aenderungen des Zusatzvertrages sogar während der Anwesenheit des Kaisers in Petersburg for— derte. Er beantragte, die letzte halbe Milliarde am Ende dieses oder am Anfang des künftigen Jahres mit Wechseln der bedeutendsten Bankhäuser decken zu dürfen.
— Kaiser Wilhelm traf am 11. d. im besten Wohlsein von Petersburg hier wieder ein. Bei der Ankunft auf dem hiesigen Ostbahnhofe waren der Generallieutenant und Commandant v. Schwartz⸗ koppen und der Polizeipräsident v. Madai an- wesend. Bereits am Vormittag desselben Tages erledigte der Kaiser einige dringende Regierungs- geschäfte, nahm Vorträge und Meldungen entgegen und statteten darauf die hier anwesenden Mitglieder der königl. Familie und Fürstlichkeiten im königl. Palais Besuche ab.
— Die Börfe setzte am 13. d. sehr matt ein und wurde immer flauer: um 1½ Uhr griff eine förmliche Panik Platz; die Course der internatio- nalen Speculations⸗Sachen sind nur nominell; in
Banken herrscht Deroute, die Course fallen sprungweise. Kassel. Die Darmstädter Bank beabsichtigt
die Errichtung einer Filiale in hiesiger Stadt.
Königsberg i. Pr. Der Einzug des Kaisers ist am 9. d. M. Abends erfolgt. Die festlich ge⸗ schmückte via triumphalis war durch bengalische Flammen erleuchtet. Der Kaiser wurde von dem Jubelrufen der zahlreich versammelten Volksmenge auf dem ganzen Wege begleitet.
Leipzig. Das„Tagblatt“ schreibt:„Nach Mittheilungen, welche uns im Laufe der gegen- wärtigen Messe von Industriellen aus verschiedenen sächsischen, preußischen ꝛc. Fabrikstädten zugingen, macht man sich in diesen Kreisen auf eine längere industrielle Krists gefaßt. Schon gegenwärtig hat der Absatz bedeutend nachgelassen, und man glaubt aus verschiedenen Anzeichen entnehmen zu mussen, daß es damit noch nicht sein Bewenden hat.“
Weimar. Der weimarische Landes ⸗-Lehrer⸗ Verein hat auf den dritten Pfingsttag eine Dele⸗ girtenversammlung aller Specialvereine hierher berufen, um die Wünsche der Lehrer hinsichtlich der Grundzüge zum Volksschulgesetz zusammenzu⸗ stellen und dann der Regierung zu unterbreiten.
Hannover. Zum Zwecke der Förderung des Fortbildungs⸗Schulwesens in hiesiger Provinz hat der Minister der geistlichen ꝛc. Angelegenheiten die Bewilligung von Staatsbeihülfen in Aussicht ge⸗ stellt und zu dem Behufe eine eingehende Erörterung der Verhältnisse der vorhandenen städtischen oder ländlichen Fortbildungsschulen angeordnet.
München. Prof. v. Holtzendorff in Berlin soll den Ruf an die hiesige Universität für Straf⸗ recht, Völkerrecht und allgemeines Staatsrecht an⸗ genommen haben.
Stuttgart. Dem„Schw. M.“ wird aus Karlsruhe geschrieben, daß es gelungen sei, Pro— fessor v. Treitschke der Heidelberger Hochschule zu erhalten.
Freiburg i. B. Die„Freib. Ztg.“ hört, daß aus Anlaß der neuesten Flugschriften des Theologie-Professors Alban Stolz endlich die Professoren zu Freiburg Verwahrung einlegen wollen gegen das Zusammenwirken mit einem solchen Berufsgenossen.
Straßburg. Nachdem der Spuk der Marien⸗ Erscheinungen in Walbach(Münsterthal) in der letzten Zeit geruht hatte, wurde er dieser Tage durch das ausgestreute Gerücht, die Mutter Gottes
werde wieder erscheinen, auf's Neue in Scene ge⸗ setzt. Man schreibt der„Straßb. Ztg.“ hierüber Folgendes unterm 3. Mai:„Der heutige Tag brachte eine Menschenmenge von fast 6000 Per- sonen— andere Schätzungen gehen höher— nach Walbach, die aus dem Rufacher, dem Gebweiler, Wesserlinger und Münsterthal und der Umgegend von Colmar zusammengeströmt waren. Außerdem zählte man an 50 Fuhrwerke im Orte.
Ausland.
Oesterreich. Wien. Der Hülfsverein hat eine Bekanntmachung erlassen, in welcher alle Die⸗
jenigen, welche Vorschüsse auf Effecten verlangen,
zur Anmeldung aufgefordert werden. Die Er— theilung des Vorschusses hat schon begonnen.
— Die Regierung ist geneigt, im Falle wirk⸗ licher Nothwendigkeit für den Geldverkehr erleichternde Modificationen der Nationalbankacte eintreten zu lassen und setzt sich sofort mit der ungarischen Regierung in das erforderliche Einvernehmen.
— 13. Mai. Nachdem der Hülfsfondsbetrag zur Effecten⸗ Belehnung bereits überschritten ist, belehnt die niederösterreichische Escompte Bank Effecten zu analogen Coursen. Gleichzeitig melden glaubhafte Gerüchte die bereits eingetroffene Ein- willigung Seitens der ungarischen Regierung zur Suspendirung der Bankacte. Ein eigentlicher Geldmangel besteht nicht. Es bedarf nur der Wiederherstellung des gesunkenen Vertrauens, um ausreichendes Capital aus seiner Reserve zu lassen. In der gestrigen Conferenz von Vertretern größerer Baubanken wurde auf Grund verfügbarer finan- zieller Mittel die Fortsetzung der bisherigen Bau⸗— thätigkeit in gleichem Umfange für dieses Jahr beschlossen.
— 13. Mai. An der Börse wird soeben von vertrauenswürdiger Seite versichert, daß von dem coalirten Bankcomite an heutiger Mittags- börse große Summen Effecten gegen Comptant gekauft werden würden. Das Termin ⸗Geschäft resp. der Arrangementsverkehr ist vorläufig sistirt, bis die Ordnung einigermaßen hergestellt ist. Die Stimmung im Börsen⸗Publikum ist hierauf weit ruhiger.
Pest. 13. Mai. Der Finanzminister erklärte im Unterhause, zu der von der eisleithanischen Regierung verlangten Suspension der Bankacte seine Einwilligung gegeben zu haben.
Schweiz. Bern. Lachat hat an den Bundes- rath ein Schreiben gerichtet, worin er erklärt, daß, obgleich er sich noch immer als Bischof der ganzen Diöcese Basel betrachte, er nichtsdesto⸗ weniger behufs Vermeidung gröberer Conflicte ge- wisse Modificationen in der Jurisdiction über diese Diöcese eintreten lassen werde. N
Tessin. Der große Rath von Tessin hat den Geistlichen die Führung der Civilstandsregister abgenommen und den Municipalbehörden über- tragen. Kein Pfarrer darf in Zukunft eine kirch⸗ liche Handlung(Taufe, Trauung oder Begräb- niß) vornehmen, ohne die schriftliche Bestätigung der Behörden zu besitzen, daß der betreffende Fall in die Civilslandsregister eingetragen worden sei. Zuwiderhandelnde sind mit Geldstrafen und der Verantwortlichkeit für die Folgen ihrer Handlung bedroht.
Frankreich. Paris. Die Wahl der Radi⸗- kalen Rane und Gyyot sowie der Republikaner Perrin und Lesguillon erfolgte mit großer Ma- jorität. Der Bonapartist Bossington, welcher in
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