Ausgabe 
5.4.1873
 
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Samstag den 5. April.

1 12 g Di titzeil f 8 1 f* E int jed wird mit 3, e J Sgt. berechnet. Kreisblalt sür den Krtis Sriedberg. Dienstag, e ee Samstag. begann ein neues Abonnement auf denOberhessischen Anzeiger; 1 Am derselbe wird auch ferner wöchentlich dreimal erscheinen. Das Abon⸗ nur 5 nement beträgt bei den Kais. Reichs ⸗Poststellen vierteljährlich

1. April 28 kr., mit Bestellgeld A7 kr. 3 0 k r.

Bei der Verlagsexpedition kostet derAnzeiger pro 2. Quartal

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Anmeldungen bitten wir baldigst zu machen, damit vollständige Exemplare geliefert werden können. i

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betreffend: Einrichtung eines Obsibaumwärter⸗ und e U

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Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an

Unsere Verfügung vom 20. v. Mts.,

Dienstnachrichten aus dem Kreise K. Fr. W. Keller und J. Mo scherosch von Ossenheim wurden als

Amtlicher Theil.

ines Wiesenwärter⸗Cursus zu Friedberg.

Oberhessischer Anzeiger Nr. 34 bringen wir in

Friedberg den 4. April 1873.

die Großherzoglichen Bürger meistereien.

Erinnerung. Ter a pp

Friedberg.

Mitglieder des Wiesenvorstandes in Pflichten genommen,

Deutsches Reich. Darmstadt. Endlich scheint auch die lang⸗

alen Jährige Beschwerde der Volksschullehrer wegen der ng e gering(auf 100 Gulden) bemessenen Gehalte

tinzelne erfreuten, österreich.

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der Lehrerwittwen ihrer Hebung. entgegengeführt zu werden. Wenigstens hören wir aus sicherer

erb Quelle, daß die Ober ⸗Studien⸗ Direction beim

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verhandelt; mehrfache Schwierigkeiten seien so weit i, überwunden, daß die Annahme des Antrages

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1 Gerrichte verfahren, statt. Antrag kurz motivirt hakte, erklärte Präsident

der Abfassung eines gemeinsamen deutschen Ciril-

Stimmen gegen die des

vom 4. bis 20. April schließen werde.

1 besten Sohne und dem ersten Märtprer für die

Ministerium den Antrag gestellt hat, diese Gehalte

auf je 140 Gulden zu erhöhen.

Berlin, 2. April. Im Reichstage fand die erste und zweite Berathung des Antrags Lasker, betreffend die Ausdehnung der Reichs auf das gesammte Civilrecht, Strafrecht und das Nachdem Lasker seinen

Delbrück: Der Bundesrath habe über den Antrag

Seitens des Bundesrathes mit der erforderlichen Stimmenmehrheit bevorstehe; zugleich bestehe die Absicht, eine Commissien einzusetzen, welche mit

gesetzbuches betraut werden solle. Wilmans er⸗ klärte, daß er und seine Partei nunmehr für den Antrag stimmen werden. Nachdem die Abgg. Windthorst, Reichensperger und Mohl gegen, Braun, Ackermann, Dernburg und Lasker nochmals für den Lasker'schen Antrag das Wort genommen, erfolgte die Annahme des Antrages mit allen Centrums und des Abg. Ewald. Der Antrag Sombart auf Beseitigung der Meile als Entsernungsmaß im Art. 4 der Maß- und Gewichts ordnung wurde in erster und zweiter Berathung angenommen. Auf eine Anfeage erklärte Präsident Simson, daß er die Sitzungen

Der Reichs!anzler macht bekannt, daß die Erweiterung der Festungs Anlagen von Ingol⸗ stadt, bezw. ihres Rapons in Aus sicht genommen ist.

Breslau. Der Sguike der hiesigen Buch drucker Gehülfen ist beendet. Die Setzer nahmen in allen Ossizinen die Arbeit wieder auf. Die Normal- Zeitung erscheint am 3. d. zum letzten Mal.

Schleswig. Aus allen Städten und Orten der Provinz gingen Berichte über die Feier des 24. März tin, des 25. Jahrestages der Erhebung gegen die dänische Herrschaft. Die Hauptseier sand in der alten ehemaligen Grenzveste des deutschen Reiches, in Rendeburg, slatt, wo an diesem Tage der Grundslein zu dem Denkmal ge-

Sache Schleswig ⸗Holsteins, dem edlen Friesen Uwe Jens Lornsen errichtet. Alle Theile Schleswig- Holsteins hatten ihr Contingent zu dieser Feier gestellt.

Wiesbaden. DemRh. K. wird aus Limburg geschrieben: Das bischöfliche Circular an den preußischen Episcopat betrifft nicht das Verbot des Eides auf die Verfassung, sondern eine Ein⸗ gabe an den Kaiser und das Herrenhaus um Verwerfung der vom Abgeordnetenhause beschlossenen Verfassungszusätze, damit die Verfassung von den

Kalheliken ohne Gewissensbedenken auch ferner Competenz beschworen werden könne. f

Ausland.

Oesterreich. Wien. Die österreichische Delegation ist am 2. d. M. eröffnet worden und erwählte Schmerling zum Präsidenten. Derselbe betonte in seiner Eröffnungsrede besonders, daß der Friede gesichert sei. Graf Andrassy legte das gemeinsame Budget vor. 5

3. April. Im Abgeordnetenhause theilte der Minister⸗Präsident mit, daß der Kaiser den Wahlreform⸗ Entwürfen seine Sanction ertheilt habe. Auf diese Mittheilung folgten minutenlange begeisterte Hochrufe auf den Kaiser und die freu⸗ digste Erregung.

Der gemeinsame Staatsvoranschlag für 1874 präliminirt für das Heer 98, die Marine 12 ½, das Ministerium des Aeußern 3/10 und dasjenige der Finanzen 2 Millionen Gulden, insgesammt 7/0 Millionen mehr als im vorigen Jahre.

Schweiz. Bern. Der Papst hat in einem

fall. Ein Mitglied der Rechten wurde von dem Präsidenten zur Ordnung gerufen, wogegen die Rechte lebhaft protestirte. Präsident Grivy sagte hierauf: Ich versuche meine Obliegenheiten mit Gerechtigkeit zu erfüllen. Wenn Sie Ihrerseits mir keine Gerechtigkeit widerfahren lassen, weiß ich, was ich zu thun habe. Ich erkläre die Sitzung für aufgehoben. Deputirte aller Partei; schaitirungen haben den Präsidenten Grevy ge⸗ beten, dem Gramont'schen Zwischenfall keine Folge zu geben. Grevy wird voraussichtlich die Präst⸗ denischaft niederlegen, solches aber mit großer Majorität abgelehnt werden.

2. April. In der Nationalversammlung verlas der Vice Präsident Vitet ein Schreiben Grevp's, worin derselbe erklärt, daß er die Funt⸗ tionen als Präsident der Nationalversammlung niederlege. Nach längerer Debatte äber die Frage, ob die Wahl des neuen Präsidenten heute oder am Freitag vorgenommen werden solle, entschied sich die Versammlung mit 358 gegen 304 Stimmen dahin, daß die Wahl beute stattzufinden habe. Das Ergebniß war, daß Grevy 349 Stimmen erhielt, während 231 auf Buffet sielen.

3. April. Grey hat die Wiederwahl abgelehnt. Die Neuwahl findet wahrscheinlich heute statt. DerAgence Havas zufolge haben Martel und Casimir Perier die meisten Aussichten gewählt zu werden. Thiers geht heute nach Paris, um an einer Sitzung der Academie Theil zu nehmen. Er wird am Abend zurückkebren und bis zur Ent⸗ scheidung der Wahl des Präsidenten der National- versammlung in Versailles bleiben.

Breve die katholischen Geistlichen des Cantons Genf ermahnt, an Mer millod festzuhalten und der Autorität des Staates sich nicht zu fügen. Die katholische Schulgemeinde von St. Gallen hat den Antrag des Schulraths, daß die Lehre des Unfehlbarkeits-Dogma's und des Syllabus im Schul und Religtonsunterricht verboten sein solle, mit 582 gegen 177 Stimmen angenommen.

Frankreich. Paris. Das osficibseBien public dementirt solgende Angaben: 1) daß Thiers sich nach Belfort begeben werde, 2) daß in Versailles eine Deputation des Lyoner Groß- handels eingetroffen sei, um gegen das Gesetz zu protestiren, mit welchem sich die Nationalversammlung in diesem Augenblicke beschästigt, 3) daß gericht⸗ liche Verfolgungen gegen die Veranstalter von Sammlungen zum Besten der spanischen Carlisten angeordnct seien.

Versailles, 1. April. In der National-

Großbritannien. London. Unterstaats⸗ erte Enfield bestätigte im Unter hause auf eine Anfrage Mahon's, daß weder der engliche Militär- Attaché in Petersburg, noch sonst ein englischer Offizier die Expedition nach Chiwa begleiten werden. DemDaily Telegraph wird gemeldet: Der Kirgisenhäuptling Saduk bedroht mit einer starken Abtheilung Cavalerie die Straße von Orenburg nach Taschkend. Er diente gegen die Russen in Taschkend und Samarkand und hat nun für die Chiwaner Partei ergriffen. Spanien. Barcelona. General Contreras hat sich nach Tarragona begeben, um die Dis- ciplin im Jägerbataillon von Reus wieder herzu⸗ siellen. Nach stiner Ankunst ließ er auf der Ceplanade das meuterische Bataillon umzingeln durch Jäger aus der Habana und andere Truppen. Man glaubte, daß die strengsten Maßregeln gegen

legt wart, welches das dankl are Vaterland seinem

versammlung ereignete sich heute folgender Zwischen⸗

das Bataillon ergriffen würden, allein der General

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