Ausgabe 
4.11.1873
 
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37 1873. Dienstag den 4. November. M129. dei

Thaler, 1 für e Werra:

essischer Anzeiger.

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tag den wird mit 4 Kreuzern berechnet. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Dienstag, Se 146 Samstag.

schrieben.

galt, f Für die Monate November und Dezember kann auf denObethessischen Anzeiger bei

der Verlags⸗Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden.

ie aller

* Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren:

im Nr. 41. Nichts. Nr. 42. Nichts. Nr. 43. sub. 1. Verordnung, die Fortführung der Grundbücher betreffend. Nr. 44. Nichts.

Nazung. 7 Friedberg den 31. October 1873. Das Großherzogliche Kreisamt Frledberg.

n Kaiser! N Ter a p p.

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in ache Bekanntmachung.

9 2 Die unter dem Protectorate Seiner Königlichen Hobeit des Groß- Zimmern wird für Verflegung täglich 1 fl. vergütet. Die näheren Be⸗ ang zurück: heszogs ste hende Heilanstalt in der Mauerstraße Nr. 1.7 zu dingungen der Aufnahme und Verpflegung können in der Heilanstalt en Be Darmstadt wurde im Jahre 1854 von mehreren Aerzten gegründet] Mauerstraße 17 und auf dem Bureau des Vorsitzenden des Vorstandes in bat sich durch die in derselben ausgeführte erfolgreiche Behandlung] gedruckt in Empfang genommen werden.

bßurgischer Kranken einen wohlbegründeten Ruf erworben. Die Heilanstalt befindet sich gegenwärtig auch in der Lage mit

Durch die Aufführung eines neuen allen Anforderungen der heutigen

un Nin. Gemeinden Verträge abzuschließen, durch welche die Verpflich⸗ wette zu Aisundheitspflege entsprechenden Krankenbaues und die Uebertragung der tung übernommen wird, daß die auf Kosten der Gemeinde zu verpflegen⸗ nme Bt waltung dieser Stiftung an den Alice⸗Frauenverein, wodurch die be-[den an innerlichen oder äußerlichen Krankheiten leidenden Patienten zu 1. ochrten Pflegekräfte dieses Vereins für die Krankenpflege in der Anstalt ermäßigten Preisen und unter ähnlichen Bedingungen wie in anderen hie⸗ 0 1 rnorben wurden, hat die Heilanstalt nunmehr eine wesentliche Verbesse⸗ J sigen Anstalten aufgenommen werden.

Debort von Jung erhalten. N Der Vorsitzende des Vorstandts der Heilanstalt, Herr Hofgerichts⸗ em Billht Kranke aller Stände können gegenwärtig in derselben eine ihren advokat Ohlg, ist zum Abschluß solcher Verträge bevollmächtigt und kann 0% ke Zepürfnissen entsprechende Verpflegung finden. auf dem Bureau desselben nähere Auskunft ertheilt werden.

5 Mit allen Bequcmlichkeiten versehene Einzelzimmer sind mit Ver⸗ Der Vorstand.

bene, stgung von 1 fl. 45 kr. an täglich zu haben. In gemeinschaftlichen

m 1 1 * Deutsches Reich. für die Einquartierung in 1870/71 sind von der betreffenden Amtshandlungen des Königs Albert Darmstadt. Am 29. October wurden der Intendantur des 11. Armeecorps in Kassel zur bezeichnet man die Aufhebung des besonderen säch⸗

ödeime Obersteuerrath Hermann Welcker, unter z kuhebung der oberen Leitung der Steuercontrole

Zahlung angewiesen worden.

Berlin. Der Kaiser hat wegen einer leichten Erkältung die Dresdener Reise aufgegeben und mit seiner Stellvertretung den Kronprinzen beauf tragt, welcher sich nach Dresden begeben wird.

Calculatur der Ober ⸗Steuer⸗Direction, zum 859 wesherrlichen und ersten Mitgliede der Direction per Staatsschulden⸗Tilgungskasse ernannt und dem 251 hrsteuerrath Friedrich Ludwig Müller die obere eillung der Steuercontrole und der Calculatur een der Ober- Steuer⸗Direction, als Nebenstelle über 951 agen.

.% Dachsle dt. Bekanntlich find bei dem gegen- V gp igen Landtage eine ganze Reihe von Eisen⸗ 1 Hahr⸗Angelegenheiten zur Sprache gebracht worden, 1 anentlich liegen verschiedene Anträge von Abge⸗

neten vor, welche das allgemeine Interesse mehr ben weniger in Anspruch nehmen. Wie wir aus ir Quelle erfahren, werden die meisten der⸗ lin, soweit solche zur Berathung im Plenum

Posen. Der Cassirer und Procurist des Deutschen Vorschuß vereins(eingetragene Genossen⸗ schaft) ist wegen bedeutender Differenzen, die sich bei der Revision der Geschäfts bücher herausgestellt haben, verhaftet worden.

Die Summe der bei dem hiesigen Vor- schußverein unterschlagenen Gelder beläuft sich nach definitiver Feststellung auf 80,000 Thaler. Hiervon werden 40,000 Thaler durch Sparein lagen gedeckt, der Rest wird in einer Versammlung der Mitglieder des Vorschußvereins voraussichtlich von den wohlhabenderen Mitzliedern beschafft werden, so daß die Vereinskasse selbst keinen Schaden leidet.

765 his sind, schon am zweiten Tage des Zusammen⸗ 1 e a is der Stände, also am 4. d. M., auf die n bag sordnung kommen. Wir heben namentlich r den Antrag des Abgeordneten v. Rabenau en Uebertragung des Eisenbahn-Concessions⸗

M, sens auf das Reich, den Antrag des Abgeord Un Dernburg wegen Erbauung einer Zweig⸗

lll Mer bahn zwischen Darmstadt und Frankfurt unter

glelten. zürttter Berührung von Arheilgen, Langen, Sprend⸗ knen, Egelsbach, Anträge von Dernburg und

weer, dinger wegen Errichtung von Arbeiter-Zügen, N de Vorlage der Regierung wegen Einrichtung ler r Güterstation in Arheilgen, den Antrag des

% e Abg. Heinzerling auf Einführung von Retour- Hileren auch zwischen den sich zunächst gelegenen Stun onen der Main Neckarbahn, den Antrag des

7005 bgtordneten Schuchard wegen Erhebung der 16 süstelleMücke an der Linie Gießen Fulda

e Ae Meiner förmlichen Station, die Bitte verschie e dee nn Gemeinden wegen Anlage einer Haltesielle

ches an der Linie Gießen Gelnhausen. 2 uche dieser Anträge ꝛc. werden indeß, weil ß dar führen.

Königsberg i. Pr. Nach einer vom hie⸗ sigen Polizeipräsidinm erlassenen, in derHartung schen Zeitung veröffentlichten Bekanntmachung ist die Cholera ⸗Epidemie als erloschen zu betrachten. Die Zahl der vom 6. Juli bis 22. Oct. an der- selben Erkrankten beträgt 1737; davon sind 854 gestorben, 783 vollständig genesen.

Cöln. Die beiden Rhein⸗Monitors, welche seit Juli d. J. bei der GesellschaftWeser in Bremen im Bau sind, werden voraussichtlich im nächsten Frühjahr vollendet sein; dieselben führen je 2 15. Cm.⸗Kanonen und haben einzölligen Panzer. Diese Stärke genügt, um nicht nur gegen In- fanteriefeuer, sondern auch gegen das heutige Feld⸗ geschütz vollständig zu sichern. Der Tiefgang dieser Schiffe wird nur 5 Fuß betragen und sie also be fähigen, bis Mainz hinauf zu operiren. Die seste Station wird indeß Köln sein. Die Schiffe gehen unarmirt durch Holland und erhalten ihre Aus- rüstung erst in Wesel. Die Panzer sind dieselben, wie sie die österreichische Donau⸗Flotille führt und werden von dem Eisenwerk Mariazell in Steyrmark geliefert.

Mischen thatsächlich erledigt, kaum zu einer De⸗ mee, Mainz. Die von der Stadt Mainz liqut⸗ *in Quartiergelder im Betrage von ca. 71,000 fl. 1

Dresden. Als eine der ersten das Reich

sischen Kriegsministeriums.

Die Leiche des Königs ist am 30. Oct. Abends Uhr unter Glockengeläute und Kanonen⸗ donner am Landungsplatze der Dampfschiffe ange⸗ langt und von hier durch die königlichen Kammer⸗ herren in feierlichem Zuge nach der katholischen Hofkirche getragen worden. Unmittelbar hinter dem Sarge schritten König Albert und Prinz Georg, welche Fackeln trugen, sodann folgten sämmtliche Minister und die Präsidenten beider Kammern. In der Kirche wurde der Sarg auf das Paradebett gebracht, wo die Leiche am 31. Nachmittags öffentlich ausgestellt werden sollte. Alle Plätze an der Kirche, auf der Terrasse und auf der Elbbrücke waren von einer nach Tausen⸗ den zählenden trauernden Menschenmenge angefüllt.

Der Beisetzung der Leiche des Königs Johann in der Fürstengruft der katholichen Hof⸗ kirche am 31. Oct. wohnten außer dem König Albert und dem Prinzen Georg viele fürstliche Personen an, deren Reihe der deutsche Kronprinz, Prinz Alfred von England und Erzherzog Karl Ludwig von Oesterreich eröffneten. Sodann solgte der Großherzog von Baden, der Erbgroßherzog von Sachsen⸗Weimar, die regierenden Herzoge von Altenburg und Meiningen, Prinz Hermann von Weimar, der Erbprinz von Meiningen, die Prinzen Elimar von Oldenburg, August von Coburg, Günther von Rudolstadt, endlich beide regierende Fürsten von Reuß. Die preußischen, baperischen und österreichischen Regimenter, deren Chef König Johann gewesen, waren durch Deputationen ver⸗ treten.

München. Die bapyerischen Bischöfe haben an den König eine Adresse gerichtet, worin sie denselben bitten, er möge sämmtliche noch bestehen⸗ den geistlichen Orden und religiösen Congregationen durch die ihm zu Gebote stehenden Mittel ent⸗ schieden vor der Gefahr einer noch weiteren Aus- dehnung des Jesuitengesetzes schützen. f

Nach demNürnberger Anzeiger wäre die Herrlichkeit des Jesuiten Löffler im fürstlich Taxis'schen Palais zu Regensburg plötzlich und