Ausgabe 
1.11.1873
 
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Oberhessisch

seines an den Pabst gerichteten Schreibens mehren

nützige Gesellschaft ein ähnliches Schriftstück abzu⸗ sassen beschlossen.

1873.

Samstag den 1. November.

M 128.

er Anzeiger.

Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

g Erscheint jeden Dienstatz, Donnerstag und Samstag.

* rr Für die Monate November und Dezember kann auf denObethessischen Anzeiger bei der Verlags⸗Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. Deutsches Reich. Fulda ist seitens der aufgeklärteren katholischen Bureaux sind von dem Feuer nicht berührt worden. Darmstadt. Am 21. v. Mis. wurde der Bevölkerung eine Dankadresse in Vorbereitung, Die Häuser der benachbarten Straßen blieben un⸗

Fiscalanwalt der Provinz Starkenburg, Justizrath Franz Reatz, auf sein Nachsuchen in den Ruhe- stand versetzt und demselben hierbei unter Aner⸗ kennung seiner treuen und ersprießlichen Dienste das Ritterkreuz 1. Classe des Ludewigs⸗Ordens verliehen.

Der altkatholische Bischof Reinkens hat bei der großh. hess. Regierung um seine Aner⸗ kennung als katholischer Bischof nachgesucht, und es dürfte solche in der Bälde erfolgen. Auf dem Exercierplatz dahier, in der Nähe des Holz- hofs und der Main⸗Neckarbahn, soll aus Reichs- mitteln ein umfangreicher Bau mit Schuppen ꝛc. hergestellt und baloigst in Angriff genommen werden. In demselben sollen sämmtliche Train Wagen und alle dazu gehörigen Utensilien der hess.(25.) Division, welche Gegenstände zum Theil in Kassel geborgen sind, untergebracht werden.

Der Finanz⸗Ansschuß zweiter Kammer hat aus Veranlassung mehrerer an die Stände ge langter Petitionen einstimmig beantragt, an die Regterung das Ersuchen zu richten, eine nochmalige Frist zur nachträglichen Einlösung der verfallenen hessischen Grundrentenscheine zu eröffnen, indem er der Ansicht ist, daß es dem Ansehen und der Würde des Staates nicht entsprechen würde, aus blos formellen Gründen die Tilgung seiner Schuldig⸗ keiten zu versagen.

DerLandesausschuß des hessischen Prote⸗ stantenvereins fordert in einer erlassenen öffent⸗

auf König Albert vertagten sich die Kammern bis

lichen Ansprache die evangelischen Gemeinden auf, außerordentlichen Landessynode hervorgegangenen Verfassungswerk der evangelischen Kirche zu er⸗ klären. Besonders an die Gemeinden sei diese Aufforderung gerichtet, deren Pfarrer unter dem Vorgeben, der Glaube sei in Gefahr, gegen die bevorstehende neue Verfassung agitirten. Es müsse auch der Schein vermieden werden, als ob die⸗ selben im Auftrag oder im Sinne ihrer Gemeinden gehandelt hätten.

Mainz. Die von einzelnen Blättern gebrachte Nachricht, als sei, nachdem Dr. Binsfeld die Stelle eines Directors am Gymnasium dahier abgelehnt hat, für diese Stelle Dr. Genthe aus Berlin, der- malen in Frankfurt a. M., designirt, entbehrt jeder Begründung. Von dem Genannten ist hier- dei ebensowenig die Frage gewesen, wie von dem weiter erwähnten Dr. Creizenach in Frankfurt.

Berlin. Da die Stadt Lüneburg damit umgeht, itzr altberühmtes Raths silberzeug zu ver⸗ laufen, so hat die Staatsregierung, um diesen Schatz dem Inlande zu erhalten, dem Magistrate, vorbehaltlich der Genehmigung durch den nächst⸗ jährigen Etat, einen Kaufpreis von 200,000 Thlrn. geboten.

Nach der Migs. Zig. wird der Rücktritt es Grafen Roon vom Minister-Präsidium noch dor dem Zusammentritt des Landtages erfolgen.

Die Adressen an den Kaiser aus Anlaß

ihre Zustimmurg zu dem aus den Berathungen der

sch noch immer. So wird in Hameln eine solcthe Ap resse verbreitet; in Leipzig hat die gemein-

ihrem Pfarrer vorläufig 1000 Thlr. Gehalt und

Selbst in dem ultramontanen

und in Wolfenbüttel hat der Bürgerverein ein⸗ stimmig beschlossen, an den Kaiser eine Dankadresse zu richten.

Dresden. Der König Johann ist, wie ein Extrablatt desDresd. Journ. meldet, am 29. October früh 4 Uhr 55 Minuten sanft und ruhig entschlafen.

DasDresdener Journal veröffentlicht die Antritts-Proclamation des Königs Albert. Derselbe versichert, seine auf Handhabung von Recht und Gerechtigkeit und auf Beförderung der Wohlfahrt und des Besten des Landes unaus- gesetzt gerichtete landesväterliche Fürsorge und will die Landes verfassung in allen ihren Bestimmungen während seiner Regierung beobachten, aufrecht⸗ erhalten und schützen. Säumtliche Behörden fungiren bis auf Weiteres fort. Die Staats- minister und die Kammer-Präsidenten sind von dem Könige empfangen und bestäligt worden. Den beiden Kammern wurde durch die Präsidenten der Regierungs- Antritt König Alberts und dessen Gelöbniß zur Aufrechthaltung der Verfassung mit⸗ getheilt und eine Urkunde darüber in dem Stände⸗ Archiv niedergelegt. Nach einem dreimaligen Hoch

Montag.

Dortmund. Der Vorstand des hiesigen altkatholischen Vereins hat eine Eingabe an den Hrn. Bischof Reinkens in Bonn behufs Consti- tuirung der altkatholischen Gemeinde Dortmund gerichtet. Die hiesige altkatholische Gemeinde wird

200 Thlr. Wohnungs Entschädigung geben.

Gotha. Die Untersuchung in Sachen des Eisenbahn⸗Unglücks bei Fröttstedt ist dahin gediehen, daß Anklage gegen fünf Bahn- Beamte erhoben werden konnte. f

Stutigart. Dem Landtage ist eine Vor⸗ lage betreffs der Erhöhung der Beamtengehalte zugegangen. Es werden 1,124,000 Gulden ge⸗ fordert. Eine Vorlage betreffs Aufbesserung des Einkommens der Kirchendiener ist demnächst zu erwarten.

Ausland.

Oesterreich⸗UUngarn. Wien. Die seitens der Regierung dem Reichsrathe vorzulegenden Maß⸗ regeln behufs ausgiebiger Unterstützung des Geld marktes haben außerordentlich ermuthigt.

Schweiz. Bern. Einer weiteren Ver⸗ fügung der Berner Regierung zufolge haben auch die Vicare, welche mit den 69 jurassischen Pfarrern gegen die Beschlüsse der Regierung protestirten, die betreffenden Pfarrhäuser Ende October zu verlassen.

Frankreich. Paris. Die große Oper in der,, Rue Lepelletier ist am 29. October voll ständig abgebrannt. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Die Entstehung des Feuers scheint rein zufällig gewesen zu sein.

Das Feuer in der großen Oper erstreckte sich auf den größten Theil des Gebäudes. Der Zuschauerraum, die Bühne, die Foyers und das

Decorations-Magazin sind vollständig zerstört, nur die in der Richtung der Rue Drouot gelegenen

versehrt.

Der Bonapartisten-Protest hat, scheints, im Lager der Monarchisten keine große Sorge erregt. Man erwartet bestimmt zum entscheidenden Tage ein Manifest Chambord's, in dessen Folge auf die Enthaltung bei der Abstimmung Seitens der meisten Bonapartisten gerechnet wird. Ebenso hoffen die Leiter der Intrigue trotz Allem, und trotz ihrer eigenen Zurückhaltung in den letzten Tagen, noch wenigstens ein halb Dutzend der Freunde Casimir Perier's zu gewinnen.

DasXIX. Sidcle will wissen, daß Graf Damas schon alle Anstalten für den Ein⸗ zug seinesRoy in die Stadt Paris treffe. So seien sechs Gala-Equipagen der ehemaligen Maires von Paris bei dem Wagenbauer Binder in Reparatur, die bei der feierlichen Gelegenheit zu figuriren hätten, die Wappen von Frankreich mit den Lilien seien schon glücklich angebracht, Kutscher und Postillone bestellt.

DemConstitutionnel zufolge wäre am 27. October einer der Prinzen von Orleans in größter Eile nach Frohsdorf berufen(mandé) worden und unverzüglich abgereist.

Assemblée nationale, ein angeblich der Regierung nahestehendes Blatt, meldet, die Regie⸗ rung habe im Departement Saödne et Loire ein radikales Complot entdeckt; der Chef des General- raths dieses Departements habe Proscriptions- listen saisirt, auf denen mehrere der angesehensten Einwohner des Departements, namentlich die Marquise Mac Mahon(nicht die Gemahlin des Marschalls) als festzunehmende Geiseln figurirten. Die Bestätigung bleibt abzuwarten.

Trianon. Prozeß Bazaine. Der Präsident beglückwünscht Scalabrino und die anderen Wald- hüter, welche Depeschen nach Metz gebracht haben, wegen ihres schönen Verhaltens. Oberstlieutenant Magnan setzt das Seinige auseinander und recht⸗ fertigt dasselbe. Die entgegengenommenen Aus- sagen scheinen einen Bazaine günstigen Eindruck hervorzurufen. Morgen wird mit dem Zeugen⸗ verhör fortgefahren.

28. Oct. Das Zeugenverhör im Prozeß Bazaine bietet zwar in den letzten Tagen keinen besonderen Reiz der Neuheit in Bezug auf die Personen und ihre Aussagen, aber Eines erhellt dennoch aus den Berichten des Forstwächter und Intendanten, daß es nicht an muthigen Männern fehlte, welche die gefährlichen Missionen mit Gefahr ihres Lebens auszuführen stets bereit waren, daß aber der Marschall Bazaine deren Dienste nur ungern benutzte, sowie daß er genügend unterrichtet war, wo und wie er sich nach der Schlacht bei St. Privat Lebensmittel verschaffen konnte. Heute hat sich der Zwischensall Regnier noch nicht aufgeklärt. Man behauptet allgemein, dieser wichtigste Zeuge habe die Grenze erreicht, Einige wollen sogar wissen, er sei bereits in Frankfurt angekommen. Es wäre eine unverzeihliche Nachlässigkeit, wenn man den unberufenen Vermittler zwischen Bismarck und Bazaine entweichen ließe. Regnier fürchtete, selbst als Spion verhaftet zu werden, und stellte dem Präsidenten Aumale die Verstcherung seiner persönlichen Fresheit zur Bedingung für das

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