Sienklewicz, der bon vorn bis hinten eine Verherr
Henryk
„I so lange wieder belebt, bis das neue Inventar in die andern Bücher
f n A A en 2 übernommen ist:„Sternbuch für Anfänger“ von Me lichung der sittlichen Kraft des Cl ente eee Krad y. Uebersetzer ist Dr. Max Ztle. Das Buch nennt sich eine ohne Murren, freudig sogar ertragen die christl! hen a ar- Anleitung zum Auffinden der Sterne und zum astronomischen Ge⸗
auenhaftesten Qualen. Aber brauch des Opernglases, des Feldstechers und des Teleskops. Eigent⸗
tyrer zur Zeit Neros die gre
warum? W 8
für alsbald in die Freuden der ewigen Seligkeit eingehen Der as Leben in Heimtücke und Bosheit ver-; Verleumdun. die Marterung der Christen angezettelt hat, bricht zusammen,
Es gelingen er sein g durch niederträchtigen Verrat und
werden. die wunderbarsten Bekehrungen. Mann,
bracht,
der als ihm sein an den Pfahl gebundenes Opfer, dem schon di Flammen um den nackten Leib züngeln, im Todes alles Böse vergibt. Weil er fest überzeugt ist, Seligkeit bringt. Und warum bricht der andere ladet sich den Haß Neros qualen auf? Weil ihn die sonst nach seinem erleiden müssen, und das die ganze Ewigkeit hindurch.
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Wir sind der Meinung, daß dem sittlich vorwärts streben · Sittenlehre auf die geistige beschreibt die zu schauenden Gegenstände im Sonnensystem und in
den und ernst ringenden Menschen diese Dauer nicht genügen kann. Gerade sie muß eine
Leil sie fest überzeugt sind, daß sie zum Lohn da-
Angesichte des Aber warum verzeiht der eine? daß er sich sonst um die ewige zusammen, und der ausgesuchtesten Folter⸗ entsetzliche Angst erfaßt, daß er Tode noch viel fürchterlichere Qualen werde
lich beabsichtigte der Versasser, ihn einen anderen paradoxen Titel zu geben:„Die Sterne— ohne alle Astronomie“. Ex sagt dazu: „Geradeso, wie eine angenehme Vertrauthelt mit den Blumen ohne ganz erhebliche botanische Kenntussse möglich ist, so kann es auch eine angenehme Kenntnis der Sterne ohne jegliche weitgehende Bekannt⸗ 3 schaft mit den technischen Seiten der Astronomie geben. Ja, die Freude an den Sternen kann den Weg zur Wissenschaft von den Sternen bilden, gerade wle eine natsirliche vertraute Kenntnis der Blumen oftmals zum Verständnis der Botanik führen wird.“ Meready(sprich: Mackriedi) ist der Ueberzeugung, daß jemand die Welt der Sterne als eine neue Welt kennen lernen und sich daran erfreuen kann, ohne von der Astronomie etwas zu wissen, und beruft sich dabei auf Carlyle. Nun, jedenfalls ist soviel sicher, wer erst einmal Geschmack an den Sternen gewonnen hat, dringt auch weiter, und aus manchem Manne unbedeutendster Berufsstellung(Herschel war Musiker, Bessel Kaufmannslehrling) ist ein berühmter Astronom ersten Ranges geworden. Es ist daher nicht zu gering anzuschlagen, wenn ein Buch, wie das hier in Rede stehende, versucht, durch an⸗ sprechende Behandlung des Stoffes und Anleitung zu eigentlichen Beobachtungen an die Wissensbegierigen heranzukommen. Es lehrt die Beobachtung des Himmels mit den drei genannten Hilfsmitteln,
e
Leere erzeugen, einen Mangel an Befriedigung, die Sehn- der Sternenwelt, gibt Sternkarten für alle Jahre in einer schon von sucht na 15 etwas Besserem und Höherem. Das sittliche Ideal Müller in seinem Atlas zur kosmischen Phusik angewandten Art. sucht nach etwas Veslerel N 33 8 Mecready stellt aber den Nachtkarten, dem dunklen Oimmel mit den
des modernen Menschen ist, daß dem von Recht und Unrecht, von Gut und Böse
daß er danach handelt, ohne langes Bedenken und besonders aber ohne Rücksicht auf eigene Vorteile.
Dieses Ideal ist heute freilich bei weitem nicht erfüllt; Aber das allein ist schon ein Beweis dafür, daß die Religion nicht imstande war, lang hat sie die Dinge lassen sich über⸗
noch sehr weit sind wir davon entfernt. es zu verwirklichen. Denn Jahrtausende Welt beherrscht. Das macht: solche haupt nich religiösen Verheißung noch mit den Gesetzen Diesseits tun.
eraus geboren werden.
des Staates, 1
0 Und das
tatt mit äußerlichen Drohungen zu arbeiten, der
„Unrechts“, der Natur des„Bösen“ auf den Grund geht.
gut und böse,
sondern daß sie sich auch mit der Zeit verändern. umgekehrt.
dern 8 hat allemal en, in denen die Menschen leben. Und
dann sozialistische Erkenntnis und sozialistische Idea
Moral zu predigen gilt es, nicht sie
da Zuständ wachen den Menschen der zu wecken mit Drohungen und Zustände und Umstände zu ändern,
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in denen
Einzelnen die Begriffe sozusagen in Fleisch und Blut übergehen, zur zweiten Natur werden sollen, Schwanken,
mit äußeren Mitteln erzwingen, weder mit der von Lohn und Strafe im Jenseits, Reproduktionen sind vorzüglich, 8 die dasselbe schon im Jene sittliche Ge vöhnung muß von innen wird sie, wenn man, an- Natur des Da erkennt man nämlich, daß nicht nur die Begriffe dessen, was was recht und unrecht sei, sehr schwankend sind, Was in früheren Zeiten für edel galt, wird heute verabscheut, und Besonders aber ist es keine natürliche Anlage, die den Menschen dazu treibt, anderen Böses zuzufügen, son⸗ seine Gründe in den Umständen und damit er⸗ die le.] kappe der für uns südlichen
Verheißungen,
g en und aus denen das Böse erwächst. Diese Erkenntnis
weißen Sternen, das Negativ gegenüber und erreicht dadurch eine seltene Anschaulichkeit und eine große Leichtigkeit in der Orientier⸗ ung. Auch den Mondbildern für die einzelnen Phasen stellt er Ex⸗ läuterungskarten gegenüber, sodaß man sich in sedem Falle leicht zurechtfinden kann.
Wer den Wunsch hat, mit kleinen Instrumenten zu beobachten, dem wird eine Beschreibung und Erläuterung dafür gegeben. Er bekommt praktische Ratschläge darüber, was er beobachten soll oder kann, über die Wahl der Vergrößerung, die Aufstellung des Fern⸗ rohres, ein kurzes Verzeichnis von Objekten aus der Sternenwelt und Hinweise für die nützliche Arbeit, die jeder Liebhaber der Stern⸗ kunde zu leisten vermag. Der Verlag(Johann Ambrosius Barth in Leipzig) hat keine Mittel gescheut, das Buch gut auszustatten. Die
und da sie überall im Text stehen, ist für das Buch sehr gutes Papier gewählt. Die Reproduktionen von Himmelsphotographlen sind den Magazinen der größten Stern⸗ warten entnommen; es sind entzückende Bilder. Nit allen erwähn⸗ ten Vorzügen mag man den nicht niedrigen Preis(geb. 12.— Mk. mit in Kauf nehmen und bedenken, daß es ein wirklich neues Bu ist, was hier zu Weihnachten beschert wird.
Die Versuche, mit einfachen Hilfsmitteln und in der Natur selbst die Aneignung astronomischer Begriffe zu fördern, mehren sich in letzter Zeit überhaupt. Dr. Friedrich Edler hat schon 1901 eine Schulprogrammbeilage mit diesem Thema ausgefüllt, die manchem Himmelsfreunde willkommen sein wird. Ste ist in Halle bei J. M. Reichardt für 1.50 Mk. zu haben.
Ein reizendes Hilfsmittel hat neuerdings der Teubnersche Ver⸗ lag in den Handel gebracht, nämlich Mo dellierbogen, aus denen man einen ODimmelsglobus fertigen kann. Man klebt einzelnen Teile zusammen und durchsticht die Sterne. Die Kugel⸗ Zirkumpolacsterne sehlt, weil dsese zu Sterne sa doch nicht zu sehen ind. Man kann dann von dort aus in den Globus gucken und sieht, wenn man ihn gegen Lampen⸗ oder sie Tageslicht hält, die hellen Sterne auf dem dunklen Nachthimmel wie
in der Wirklichkeit.— Der Verlag bringt drei Ausgaben auf den 1 zu 1.50 M., zu 9.00 Mk. und zu 4.50 Mark. Die erste Aus⸗ 1
be enthält das Netz des Globus in 12 Zweiecken, das Laubsäge⸗
gibt uns die frohe Zuversicht, daß es anders, besser werden ge wird in der Welt, und diese Ideale reichen vollkommen aus, muster für das Holsgestell, die Kreisteilung auf Karton für den um die Religion zu ersetzen und feine„geistige Oede“ auf⸗ Dorizont und die Anleitung zum Geb rauch. Ausgabe II gibt das m die Reling en R 5 1. Gestell mit Kreisteilung zum Zusammenstellen fertig und die dritte kommen zu lassen. Ausg. das Geftell mit Globus fertig zum Gebrauch. Autor dleses 2 5 Hilsmittels ist Prof. Alois Höfler.
Von älteren Werken erscheint die große Him menen Menue Ni iine 1e von Prof. J. Plaßmann bei Herder in Freiburg l. B. in zweiter Neue Bücher über die Steruenwelt. verbesserter Auflage. Dieses Werk(geh. 11.00 Mk., geb. 19.00 Mk.) Die nicht gerade spärliche populäre Literatur über die Himmels⸗ wendet sich an diejenigen, die der Astronomie ernsthaftes Interesse kunde ist wieder um ein paar Bücher vermehrt worden. Erfreu⸗ e! enbringen und ihre ersten Kenntuisse berelts aus den popu⸗
licherweise aber sind es solche, über die man nicht ohne weiteres zur lär zerken geschöpft haben. In der Anlage weicht dieses B Tagesordnung übergehen soll Denn so merkwürdig es auch schei⸗ von den anderen ctwas ab. Ueberhaupt bevorzugt es die ältere en mag, unter den Hunderten alten Büchern sind die m sten, prak⸗ Astronomie, die sich mit den Bewegungen der Gestirne befaßt. In tisch gesprochen, die gleichen. Sie behandeln ihren Gegenstand immer dem ganzen Buche ist z. B. von den aufsehenerregeuden Werken in derselben Weise, sie kommen und gehen, ohne nach tigen Ein⸗ Arrhenius' keine Rede, wie überhaupt dieser Name, der mit der mo⸗ druck zu hinterlassen. Und was das ermüdendste ist: auch die dernen Entwicklung der Anschauungen über das Werden der Balten Klischees bleiben 1 selben! Ich hatte in der letzten Zeit bei aufs engste verknüpft ist und im Vordergrunde steht, nicht ein ein⸗
Bearbeitung
populäre Literatur zu durchstöbern 5 N
ele Bilder sich nicht etwa seit Jahrzehnten, nein, seit
ten in den Büchern sorterben, wie eine ewige Krankheit. Wer paar neue Bilder, selbstgezeichnete ode
deibringt, wird bereits deshalb ge ob In diesen Tagen aber scheint auf dem deutschen che arkt ein neues Buch, das jauter neue Bilder hat und da melskundliche Büchereine
e
ischen Kataloges Gelegenheit, die ganze 1g Und da stellte ich denn sest, daß ein Jahrhunder⸗ der ge
r neue Himmelsphotographien, Wissenschaft wegeskamotieren zu wollen.
Der Herdersche Verlag ist zwar ag, aber in seiner vornehmen Art scheint mir Mangel nicht begründet. Mag Arrhenius auch Moni
„so weit darf Unduldsamkeit nicht gehen, ihn deshalb aus der Wir begrüßen im Gegen er- teil, daß manche Bilder und Mitteilungen aus den speziell kathold⸗ fast schen Sternwarten, namentlich der vatikanischen in Rom, auf di
rlei Bege durch das Buch eines katholischen Autors dem Publikum be⸗
in dem Buche vorkommt.
ein] sein
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