Von einer wirklich bedeutf beiterrisikos könnte nur dann länge, diesen Dee un blieben noch jä t, die durch ibrü NRaschiner h A i lick E len 1d Strecken d in hten Luft, überhar 1 n Verhältnissen i si les Dinge, von den jen Winterabend Die Hygiene des Wintersports. zan bedenkt, daß gerade der Winter im großen und ganzen höchst ungünstige iugungen für die Körperhygiene ge⸗
währt, weil eben eine Freiluftbewegung in dieser Jahreszeit durch die schlochte Witterung behindert oder doch wefentlich eingeschränkt ist, so muß man es freudig begrüßen, daß die Höhen des Hoch gebirges im Winter ein anderes Klima zeigen, als die Niederungen, und daß dort der Wintersport alle hygienischen Vorzüge bietet, wie sie kein Sommersport in dlesem Maße ermöglicht. Der menschliche Organismus hat im Winter cine anregende körperliche Tätigkeit viel mehr nötig, als im Sommer. Wer es kann, tut gut, auch die lange
Muße geung, um den Zauber des tiesverschneiten Waldes aher* Großzügigkeit des natürlichen Gebirges andachtsvoll zu betrachten. Natürlich weist auch der Wintersport gewisse Gefahren auf un diese lassen sich einteilen zunächst in solche, die dem Wintersport am solchem besonders zukommen. Zn diesen gehört die Erfrserung, dog ist diese keineswegs so drohend, wie man von vornherein annehme möchte, deun die Temperatur ist im Gebirge nicht so hoch, wie i den Ebene; ein anderer Grund, daß Erfrierungen verhälln selten sind, ist die durch intensive Muskelarbelt hervorgebrachz Körperwärme. Wenn das Wetter umschlägt, können gewisse Korper teile leicht erfrieren: Ohren, Fingerspitzen, Zehen, Nase. Zur Vor⸗ beugung muß man entsprechende Kleidungsstücke haben: FJäustlingt. ö Mützen, Ohrenklappen, vor allem wasserundurchlässige, nicht zu lang: Stiefel. Die Anfänger sind nicht so gefährdet, wie die vorgeschrit⸗ tenen, die mehrtägige Skiwanderungen unternehmen. Eine weiten! Gefahr bilden die Lawinen, hier gibt es keinen sicheren Schutz, selbd der Erfahrenste kann ihr unterliegen. Besondere Vorsicht erforder! der Nebel, der, wie Dr. Paderstein in Berlin tressend aus führt dem Skiläuser so gefährlich ist, wie dem Schisse die See. Groß wir die Gefahr, wenn bei solcher Gelegenheit Müdigkeit und Entmutl, gung über Spannkraft und Ausdauer das Uebergewicht bekommen. Weniger hoch ist nach Dr. Paderstein die Gefahr der Schueeblindhest an zuschlagen, sie tritt bei andauerndem Aufenthalt auf Schneeflächen auf und besteht in einer schmerzhaften Bindehantentzündung. Der Zuftand ist sehr unangenehm, heilt jedoch bei geeigneter Behandlung
Winterszeit mit einer Pause zu verlürzen, er wird auf den Bergen! bald. Eine viel größere Rolle spielen Verletzungen. Sehnenver⸗ eine Li finden und 1 zerrungen, Verstanch, eine Sonne, wie er sie Hungen und Knochen⸗ nur im Sommer at⸗ brüche. Sowohl beim met. Der Wintersport Rodeln wie beim Sk ist ein huygienischer laufen liegt der Reiz Faktor, der nicht aus im Erreichen einet der Mode kommen möglichst großen Ge⸗ wird. Dle Aerzte stehen schwindigkeit bel den dem Wintersport sym⸗ Abfahrten. Am Win⸗ vathisch gegenüber und tersport beteiligen sich begutachteten dessen nun auch viele Per⸗ Ausfithrung als ge⸗ sonen, die keineswegs sundheitsfördernd. Der mehr die Elasti ziehe Wintersport zeichnet jugendlicher Körper ha⸗ sich durch seine Man⸗ ben. Der Nodelschlitten nigsaltigkeit aus, ist befördert nun dilese leicht zu erlernen, darf schweren Menschen auch von älteren Leu⸗ schnell direktionslos in ten gellbt werden, auch die Tiese, das erste un⸗ die Frau erlernt ihn erwartete Hindernis so leicht wie der Mann wirkt verderbenbrin⸗ Kranke Menschen mils⸗ gend und Gelegenheit sen bei der Aussibung e zu schweren erletz⸗ des Sportes allerdings* ungen ist gegeben. Das die nötige Vorsicht wal⸗ Skilaufen muß in der ten lassen. Ein zu viel“. Jugend ue ist die größere Gefahr 2 Von Kuo
wie ein zu wenig“. U—————— ind beim Ski Nicht nur kommt hier Enn asser Auformobil. Schienbein⸗ und Wo⸗
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s an das
Höhenklima in Betracht, sondern jedes geschwächte Organ bedarf eines Trainings und die Leistungen dürfen ihm nur etappenweise zugemutet werden.
Sehr wohltätig wirkt der Wintersport auf Nervöse, weil er eine Umstimmung ihres meist gedrückten Seelenlebens nach der heiteren Seite hervorbringt. Schon der Gedanke mitten im Winter im leich⸗ ten Sportkfostüm den winterlichen Sonnenschein zu genießen, bringt einen großen seelischen Nuck nach oben. Das Gehen im Hochgebirge wird leichter infolge des veränderten Luftdruckes und dies ist um so mehr im Winter der Fall, wo die Luft troken kalt ist und einen erregenden Einfluß auf die Nervenendigungen der Haut hervorruft.
Die Witterung ist im Hochgebirge im Winter beständiger als im
dochsommer, d. h., es treten mehr längere Zeit andauernde, heitere, wolkenlose Tage mit Sonnenschein auf: das fröhliche Schneetreiben
des Winters hat eine mehr erheiternde Wirkung als die Gewitter des Sommers oder die tagelang einsetzenden Regen. Mit Mecht wird von ärztlicher Seite die Bewegung in freier Winterluft als bestes Heilmittel gegen die Schädigungen des Großstadtlebens empfohlen, nachdem man eingesehen hat, daß die alten Vorurteile gegen Schnee und Eis ziemlich grundlos waren. Ist dieser Sport schon an und für sich gesund, so wird er es noch mehr durch die tlefen und er⸗ hebenden Eindrücke, welche die Winterlandschaft auf das Gemiit aus⸗ bt. Die Einführung des norwegischen Schneeschuhes hat neben ihrer sportlichen Seite noch die Folge gehabt, daß die eigenartig: Schönheit der verschneiten Winterlandschaft nunmehr erst wirklich erschlossen worden ist. Wenn sich bis dahin nur wenige unter über⸗ mäßigen Anstrengungen und Beschwerden aus dem Bannkreise der Kulturanlagen herauswagen konnten, so trägt uns der Schneeschuh beute nach kurzer Uebung mühelos in die Welte. Bei der ganzen Anstrengung bleibt auch die Eindrucksfähigkelt gegenüber der
alldernden Pracht des Landschaftsbildes gewahrt und wir haben
3. 2 denbeinbrüche am hän⸗ sigsten neben schweren Knieverstauchungen.
Diese Gefahren lassen sich sehr wohl zum größten Teile vermeiden. Es soll niemand schnell abfahren, bevor er nicht gelernt hat, seinen Skier zu beherrschen. Dem Anfänger im Skilausen it drsugend zu raten, die Anfangsgründe in einem regelrechten Srl lausen zu erlernen. Da lernt er, worauf es ankommt und entgeht der Gefahr, statt einer köstlichen Erholungszeit, ein längeres chirur⸗ gisches Krauleulager zu erleben. Bei solchem Vorgehen gibt es keine Altersgrenze für das Erlernen und die Ausübung des Sportes. Gs wäre im höchsten Maße bedauerlich, wenn eine für die Wesunbhelt eines Teiles der Großstabtbevölkerung so förderliche Errungenschast, wie der Wintersport, durch die Unfallchronik in ihrer Verbreitung aufgehalten würde.
Das, was wir von einer für den Wintersport geeigneten Ge⸗ birgsstatton verlangen, läßt sich kurz dahln definieren: Lage am Sidwestabhang oder Südabhang eines offenen Tales, Sonne und Lälte, mit anhaltender, fester Schneedecke. Darin sind samtliche Forderungen enthalten, denn von der dauernd harten Schucedecke hängt ab die stärkere Infolatton, die relative Windstille, die Trotken⸗ heilt. Staubfreiheit und Reinhest der Luft, die Abwesenhelt von Nebel, die Temperoturumkehr in gewissem Grab, das mühelose Er⸗ gehen von Schwöchlichen im Freien, schlleßlich der Sport felbft. menschliche Organismus ist, was körperliche Anstrengungen in der kalten Jahreszeit viel ausdauernder und leistungs fähiger im Sommer: dann ist aber auch der Wintersport besonders vielfeltig und abwechslungsreich. Die Luft ist im Hochgebirge von einer un⸗ vergleichlichen Durchsichtigkeit, Klarheit und Reinheit.
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