Ausgabe 
23.12.1913
 
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glück! ll. Und die Mitt chtsglocken die zu läuten ben lauben die Macht de

Es ist ˖ all Weihnach fest ht das g tun 1 1 0 Imm Us Aber 1 x verwerf sind 2 a ber 1 in d 2. kes, so kennt n, all das au n Ausdruck des fr f f Glauben der Bezug auf Weihnachten hat t über her Kraft stattet. Daß sie diese ig ve ten Kräfte in den Dienst egoistischer Wünsche llen, wer kann das d Menschen verdenken oder wer will sie gar desw gen schelten? Es kommt dabei freilich e 6 Uf den K turstand und die Bildung des E nen We bei dem einen als tiefe Frömmigkeit achtet, wenn e Form des Aber glaubens angenommen hat, das wi in Bildungsstand eine ideren verächtlick

Ab hente soll uf kei 1 Sunder ein Stein geworfen werden! Weihnachten, das Wort hat einen so versöhnlichen Kle ng, es verzaubert die Welt und f loft, daß diesem Tage andere Menschen sind, milder gegen unsere Untergebenen, versöhnlicher unseren Widersachern gegenüber. Ist also nicht doch etwas Wahres dare in diesen Tagen alles gesegnet ist und beseelt mit über jöttlichen

K

Aus unserer Sammelmappe. Weihnachtsblumen. Entsprechend Pflanzen, die den nordischen Völkern in einer besonders geheiligten Beziehung zum Weihnachtssest stehen, solche, die der Blüten fiber haupt entbehren. Der sich von Deutschlan Neben ihm verbreitet sich von England her die sich wegen ihrer Eigenart

der Jahreszeit sind die

Tannenbaum hat aus

die Welt erobert. Mistel auch auf andere Gebiete, da sie

leicht Beachtung und Vorliebe erwirbt. Das Schmuckbedürfnis des

Menschen hat es jedoch dankbar angenommen, daß die Fortschriste

der Blumenzucht die Möglichkeit geben, auch mitten im Winter die schöͤnsten Blumen zu haben, und so hat sich auch eine besondere In Es bleibt allerdings frag⸗ lich, ob sie jemals in bezug auf eine bestimmte Blume eine solche und auch der

wie schon der Name

dustrie von Weihnachtsblüten entwickelt.

Achtung erringen wird, wie sie dem Tannenbaum Mistel Alles Moderne ist,

verknüpft und daher

zugebilligt wird. sagt, mit der Mode einem mehr oder weniger sich auch bei Weih

zu Jahr nicht dieselben bleiben. Tonan

raschen Wechsel unterworfen. Das zeigt den

nachtöblumen, die von Jahr

gebend ist auch auf diesem Gebiete der Mode Frankreich und ins

besondere Paris. Früher wurde der weiße Flieder für den Weihnachtsschmuck bevorzugt, seit einigen Jahren aber haben die Schneeballen sich mehr und mehr an seine Stelle gesetzt. Frank

reich besitzt in seiner Riviera einen unerschöpflichen Blumengarten,

aber sie ist von der ein wenig zu

es Hauptverbra weit Nähe von Paris

71 8 5* 2 1 sich um diese Jahreszeit mi

* ttelh 91 unmittelbaren

1 1 sich in der

zickelt, die

doße Blumenzue

der Erzeugung von reeballsträuchern beschäftigen. Sie werden Mitte November aus den Baumschulen genommen, indem man sorg jede Wurzel eine genügend dicke Erdscholle beläßt. Die tausragenden sehr biegsamen Wurzeln werden dann

noch mit Stroh umwunden. So werden die Stiele, die in 0 S als

sammengehäuft und erst

toͤcken einer noch zur

Nach istellt, in die Warmhänser gebracht Die Glasd

ge dicht mit Stroh

bedeckt gelassen, so daß im Innern eine fast völlige Dunkelheit

Im dieser künstlichen Nacht entwickeln sich die Blüten der

allen in der gewü die einer Art von Bleichsucht

1 Ge Ende ihres Wac aber werden die Hüllen Dächern abgenommen die Stiele sich üppiger entwickeln

m zu verhindern. Nach

e Opera an den Sträuchern vor⸗

n so on den Knospen beseitigt,

daß an der Spitz des Stiele 1 oder vie Bl und

etwa zwei mit Blättern bleiben. Nach zwei Wochen etwa ze i einige zartgrüne Triebe, und schüchtern wagen sich die Sch 5 trauben hervor. Am 25. oder 30. Tage ist das ganze Gewa 9 mit den weißen Kugeln übersäet. Die Gewächshäuser werben in mit einigen Tagen Abstand beschickt, so daß sie von Mitte Nove

bis Anfang Mai immer neue Blüten liesern, aber die Ha kanfszeit ist doch die Weihnachtswoche.

Zwei neue Sonderhefte der Lese sind soeben erschienen. mer Is ist dem schwäbischen Dichter Der mann Ku r gen und bringt anläßlich seines 100. Geburtstages Proben aus besten Werken, darunter reizvolle Erinnerungen an seine K Außerdem finden sich in dieser Nummer einige Gedichte ze Tochter, der geschätzten Dichterin Isolde Kurz, der dieser Tage der Universität Tübingen der Ehrendoktor verliehen worden ist. den weiteren Beiträgen verdienen Beachtung zwei launige Ski Fritz Müllers, ein Artikel über den Komponisten Guiseppe und Sprichwörter aus der Lüneburger Heide. Das andere Nr. 49, ist zu einer Märchen⸗Lese ausgestaltet und großen und kleinen Kindern viel Ergötzliches. Wir nennen nur Beiträge von Ludwig Steub, Georg Busse⸗Palma, Richard De und Rudolf von Delius. Besonders hervorzuheben ist der reichha Bildschmuck dieser Nummer. Probenummern der Lese, dieser züglichen, von Theodor Etzel herausgegebenen billigen Wochen versendet auf Wunsch die Geschäftsstelle der Lese, Stuttgart, Lund straße 26.

os. Der Deutsche wird Vegetarianer. Zu dieser Ueberzeng muß man unwillkürlich gelangen, wenn man sich die Riesen vergegenwärtigt, welche die Deutsche Reichsstatistik beim Lapis Gemüseeinfuhr in diesem Jahre sestzustellen Gelegenheit han Deutschlands Gärtnerzunft ist bei der allgemeinen Entwicklung niz stehen geblieben und produziert von Jahr zu Jahr immer mch Gemüse; allerdings wächst auch die Bevölkerung ständig, so daß dadurch ein Mehrverbrauch innerhalb gewisser Grenzen erklang ließe; die kolossale Einfuhr an ausländischen Gemüsen aller ie aber ist zweifellos ein Zeichen dafür, daß unsere deutschen Haus frauen die gärtnerischen Produkte auf ihrem Speisezettel imme mehr schätzen lernen..

Der Gesamtwert der Gemüseeinfuhr in Deutschland belief seh im Jahre 1907 auf 26 Millionen Mark, 1908 auf 39, 100 auf 1910 auf 40, 1911 auf 51. 1912 auf 80 Millionen Mark. Von 10 bis 1912 allein also eine Steigerung um genau 100 Prozent. Ei in den letzten Jahren hat das statistische Amt sich eingehender uz der Jeststellung der verschiedenen Gemsearten, welche eingeslhr wurden, beschäftigt, während früher nur der Gesamtwert derselben gebucht wurde. Und daß in der Handelsbilanz auch die Herkun solcher Werte eine wesentliche Rolle spielt, versteht sich von selhs.

Wer Holland kennt. wird sich vielleicht nicht wundern, daß diefe Land mehr als die Hälfte aller Zuführen liefert. Nicht wenige als 1 700 000 Zentner= 8500 Waggonladungen zu je 10 000 Kile, gramm gingen im Jahre 1912 über die holländisch⸗deutsche rens in der Hauptsache Lohlarten(Rotkohl, Weißkohl, Blumenkohll Gurken, Salat usw. Italien kommt erst an zweiter Stelle mit d schon bedeutend geringeren Menge von 500 000 Zentnern, die 60 hauptsächlich aus Tomaten, Blumenkohl, Bohnen und ähnlichen! wärmbedürftigen Gemüsen zusammensetzen. An dritter Stelle sols Oesterreich⸗Ungarn mit einer Lieferung von 400 000 Zentnern, den sich Aegypten(dank seiner großen Zwiebelkulturen] mit 250 U%

Zeutnern anschließt. Frankreich, dem wohl viele unserer Leser

f 1 a 0 dieser Beziehung mehr zugetraut hätten, liesert uns nur 10 0 Zentner, dafür aber die wertvollen, seinen und teueren Frühgemlse,

wie Spargel, Blumenkohl und Bohnen. Es folgen mit nennens⸗ rten Zufuhren noch Belgien mit 57 000 Zentnern und Spanzen as es mit seinen ausgedehnten Tomatenkulturen auf 42000 Zent⸗ ner in vergangenen Jahre gebracht hat.

Welche Werte in nur einzelnen Gemüsearten stecken, erhellt B. aus der Tatsache, daß im Jahre 1912 nicht weniger als 11 Millionen Zentner Blumenkohl im Werte von 17 Millionen sowie rund 2 Willionen Zentner Gurken für rund 12 Millionen Mark in Dentschland eingeführt wurden. Unsere Gärtner konnen diesen Zahlen lernen, Dr. Sch.