Ausgabe 
23.12.1913
 
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ab seinen Zweck hat,

Zuannte

icht besitz. nundsätzlich darauf, zu kon⸗ mieren. Er baut mit den inem Kinderverstand an⸗ Epazten Hilfsmitteln und ihmt die Gegenstände nur er Form nach, dabei

Zauelemente 7s waltet also zwischen beiden ders undspielzeug und dem modernen pädagogis

Jas wesenlichste hervorkehrt. Der Unterschied 4 en und der kunstvoll imitierten Puppe mit ama sagen kann! Ich möchte nicht mißverstand ich die metallenen Baukästen als Schund anspreche, im Gegen⸗ gearbeitet und überragen Aber gerade deshalb be⸗ sie nur besser gestellten Familien daß man die mit den Metall⸗ odelle auch mit einem kleinen ist auch dem Hols⸗ nicht in so hervorragenden

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anregendes Spielzeug, daß man sie bestens empfehlen

n Wien und Berlin in den eigenen Geschäften des annehme, auch in anderen Städten erhältlich. einen eisernen Kasten herausgegeben, aber n der Hand des Kindes lieber Holz als tall. Holz ist nicht zu hart wie Metall, r Verunreinigung ausgesetzt, ist in jedem Falle ein

tten und Streifen von geringer Dicke haben. nden, daß man die Modelle damit viel naturgetreuer nach- 4 u kann als in Holz, und das stimmt zweifellos. Aber ich wende , daß man nicht konstruktiv mit den Metallbaukästen baut, wie

bas Metallmodell vortäuscht. Baut man z. B. mit einem großen

[Grunde nur ungern missen.

Sonnenwenden und an anderen Festen hofften sie den Schlüssel zum Verständnis der Zukunft in Händen zu haben. Allerlei Gebräuche bildeten sich heraus, Orakelspiele, in deren Ausgang man eine Antwort auf Schicksalsfragen zu erblicken glaubte. Selbst an streng kirchlichen Festen scheute man sich nicht, solchen abergläubischen Gebräuchen zu huldigen, und auch in die Weihnachtsfeier fanden sie Eingang. Von Natur aus sind freilich gerade diese Weihnachtsgebräuche meist recht harmlos, so daß ihre Bekämpfung von seiten der Kirche sehr milde gehandhabt wird, ja man kann in vielen Fällen von einer offenen Duldung reden. Und das ist nur im Sinne des Weihnachtsfestes gehandelt, dessen versöhnlichem Charakter dadurch Rechnung getragen wird.

Betrachten wir einige dieser Weihnachtssitten, dann wer. den wir selbst erkennen, daß all der Aberglaube, der sich mit eingeschlichen hat, nicht gar so ketzerisch ist. Ja, einzelne Ge⸗ bräuche tragen geradezu zur Verschönerung und Verinner⸗ lichung des ganzen Festes bei, und man würde sie aus diesem Groß ist die Zahl der Vor- bedeutungen, die man am Weihnachtsabend in allerlei kleinen Zufälligkeiten zu erblicken geneigt ist. Der Weihnachtsblock oder Julblock muß bis zum andern Morgen oder gar bis zum Ende der ganzen Weihnachtszeit brennen, dann ist das

ktallbaukasten den Eiffelturm nach man muß für solchen Kasten

ein glückverheißendes Zeichen. Verlischt er aber vor der Zeit, so bedeutet das nichts

ere hundert Mark())

enden, so werden ein n Versteifungen ange⸗ die für das Modell nicht notwendig sind, nur den Eindruck des ruktiven Eisengerüstes Paris möglichst getreu nachahmen sollen. Denn einem Eisengerüst kon⸗ ert man so, daß jeder

ährend das Baukasten⸗ sodell nicht konstruiert, dern nachahmt, also

iuscht. Das ist ein päda⸗ agischer Fehler, den der Holzbaukasten

Er verzichtet

Gutes. Auch das vor zeitige Verlöschen einer Kerze am Baum be⸗ deutet einen Todesfall in der Familie im Laufe des kommenden Jahres. Als Aberglaube und schlimmen, ja gefähr- lichen Unfug muß man es ferner bezeichnen, wenn die Reste der Weihnachtskerzen zur Heilung von Wunden an Händen und Füßen benutzt werden. Das mag manches Unheil verschuldet haben. Aber

gene Wege für die gegen⸗ tige Befestigung der verfolgend.

stlerisch liebevoll behandelten irchen und jeden Zahl nachahmt,

eil, sie find sogar verhältnismäßig solide n Wert das meiste andere Spielzeug. ingen sie einen hohen Preis, der

sorbehält. Der gerühmte Vorteil, Wut en hergestellten beweglichen M

tor oder mit der Hand betreiben kann,

eigen, wenn auch vielleicht

N Sale Das pädagogisch Wertvolle ist das Bauen selbst.

ase Bruder neben die guten a Rindes, neben den Holz⸗ und den Steinbaukasten.

Weihnachten und Aberglaube. 5 Von Dr. A. Lanick.

kos. Die menschliche e es sonst zu erklären, glaube beieinander wohnen.

es ihnen ermöglichen sollten, einen

Aung beimaß so gm Gebuntstag,

(Das Werk des Sozialdemokraten Hofbaurat Demmler). elbe Unterschied wie bei dem alten ich abgebildeten und Spielzeug, das nicht das kleinste sondern in einfachen Umrissen zwischen dem Teddy⸗ Schlafaugen, die sogar en werden dahin,

Aber dieses in Betriebsetzen ist nicht das Wichtigste bei der Deshalb

ich dem Holzbaukasten den Vorzug und stelle ihn als vervoll⸗ ten Freunde des spielenden

Natur ist voller Widersprüche. Wie daß in derselben Brust Glaube und ö Die ohnmächtige Abhängig⸗ von dem Walten des Schicksals bedrückte die Menschen jeher, und sie suchten nach allerlei Mitteln und Mittelchen, N Blick in die Zukunft Besonders an Tagen, denen man eine höhere Be⸗ am Neujahrstag, zu den!

5. auf dem Lande erhält ich dieser Aberglaube os Heosgenzschcs in õciimerin. g artnäckig. Mit eben⸗

solcher Treue glaubt man dort an die Kraft des Weihnachtsstrohes, mit dem am Christabend der Fußboden der Kirche und der Feststube bedeckt wird. Legt man etwas von diesem Stroh in die Nester des Hausgeflügels, dann sind sie geschützt vor Mardern, Füchsen und anderen Räubern und vor Be hexung. Gibt man von diesem Stroh den Tieren zu fressen, ehe sie im Sommer auf die Weide getrieben werden, dann schützt es sie vor allerlei Krankheit und vor dem Auseinander- laufen. Auf den Acker gestreut, verbürgt es reiche Ernte und zu Mitternacht um die Bäume gewunden Fruchtbarkeit. Aehnliche Wirkungen werden in vielen Gegenden den Ueber- resten des Weihnachtsessens zugeschrieben. Sie werden dem Hausgeflügel und dem Hofhund zu fressen gegeben, sie wer⸗ den aufs Feld getragen und dort verstreut oder unter den Bäumen eingegraben. So verhüten sie Krankheit unter den Tieren und Mißernte.

Ein heilkräftiger Einfluß Weihnachtsbrot zugeschrieben. uns auch noch den Brauch, daß g Weihnachtsbrotes geknetet hat, untätig bis zum Einbruch der Nacht warten, dann in den Garten laufen und mit ihren noch mit Teig beschmierten Armen die Obstbäume umfassen muß, denen sie dadurch die Fruchtbarkeit erhält. Wenn übrigens das Weihnachtsgebäck nicht geraten, also shliff⸗ gebacken ist, so bedeutet das Krankheit und Todesfall in der Familie. In manchen Gegenden wird in der Christnacht Schlag zwölf aus einer Quelle oder einem Brunnen Weih⸗ nachtswasser geschöpft, das alle, die von ihm trinken, vor Un.

auf Mensch und Tier wird dem Hier und dort findet man bei die Magd, die den Teig des

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