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sechte rei. 5 l 1 abnähme, würden sie sich natlürlich etwas dafür kaufen, was sie
brauchen, Möbel oder Kleidung oder Nahrung. Diese Dinge müßten] den ein Anbau nötig, also auch dann die genugt, so daß der Verbrauch an Licht. Heizung, Feuerung sich nicht
Produktion in Gang gesetzt, aber für nützliche Gegenstände und nicht verdoppelt(also nicht doppelt sovlel Kohlen gekauft und folglich in den Gruben produziert werden müssen) usw. Es ist eben eine Tat⸗
Nichtsdestoweniger liegt jenem Gerede ein Gedanke zugrunde, sache, die durch jahrhundertelange Beobachtung feststeht und täglich aufs neue beobachtet werden kann: je mehr Arbeiter zu gemein-
en gilt, das gilt nämlich auch für alle an⸗Isamer Tätigkeit unter einheitlicher Leitung vereinigt sind, desto planmäßiger können sie zusammen arbeiten; je höher aber die Arbeitern Beschäftigung und„bringt Geld Planmäßigkeit, das Handinhandarbeiten, desto produktiver ist die unter die Leute“. Folglich müßten die Arbeiter stets ein Interesse] Arbeit, desto mehr bringt sie sertig. Insolgedessen werden bei der Vergrößerung eines Betriebes niemals ebensoviel neue Arbeiter
dann ebenfalls produziert werden, es würde
für Mordwerkzeuge.
der auf den ersten Blick vernünftiger ausschaut. Was für Kanonen,
Flinten und Panzerpl d a 0 deren Waren. Alle müssen fabriziert werden, ihre Produktion
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gibt stets irgendwelchen
daran haben, daß möglichst viele Waren verbraucht werden. Je
tolles die Verschwendung, desto größer das Glück der Arbeiter. Da gebraucht, wie die Vergrößerung an sich ausmacht.
nun die Arbeiter selbst bei ihren geringen Einkünften nicht ver⸗ schwenden können, so mlißten sie das Geschick segnen, das die reichen Leute geschaffen hat, und den als Wohltäter preisen, der den größten Auswand macht
Diefen anscheinend sehr einleuchtenden Gedanken, der auf den] Aber durch das Zusammenarbesten einer größeren Anzahl werden
ersten Blick etwas Bestechendes hat, fanden wir einmal von einem Fabrikanten in folgender gefälligen Form ausgedrückt: Denken wir uns eine Fabrik, die 200 Arbeiter beschäftigt, von denen jeder 250 Mk. Jahreslohn bekommt. Dem Fabrikanten bleibt nach Ab⸗ zug aller Unkosten, Ausgaben für den eigenen Haushalt und Steuern ein Reingewinn von jährlich 60 000 Mk. Wenn er die zu⸗ nächst spart und zwar 10 Jahre lang, so ist ihm daraus ein neues Kapital von 600 000 Mk erwachsen. Davon wird er einen Teil für Luxus ausgeben, wird sich vielleicht eine Villa mit einem hübschen Garten zulegen, dazu Pferd und Wagen oder ein Automobil. Das mag 150 000 bis 200 000 Mk kosten. Nun bleiben noch wenigstens 400 000 Mark übrig. Damit wird er seine Fabrik vergrößern, wird einen Teil ausleihen zur Vergrößerung einer anderen Fabrik, einen Teil zu gemeinnützigen Bestrebungen, Bau von Arbeiter⸗ wohnungen, Bau eines Theaters hergeben usw.
Wenn der Fabrikant die eigene Fabrik vergrößert, braucht er neue Arbeiter. Ebenso werden neue Arbeiter gebraucht bei der Vergrößerung jeder anderen Fabrik, beim Bau von Häusern, Theatern usw. Aber auch wenn der Fabrikant sich eine Villa bauen läßt, so gibt das Beschäftigung für Maurer, Zimmerleute, Stein- brecher, Steinmetzen, Ziegelstreicher, Erdarbeiter, Glaser, Tischler, Maler; die innere Ausstattung beschäftigt Möbeltischler, Tapezierer, Sattler, Dekorateure ufw. Hält er sich Wagen und Pferde, so braucht er Kutscher und Stallpersonal, beim Auto einen Chauffeur; beide Fahrzeuge mlissen fabriziert und unterhalten werden. Kurz
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1 aber hängt die Höhe des Profits aufs engste von der
Höhe der Löhne ab. Wenn z. B. die Arbeiter jener Fabrik mit ihren 1250 Mk. nicht zufrieden sind, sondern eine Steigerung auf 1500 Mk. durchsetzen, so verringert sich rt der Reingewinn um 200 250= 50 000 Mk. Unter der bme, daß jetzt der Fabri kant weniger Steuern zahlt und auch
ür seinen Haushalt weniger verbraucht, bleiben ihm allerhöchstens 18 000 Mk. übrig, in zehn Jahren 180000 Mk. Nun kann er sich keine Villa mit Pferd und Wagen anschafsen, die eigene Fabrik nicht oder nur unbedeutend er⸗ weitern, kein Geld an andere ausleihen, un massenhafte Beschästigung, die sonst für neue Ar unterbleibt
Und die Moral von der Geschicht? Der wörtlich wie solgt aus:„Dem denkenden Arb große Unterne gelegenheiten bringen.“
antenge!
* v amit ein Steigen der Arbeit
Ein überraschendes Resultat! tͤlöhne steigen, so müssen die Kapitalisten gr Sollen ie große Gewinne machen, so müssen eben ge- zeigt— die Löhne niedrig sein. Folglich, wenn die Arbeiter hohe Löhne haben wollen, missen sie mit niedrigen Löhnen zu⸗ frieden sein!!
Jede e sieht ein, daß hier ein Fehler stecken muf bst die Dinge sich so n, wie sie hier ge⸗ schil de e iernder Ni Arbeiter auch noch bt heran rin Denn Löhne steigen werde dadurch 1 die vu D mu dann mer 1 1 bie die starke Nach 1 die 9 me 1 c 1
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n einem größeren Betriebe stehende Arbeiter kennt das. Ein Beispiele: selbst wenn jede neue Werkzeugmaschine sbensoviel
Denn wenn nicht der Staat den armen Leuten das Geld!] sichtspersonal nicht verdoppelt zu werden, ebensowenig die Kessel⸗ heizer und Kraftmaschinenwärter; es ist nicht unter allen Umstän⸗
die vorhandenen Räume werden besser aus⸗
Ver
Nun könnte man sagen, das habe nicht viel zu bedeuten: denn wenn— im obigen Beispiel— auch nicht gerade 100 neue Arbeiter beschäftigt werden, so doch immerhin 80 oder 90. Die stärlere Nach⸗ frage nach Arbeitern ist also da, und die Löhne müssen steigen.
nicht nur die neuen Arbeitskräfte produktiver, sondern die alten ebenfalls. 190 bringen doppelt soviel fertig, wie 100. Setzen wir nun— um eine einfache Rechnung zu haben— den Fall, daß im dritten Jahre wiederum nur soviel Kapital angesetzt wird, wie ursprünglich zur Beschästigung von 100 Arbeitern nötig war. Dann werden statt 300 Arbeiter vielleicht nur 200 gebraucht; im folgenden Jahre verhältnismäßig noch weniger usw. Dauert dies eine Reihe von Jahren an, so muß es einmal so weit kommen, daß trotz Vergrößerung des Kapitals überhaupt keine neuen Arbeiter eingestellt werden. Und nach einer weiteren Reihe von Jahren müssen trotz vergrößerten Kapitals sogar noch Arbeiter entlassen werden!
Wozu sich darüber den Kopf zerbrechen, wird vielleicht mancher meinen! Wenn es wirklich so schlimm sein sollte, so muß es doch lange, lange Jahre dauern, bis es so weit kommt.— Doch gemach! Vergessen wir nicht, daß diese Entwicklung schon seit langen, langen Jahren im Gange ist. Allein die Zeit des Großkapitalismus, die diefe schlimmen Folgen am schärfsten entwickelt, dauert jetzt schon über 100 Jahre. Es ist also keine serne Zukunft, von der wir reden, sondern bittere, blutige Gegenwart. In der Tat spüren es ja die Arbeiter am eigenen Leibe, daß die Arbeitslosigkeit, die auf solchem Wege entstehen muß. längst zur Wahrheit geworden ist. Genau so alt wie das Zeitalter des Groß kapitalismus, ist auch das Zeitalter der massenhaften Arbeitslosigkeit. Selbst in den Zeiten besten Geschäftscanges sind heutzutage Zehntausende, ja Hundert⸗
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tausende arbeitslos. Im Oktober 1910 und e im Oktober 1911 gab es allein Königreich Sachsen das nicht ganz 5 Millionen Einwohn at etwa 2000 Arbeitslose, die fast sämtlich viele W n Teil sogar mor lang arbeitslos
waren. Das bed ze deutsche Reich sast 300 000 Arbeits⸗ loft einer Zeit, in der von Krise keine Rede war. Und im Jahre 1912, das eine gewaltige Steigerung der Produktion erlebte, ift die Zahl der Arbeitslosen noch gewachsen.
Wachsender Reichtum— steigendes Elend, das ist der voll⸗ endete Widersinn, in den uns diese Entwicklung bisher gebracht hat.—
Gehen die Funkentelegramme durch die Luft oder durch den Erdboden?
Das bekannteste von der Nauener Funkenstation ist der 200 Meter hohe Turm. Und in der Tat ist bei jeder Funken⸗ station von außen nur die Antenne, das Sendedrahlsystem, d zu dem Zwecke vorhanden ist, die elektrischen Strahlen in den Raum hinauszusenden, etwas Auffälliges. Denn die Hi d die Apparate haben oft in einem kleinen Raum Stationen mit großer Reichweite braucht man tennen, und die sind teuer. Man sinnt daher darauf, diese Ausgabe zu vermindern, wie überhaupt die Kosten des Telegraphierens ohne Drahtleitung herabzusetzen. bungen kommt der Wunsch zu Hilfe, eine inkentelegraphie zu besitzen. Bis⸗ er an, daß die elektrischen Strahlen, die
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a ne N ae 9* m 7 1 9922 4* neue Arbeiter erfordert wie so braucht doch daß Aul⸗
der musgehen, nach allen Richtungen hin aus⸗
f en Richtung irgendwie bevorzugen. So ist denn ganz gleich, wo der Empfangsdraht, der die Strahlen nehmen soll, steht. Aber eins gibt in jedem Falle doch zu denken, nämlich der Umstand, daß die Wellen nicht bloß durch Luft gehen können, um zum Empfangsdraht zu gelangen, sondern auch den Erdboden benutzen müssen. Man wußte nie, welche Rolle der Erdboden überhaupt bei der Sache spielt. Daß er aber eine spielt, ist zweifellos. Denn man denke sich etwa folgendes. Eine zwanzig Meter hohe Antenne sendet Strahlen aus, und 100 Kilometer entfernt fange sie eine Station guf, deren Antenne ebenfalls 20 Meter Roc it. Tann


