Ausgabe 
21.1.1913
 
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preste im In- und Auslande durch Verbrestung der Elendz⸗ bilder aus dem Herrschafts gebiete vielmillionenreicher, hoch⸗ feudaler Unternehmer wirksam unterstützen.

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Karl Marx in einer sranzösischen Schule.

Der Pariser Matin veröffentlicht ein Schreiben, das ihm von den Eltern eines Schülers des Oymnasiums(College) Chaptal zu⸗ gegangen ist:

Das folgende erbauliche Diktat wurde vor einigen Tagen im Anschluß an den Moralunterricht von Herrn... den Schlillern des zweiten Jahrgangs(unge Leute von 1314 Jahren) im Gym⸗ nasium Chaptal aufgegeben:Ist in der modernen Gesellschaft die Sklaverei abgeschafft? Alle Kräfte, über die der Kapitalismus ver⸗ fügt, sichern die Herrschaft des Herrn, in dessen Augen sein Monopol an den Maschinen mit der Existenz der Maschinen zusammenfällt. Die Unterordnung des Arbeiters unter die unveränderliche Regel- mäßigkeit des Ganges der Maschine schafft in der Fabrik eine voll⸗ ständig organisierte Kasernendisziplin. Hier hört saktisch und recht⸗ lich jede Freiheit auf. Der Arbeiter ißt, schläft und trinkt auf Kommando. Die despotische Fabrikglocke heißt ihm Ruhepausen und zeiten unterbrechen. Der Fabrikant ist der absolute Gesetz⸗ geber; in der Fabrikordnung formuliert er seine tyrannische Autori⸗ tät über die Arbeiter nach Gutdünken. Dem Arbeiter, der sich über die Üüberspannten Entscheide des Kapitalisten beklagt, wird geant⸗ wortet: Da Du diesen Vertrag freiwillig akzeptiert hast, so mußt Du Dich ihm unterwerfen. Die Peitsche des Sklaventreibers ist durch das Strafenbuch des Vorarbeiters ersetzt. Alle Strasen ver⸗ wandeln sich natürlich in Geldbußen und Lohnab züge, sodaß der Kapitalist noch mehr von der Uebertrekung seiner Gesetze proftttert als von ihrer Beobachtung.

Und wir sprechen nicht von den materiellen Verhältnissen, unter denen sich aus Rücksichten der Sparsamkeit die Fabrikarbeit vollzieht: Erhöhte Temperatur, gesundheitsschädliche, mit Materialstaub ge⸗ schwängerte Atmosphäre, Lustmangel, betäubender Lärm der Ma⸗ schinen, ohne der Gefahren zu denken, der der Arbeiter inmitten eines schrecklichen Mechanismus ausgesetzt ist, von denen von Zeit zu Zeit Berichte über Verstümmelungen und Tötungen in der In⸗ dustrie sprühten. Karl Marx.

Der in Frage stehende Professor hat einem Redakteur, der ihm diesen Brief vorlegte, die folgende Antwort zuteil werden lassen:

Wenn es sich darum handelte, mich zu rechtfertigen, so brauchte ich blos anzuführen, daß ein Zitat allein nichts beweist, sondern, daß alles von dem begleitenden Kommentar abhängt. Allein ich verschmähe dieses Argument.

Mein

Moralunterricht vollzieht sich nach den Richtlinien des Lehrplanes. In den nächsten Stunden wird:Die Re⸗ spektierung des Eigentums behandelt werden, und Sie können ver- sichert sein, es wird nichts Umstürzlerisches geben. Das letzte Mal hatte ich über Sklaverei zu sprechen. Das klassischste Lehrbuch stellt die Frage folgendermaßen: 1. Sklaverei im eigentlichen Sinne des Wortes; 2. Gemilderte Formen der Sklaverei: Ausbeutung der Ar⸗ beiter, der Kinder, der Frauen. Mein Gegenstand war demnach gegeben. Nun bleibt noch die Wahl Karl Marxens. Ich habe absichtlich Mitte des neunzehnten Jahr⸗ zunderts genommen, um gleichzeitige Polemiken zu umgehen. ls Profsessor der religionslosen einer Demokratie glaube ich, meine Schüler die sast alle bestimmt sind, später einmal Arbeitern vorzustehen zur Güte, zum Mit⸗ gefühl, mit einem Wort: zur Solidarität mit den Opfern des Kapi⸗ talismus erziehen zu müssen. Und wer will leugnen, daß es sosche

gibt?

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Weiter wollte ich in meiner Eigenschast als Oistoriker zeigen, wie gerade das Elend der Arbeiter um die Mitte des letzten Jahr⸗ hunderts es war, was alle lene sozialen Gesetze hervorgerufen hat, worauf die dritte Republik mit Recht stolz ist. abe ich dadurch egen die Bedachtsamkeit verstoßen, die seder Pädagoge zu beobachten Wenn man diese Frage aufwersen will, so werde ich dem ganz nicht widersprechen. Jedenfalls kommt es mir nicht zu, sie

Wir haben dieses Antwortschreiben wörtlich wiedergegeben, um zeig wie französischer Erzieher von Bourgeoissöhnen seine

br nit n seiner deutlschen Kollegenschaft zu ermöglichen. Durch d. Geschrei reaktionärer Leutchen hat sich der Direktor des re zosisch Unterrichtswesens, Bedorez, veranlaßt gesehen, den Rektor de nasiums zu beauftragen, eine Untersuchung Über

den Fall a1 tellen. Damit wird es sehr wahrscheinlich sein Be⸗ wenden baben. Der Professor kann seinem Schöpfer danken, daß er in Frankreich und nicht in Preußen⸗Deutschland ist.