Auch die Entdeckung der reinen Porzellanerde, des Kaolins, ging indirekt auf einen Arbeiter, auf einen sächsischen Schmied zurück, wenn auch erst Böttger die Entdeckung für
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oder 32 Pariser Fuß emporsti Al ersuc blieben, bat er Galilei um Aufklärung; der Ge einer Zeit lebte, da man von dem Gewicht der F atmosphärischen Druck noch ts wußte, war selbst erstaunt verbarg aber seine a Erklärung, daß der„horror vacui“ Höhe von 32 Fuß ende. Er unternahm die von seiner Schülern Torricellie! geführt wurden und zur Entdeckung d Der Völkerkrieg der Fürsten. 1813/15. Von Kurt Eisner. VII Ist die Rheinbundspolitik Napoleons in ihren trellen Ab sichten unzweideutig, so scheint seine preußische tik zunächst als ein nicht ganz aufgehelltes Probl Anekde ist bekannt, wie er auf St. Helena eine Ratte 3 habe, als verspäteten symbolischen Ersatz für die unterlasse ichtung Preußens. Die
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Würdigung der französischen Politik kaum jemals finden— ser Napoleon h e andern 9 ingen, alle ar 0
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Staates hartnäckig geweigert hat, seinen gewognuichen hen Haushalt ein wenig einzuschränken. Es war auch u glich, daß ihm diese königliche Figur Achtung und Verkraue einflößte, die vor keiner Unterwürfigkeit gegen die Sieger zurs schreckte, aber auch gleichzeitig keine Tücke gegen ihn unserliez. Judessen, hat die preußlsche Politik Napoleons wirklich aug die Absicht und den Erfolg gehabt, das preußische Bol, d preußische Lan büßen zu lassen? Unbestreitbar, daß namentlich Ostpreußen— den
Triegsschaupla von 1806,07, das Durchzugsgebiet der großen
Armee von 1812— wirtschaftlich schwer gelitten hat. Es war ein furchtbare Last, daß Preußen zwei Jahre lang eine französische Armee von 200000 Mann ernähren mußte. Aber 200 000 rg zösische Bauern⸗ und Handwerkersöhne legten dem Lande immer noch geringere Lasten auf als die Unterhaltung der zahllosen eln
heimischen Schmarotzer des Hofes und des Adels; und die Fremder
führten sich auch gesitteter auf, als die preußischen Herren. Wem das Wohlbefinden dieser ärgsten Presser Preußens fetzt etwas ge⸗ kränkt wurde, so war das eine Entlastung des preußischen Volkes die manch einem die französische Besetzung sast als eine Wohltat er scheinen ließ.
Daß der Krieg den Krieg ernähren mußte, war keine teuflisch Erfindung Napoleons. Der Grundsatz war vor allem 99
Preußen selbst erbarmungslos betätigt worden. Wie halte doch Friedrich II. den siebenjährigen Krieg geführt! Herr Schmoller zwar ein geborener Schwabe, aber ein gelernter Preuße, der die Weisheit der Hohenzollern zu einem System der Nationaldkonomie erhoben hat, erschauert in Ehrfurcht vor der„glänzendsten inan ziellen Leistung“ Friedrichs II.: eben dem siebenjährigen Krieg „Während dieses ganzen Krieges beliefen sich die Einnahmen der zentralkriegskasse auf 78 Millionen Taler, deren Grundstock anz
dem Schatz zu Ansang des Krieges, den englischen Hilfsgelder (etwa 16 Millionen), dem Münzgewinn— Herr Schmoller mein die Münzfälschung!— und fremden Kontributionen sich zu⸗ sammensetzte. Dal wurden die gesamten ordentlichen Staals⸗
einkünfte für den Krieg verwendet, alle Zahlungen wurden sistierz, die Beamten erhielten statt des Gehaltes Anweisungen, die erg 1
feindlichen Territorien möglichst herangezogen. Mecklenburg und Sachsen litten darunter wohl am meisten; ersteres berechnete seine Leistung auf 17 Millionen Taler, Sachsen auf 70 Millionen, ohne die schwere Verschuldung des Landes. Zu Ende des Krieges wares die preußischen Provinzen freilich zu einem erheblichen Teil einem entsetzlichen Zustand: die Menschen-, Vieh-, Kapital verlußte waren übermäßige: ein Drittel der Berliner lebte von Armen unterstützung; in der Neumark gab es notorisch fast kein Wie mehr, Tausende von Häusern und Hütten waren niedergebranm; eine voltswirtschaftliche Krisis der schlimmsten Art folgte den Kriege und dauerte noch mehrere Jahre. Aber der Könsg hatte, als er den Frieden schloß, noch sehr große disponible bare Mittel zur Verfügung und fast keine Schulden“. Frseb⸗ rich II. hatte es in der Tat verstanden, seinen Schatz, der zu Begin des Kriegs 14 Millionen betrug, bei dessen Schluß auf 10 und bel seinem Tode auf 54 Millionen Taler zu steigern. Blutmillionen, die der König ausschließlich im Kriege aus Brandschatzung anderer Länder, im Frieden aus der steuerlichen Ausraubung der bettel⸗ armen Bauern des flachen Landes und der bedrückten Handwerker der Städte gewonnen hatte. Schmoller nennt das:„Das Größe, was ein Fürst als Feldherr, als Staatsmann und Finanzmans leisten konnte, war hier geleistet.“ Wie verbleicht doch neben dieser f den Kunst der Menschenschinderel das„Raub sustem“ Napoleons, wenn man selbst alles als wahr hinnimmt, was die preußischen Historiker davon erzählen. Warum seiern sie bann nicht die Finanzkunst Napoleons ebenso wie die Frlebrichs II. Das war die preußische Kriegsführung, die Mirabeau zu den furchtbar wahren Witzwort veranlaßte, die einzige Industrse Preußens sei der Krieg. Uebrigens führte Preußen genau au gleiche Weise wie den siebensährigen Krieg— das heißt sast durch weg mit auswärtigen Mitteln, und wahrlich nicht mit einheimis patriotischen Trauringen und abgeschnittenen Frauenzöpsen— den Krieg von 1813/15. 1800 aber war eben nur eine lescht⸗ fertige falsche industrielle Spekulation. (Fortsetzung solgt.)
Aus unserer Sammelmappe. Aberglaube. Wieder hat sich die lebenbe Gebiet erobert und verkündet dort ihre nden Films: die Handlesekunst und ihre genstand einer Aufnahme der bellebten wir über die Geschichte der Deutungskunst ist höchst merkwürdig: Eine indische Prhester“ en; aber ihre Anhänger wurden verjagt,
flohen nach Aegypten und wurden dort„Zigeuner“ genannt.„In
unse Ze he 8 in der Filmbeschreibung welter, ⸗ sich die Handlesekunst zu einer Wissenschaft herangebildet, die son in den Kreisen der vornehmen Welt viele Anhänger ft zlaul atemlos zuschauende Menge, denn der gun as sie geschaut, verkündet sie weiter, eine ern. Der Aberglaube selert Triumphe.
d die Sünden seiner angestammten Machthaden


