Ausgabe 
13.5.1913
 
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Sperre durch⸗

entalsperre für 8 Einzelunter⸗ blühen ließ, deren renz jedesmal im Keim gleich f Textilindustrie nahm in dieser mersten Auf ug, und selbst d indel, der zu⸗ nächst gesec wurde sich vielfach unter dem Schutz des Kontinen talsystems. Hamburg emang sich damals von der englischen Abhängigkeit und gewan indlage für die Entwicklung zum Welthafen. 0 7 1 Aus unserer Sammelmappe. Was barg der Kriegsschauplaß an Kunstschätzen? Was alles

an Kunstschätzen durch den Balkankrieg ver worden ist, läßt ich nicht sagen. Mancher glaubt vielleicht, daß in jenen Gegenden, deren Klang sein Ohr bisher kaum gehört hatte, nicht eben viele Kunstwerte steckten. Das wäre aber ein großer Irrtum! Gerade bie moderne Kunstgeschichte hat sich dem Balkan mit größtem In⸗ leresse zugewandt. Vor allem sind Forscher wie Strzygowski und

nichtet

Oskar Wulf zu nennen. Saloniki birgt große Werke in seinen Mauern, nicht minder Adrianopel. Allerdings ist die Kunst, um die

es sich hier handelt, nicht sehr populär bei uns! Das ist auch nicht zu verlangen. Die Kultur, um die es sich hier handelt, ist ein Pro⸗ dukt aus Byzanz und dem Orient, ein höchst kompliziertes Gemisch, das mehr den Historiker N als den Genießer. Die letzten Kämpfe zogen auch den Berg Athos in Mitleidenschaft. Dieser Berg ist die größte Erhebung(1935 Meter) der östlichsten drei Zipfel der Chalkis⸗Halbinsel. Für die Kunstgeschichte ist er durch das sogen Malerbuch vom Berge Athos von größtem Interesse geworden. Die Gegend des Athos ist nämlich noch heute der Sitz einer Mönchs⸗ republik, die 20 große Klöster, 250 Zellen und 150 Einsiede dazu 11 ganze Dörfer umfaßt. Heute nun spielt diese Mönchs⸗ republik im geistigen Leben gar keine Rolle mehr. Im Mittelalter aber waren ihre Klöster der Hauptsitz der griechischen Gelehrsamkeit und der byzantinischen Kunst, aus welcher Zeit sich noch eine Biblio thek von 13000 Bänden erhalten hat. Unter ihnen ist besonders wichtig die Handschrift eines Mönches Lionysius, die ganz genaue Vorschriften für die Malerei der Heiligen und Legenden enthält und, obwohl kaum vor 1500 abgefaßt, auf weit ältere Quellen zurückgeht. Dieses sogen. Malerbuch vom Berge Athos ist natürlich von aller größter Bedeutung für den Kunsthistoriker. Außerdem besitzt der Berg Athos noch eine Reihe der interessantesten Kirchenbauten! Was wird von all den schönen Dingen nach dem mit beispielloser Brutalität geführten Kriege übrig geblieben sein? Kämpfende Eier. Zu den interessantesten Beisplelen, die moderne Biologie bietet, zählen ohne Zweisel die kürzlich erfolg ten Beobachtungen des Forschers Hausemann über den Kampf der

leien,

die uns

Ei er in den Eierstöcken des Menschen. Zunächst gibt uns der Forscher auf Grund seiner eingehenden Untersuchungen ziemlich ge nauen Aufschluß über die auch beim Menschen sehr ansehnliche Eier⸗

produktion. So fanden sich z. B. in den Eierstöcken normaler 5-monatlicher Kinder nicht weniger als 30 339, bei Kindern von 1 Jahr und 2 Monaten sogar 48 808 E Später tritt dann aller dings eine Abn bei Eierzahlen ein, die beim achtjährigen Kinde 25 665 und beim vierzehnjährigen 16 390 betrugen, doch besitzt das geschlechtsreife achtzehnsährige Mädchen normal 0 noch etwa 50007000 Eier. Daß es sich hierbei nicht um ahlen handelt, versteht sich natürlich von selbst, da diese bei de zelne ien sehr zu wechseln pflegen und speziell bei Kinde oft um *

nachfolgend zwecklose

annehmen

Dasein,

ums f 1 g us Die erste, schon im frühesten Entwi

halb des Art

in

also noch inner Eierstocks stattfindende Auslese, wirklich eine Kampf zwischen den Eiern darzustellen. bis fünf je einem Säckchen Follikel) liegenden Eier nämlich nur das kräftigste und widerstandssaßz anderen schwächeren Eier an die drückt und dadurch zum Absterben bringt. Wir finden alse im noch unentwickelten Ei bereits Eigenschaften, die es von Artgenossen unterscheiden und zum Kampf ums Dasein Während nun bei diesem, von Hausemann übrigens als zien deutend angenommenen Kampf der Eier wohl hauptsächlich verschiedene Plasmabeschaffenheit maßgebend ist, so scheinen späterhin auch noch mechanische Störungen wie etwa Dru zustellen, denen aber ebenfalls wieder nur die kräftigsten um Eiern widerstehen können.

Nachdem von den ursprünglich so großen Eimassen schor diese Auslese nur etwa einige Hundert ausgesondert und abg wurden, so wird schließlich auch diese Zahl durch eine ue außerhalb der Eierstöcke stattfindende zweite Auslese resp.

zwei wickelt sich

weiter fort, wobei es die

zweiten Kampf ums Dasein noch ganz beträchtlich vermindern

indes auch hier die größte Widerstandsfähigkeit den bekreß Eiern den Vorzug gibt, so bleiben jetzt tatsächlich nur die besten übrig.

Der Erfolg dieser fortgesetzten Kämpfe zwischen den endlich die verschwindend kleine lung gelangenden Eier. Selbstverständlich kann es aber an genug vorkommen, daß der Zufall Ausnahmen von der Regel führt, so daß z. B. ursprünglich kräftige Eier durch längeren halt außerhalb des Eierstocks Schwächungen erleiden. Mit veise sind solche Schwächungen beim Menschen. Es wäre freilich nun aug zu erfahren, ob auch die männlichen Ges

Mißbildungen

hohem Interesse,

produkte, die Samenzellen, einer ähnlichen Auslese unterlsegen

rüber die erforderlichen Beobachtungen jedoch bis jetzt leide; uicht vorliegen.

Die Erde als Glühkörper. Einer der führenden Gelehens dem Gebiet der Radiumfsorschung, Professor Soddy, hat sich eine Frage ausgesprochen, die der Untersuchungen über die Strahlungsvorgänge brennen worden ist. Die Gelehrten müssen jetzt eingestehen, daß da Lehre von den Elementen eine unheilbare Erschlltte rung eg hat, nachdem der Nachweis geliefert worden ist, daß ein durch langsame Zersetzung in ein anderes übergeht. Dann aber auch die Art an die Wurzel eines Baumes gelegt, in! Schatten sich die Naturforschung seit langer Zeit so wohl hat, daß sie ihn für unentbehrlich gehalten hat. Das periodische System der Elemente, dessen Aufbau besonders lässig erschien, da er nach dem berühmten Vorgang von Men die Möglichkeit gab, das Vorhandensein von Elementen vor

sehen, ehe sie wirklich aufgefunden worden waren. Und dana man auch noch jetzt nicht wohl bezweifeln, daß dies per!

System eine innere Berechtigung haben muß, wenn sich auch 2 und Erklärung auf Grund der neuen Ertenntul! dem Wandel der Elemente zu ändern haben wird. Soden ve dies* mit einer Augenblicks-Photographle, die ven! Stufe der stofflichen Entwicklung aufgenommen worden ik. Licht der neuen Jorschung wird sich dies System der El derart verändern, daß sie sich zu dem früheren Bild verhält wu! kinematographische Aufnahme zu einer Einzelphotographie. Elemente verschieben sich eben im Verlauf ihrer durch die

herl Zersetzungen. 3 neuen Forschungen ven fessor* exander Fleck tönnen diese Verschiebungen berark ert n, daß sich 35 bisher unter sch. edene Elemente auf 10 U stems ee Es hat sich aber 6 auf deuselben Platz gelangenden strahlenden ihren Eigenschaften übereinstimmen. Für zer rium und Jonium, ist sogar die Gleichheit 8 gewiesen worden. Der Chemiker würde sie l

ür ein und dasselbe Element erklären, wenn sie sich nicht in ahl e

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