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Aus unserer
Eine Wilhelm Jensen-Lese.
em heutzutage leider nicht mehr
Jahren verstorbenen Dichter Wilhelm
Nummer wird eingeleitet durch Feder Dr. Ludwig Streits. Im 2
Proben aus Jensens bedeutsamsten, veröffentlichte Briese Jensens an Telmann, sein vortrefflich gezeichnetes schließlich einen Ueberblick über des D Weise macht die Lese ihre Leser mit Größen lebens bekannt und fördert Liebe und Verstän tümliches Schrifttum. Darum sollte haltungsblatt und zur Orientierung Hanse fehlen. Es sei noch besonders Lese von nun ab ihren Beziehern in jedem beigabe liefert. Probenummern dieser vortrefflichen sendet auf Wunsch die Geschäftsstelle der Lese,
straße 20
Pflanzenkrankheiten. In der Zeitschrift j teilt Dorogin vom Justitut für Phytope schaftlichen Ministeriums in St.——— ein ne
prob
schen Stachelbeermehltaues mit 90,5 Prozent Set dalbsung,
Prozent Vottasche mit allge ie Natschläge: oder früh im Frühling
und mit braunen Flecken
oder vergrabe sie tief in die Er
5 fältig gesammelten Laube. Auf dief
denn es hat einen großen Wert
2. Gleich darauf, und jedenfalls vor man die Sträucher und die Erde unter denselben ger Eisenvitriollösung. 3. Und endlich bespritze vor der Entfaltung der Blätter an
obengenannten Mittel
Auf indirekte Weise will Hiltner
kommen. Er berich Pflanzenbau und Pfla
11
hutz
Sammelmappe.
hrist Die Lese bringt soeben ein
einen 1 iiber Jenser
Nomanschriftsteller
beutschen Geistes
darauf hingewiesen, Quartal eine Gratisbuch⸗ Zeitschrift ver⸗
ür Pflanzenkra ikheiten
athologie des lan
Mittel zur Bekämpfung des — 5
dem— bespritze 1—gprozenti
mit einem der
Schädling bei tet darüber in
mit Schweselkaliumbehandlung angestellt waren, ging er solge maßen vor:„Nach Abschluß der Vegetation und gründlicher fernung aller erkrankten Aale wurde Aetzkalk dem Boden geg (25 Kilo per Ar), außerdem wurden die Prozent Kalkmilch gespritzt. Ende März des
Stachelbeerstämme mit folgenden Jahres wn in halber Stärke wiederholt Außerdem di ersuchsgrundstück mit Superphosphat und Kalt und 3 Kilogramm pro Ar. Am 14. Mai wurde
b die Bespritzung der Iflanzen me erben tamen die früher gebrauch Anwendung. Die Pflanzen hattet irden im Herbst stark zurückgeschm en und die Kalkung wie im vergangenen Herbst w ederholt. gleicher Weise wie im Vorsaß e Spur der Erkrankung zu em ssentlichung(Juni 1918) h
9 f an Diese Resultate führen Hiltner zu
folgend r Schlußfolgerung „Auf alle Fälle glauben wir aber den Schluß lichen zu dürfen, de zuch der amerikanische Stachelbeermehltau durchaus nicht unsiber
windlich ist und daß im Kampf gegen ihn eine kräfti ge,* Bedürf
helbeerpflanze angepaßte Ernährung i Zukunft ke
Haarförmige Krystalle. Das bekannte este Be
ispiel haarsörmige Minerale bildet wohl der As be st,
der, wie wir wissen, sogar Fäden gesponnen und zu Stoffen verwendet wird. Weniger belau dürfte es indes sein, daß auch andere Minerale haarförmige Krystaß⸗ aufweisen. So wachsen beispielsweise bei der Zersetzung d Markasit, bisweilen auch bei Eisenkies, ganz seine Vitriolhärche aus dem Gestein hervor, deren oft eigentümliche spiralförmige Kylie mung den Gelehrten manches Kopfzerbrechen machte. Den jünger Untersuchungen des A Mügge zufolge scheint es sich um ein; andere Entstehungs he zu handeln, als man bisher annahr: Aller Wahrscheinl nach krümmten sich die Härchen nicht e im krystallförmigen Zustande, sondern wurden ursprünglich in gem einer zähen oder gallertartigen Flüssigkeit aus dem Gestein gepren und erhärteten erst dann zu Krystallen, ein Bildungsprozeß, der sehn wohl auch für den Asbest in Frage kommen kann.
Auch bei Metallen können wir, allerdings in manches Fällen nur mit Hilfe des künstlichen Versuchs, Haarbildungen be obachten. Die Einwirkung des elektrischen Stromes läßt an Kupfersulfür feine Lupferfäser chen hervorwachsen, und ähnlicher Weise kann man durch Erhitzen aus Silberglanz(Schwese silber) zarte Silberhärchen entstehen lassen; wahrscheinlich sing übrigens auch in der Natur die unterirbisch. Wärmeverhältnise für die Bildung des sog. Haarsilbers maßgebend. Außerdes machte man noch die höchst wichtige Wahrnehmung, daß Schwesel⸗ silber auch auf starke Belichtung reagiert und zwar durch intensis Staubbildung auf seiner vorher glatt polierten Oberfläche. Darss knüpft nun Migge die sehr interessante Folgerung, daß auch bel ar⸗ deren Krystallen in der Natur die Glätte bezw. Unebenheit ihr Oberflächen möglicherweise zum Teil von den Licht⸗ und Wärme verhältnissen bedingt wird, zumal z. B. die Bildung von Haarsilben gar keine besonders hohen nn erfordert. In diesem Fals
müßten also die Krystalle mit der glattesten und glänzendsten Ober⸗ iche zugleich der geringsten Belichtung gesetzt sein, währen rwärmte und belichtete Teile desselben Minerales raus
Ob flächen maufweisen würden.
Der zweite n Tunnel, der seit Ende vorigen Jahres ia lleltunnel darstellt, wird mit 19082 Meien nger werden, als der erste Tunnel. Besen zu Mittelaxe um 17 Meter vonelnanden
Nordseite bei Brieg und von
Südseite von Iselle aus in Angriff genommen. Da aber auf den Vordseite schon 1973 Meter Firststollen an sgebrochen sind, ist ders
Vortrieb berests erheblich weiter vorgeschritten. Ende Auguß waren bereits 1781 Meter Tunnel auf beiden Seiten ausgemauem und 82 Tunnelnischen und Tunnelkammern ausgehauen; voll ausge“ brochen waren damals 2822 Meter. Die Fertigstellung des zwesten Tunnels wird noch 4 bis 6 Jahre beanspruchen, wenn nicht etws unvorhergesehene Zwischenfälle eintreten, wie man das sa bei Tun“ nelbauten nie vorher wissen kann. Die Baukosten erreichten bie uns geheure Summe von 36 Millionen Mark.


