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schaft in erregter a r bringt der Sozialismus der eine neue Ruhe, eine neue e einer neuen beruhigenden higenden Uebersicht über die und einer neuen Uebersicht. t 1 n die Herrenwelt des alten un er wird größer sein, weil er die je, die Herrschaft über die Zeit nicht die Hände legt. Wir wissen nicht, einen sein werden. Aber wir wissen und wollen, daß J h und Kunst in einer ganz neuen und invergle ichlich Art über die Zeit Herr werden Ader: über die Zeit, die uns jetzt zerfasert.
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Kunst eine Ewigkeit. 2
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Farbensinn und Berufswahl. 3 bekannte und doch außerordentlich ch, welche Berufe Farbenblinde Alfred Guttmann in der Vom Berufe in der Eisen⸗ linde schon längst ausge⸗
Ueber eine wenig wichtige Materie, ne meiden müssen, gibt Dr. Umschau wertvolle Aufschlüsse. bahn und Marine sind Farbenb schlossen. Aber auch Farbenschwache, d. h. solche, die zwar je Grundfarbe kennen, aber nicht so viele Farbennuancen können, wie die Normalen, dürfen zu diesen Berufen nicht zugelassen rden Sonst 2 ihnen aber len in Unkenntnis ihrer Minder⸗ dem sie 5 gänzlich un- So werden sie in landwirt⸗ die Leistungsfähigkeit des erreichen. Auch für die Garten k un st sind sie Alle naturwissenschaftlichen Berufe, in denen es nunterscheidungen ankommt, schaffen solchen Per eiten, denn auf allen Gebieten der Chemie mt es auf scharfe Erkennung der Farben an. Der Geologe, Zoologe, Botaniker ist fortgesetzt auf ihre Erkennung angewiesen. Für viele ärztlichen Untersuchungen ist der Fa Der Apotheker und Drogist muß sicher Farben er- kei und unterscheiden. Unbrauchbar sind Farbenblinde 1 Far ischwache naturgemäß für bestimmte Industrie⸗ für die Kon⸗
unterscheiden
alle Berufe frei und sie w rtigkeit oft einen Beruf, in
der minderwertig sin
und P bysik kom
rbensinn unbedingt erforderlich.
wie für Färbereien, Lackierereien,
und Putzbranche, für die Farbensabrikation und Farbengraphik, für die Photographie, das Handwerk der Maler und Anstreicher, Tapezierer, Dekorateure, Juwelen⸗ und Edelmetallarbeiter, für die Nahrungs- und Genußmittel br sw. In denjenigen Teilen, wo es nicht auf die Unterscheidung von Farben ankommt, können beide Arten von Farbenuntüchtigen wohl manches leisten, das sind abe meist nur untergeordnete Posten. Vielfach wird die Farben- blindheit nicht erkannt, weder von dem Leidenden, noch von
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Das Orientproblem. Von Parvus.
10 Das Industriekapital.
Wie die Staatsschuld, so sind auch die Eisenbahnen in der Türkei für die europälsche Hochfinonz zu einem Mittel sehr intenstver in⸗ direkter Ausbeutung der Volksmassen geworden. Der Staat ge⸗ währt Garantien und das Volk muß die Gelder durch Steuern aufbringen. Daneben hat es aber im Orient an den Methoden ker direkten Kusbeucung nicmals gefehlt. Das sind ja die Länder, die den Handel wi die städtische Kultur zuerst entwickelt hatten. Die Ausbeuturgsme hoden waren von hier aus nach Mitteleurop n über⸗ tragen worden, wurden dort weiter entwickelt, bis sie schließlich in der lapitalistischen Industrie ihre Vervollkommnung erreicht haben. In dieser dervollkommneten Form greifen sie dann wieder von Westeuropa nach dem Orient hinüber.
Das kommerzielle und industrielle Kapital, das sich in der Türkei betätigt, tritt uns von vornherein durch starke Konzentraklon entgegen.
Da ist in erster Linie die Tabakregie zu nennen. Sie stellt eine Verbindung zwischen* Staat, der Hochfinanz und dem industriellen Kapital dar. Es ist das ein Staatsmonopol, das an eine Privatgesellschaft verpachtet ist. Die Tabakregie hat das aus⸗ schließliche Recht des Verkaufs von Tabak und Tabaksabrikaten für den inländischen Konsum im Gebiete des Osmanischen Reiches. Der Verkauf für den Export ist frei. Der Tabakanbau ist frei, steht aber unter scharser Kontrolle der Tabakregie, von der er auch wirt⸗ schaftlich abhängt. Die Regie diktiert die Preise sowohl dem Tabak⸗ bauer wie dem Tabakkonsumenten, und da sie der einzige Unter⸗ nehmer der gesamten Tabakindustrie ist, so diktiert sie auch die Löhne den Tabakarbeitern. Aus dieser dreifachen Quelle schöpft sie ihren Profit. Die dreifache Ausbeutung bedeutet aber eine doppelte Einschränkung: Einschränkung des Tabakbaues und Einschränkung des Konsums. Es herrscht deshalb im Volke eine starke Erbitterung gegen die Tabakregie, die zweifellos zu einem Hindernis der Ent⸗ wicklung der türkischen Tabakkultur geworden ist. Das Parlament war ebenfalls sast durchweg gegen die Regie gesinnt. Die Kon⸗ zession läuft im Jahre 1913 ab. Es war unter diesen Umständen nicht daran zu denken, daß sich eine Parlamentsmehrheit für die Erneuerung des Vertages finden würde. Doch die Tabakregie hängt, wie wir wissen, eng zusammen mit der Ottomanischen Bank und mit der Finanzgruppe. Man geht deshalb kaum sehl, wenn man zu den geheimen Triebsedern, die zum Sturz des jungtürkischen Regimes beigetragen hatten, auch die Tabakregie mitrechnet.
Da die Tabakaussuhr frei ist, so hat sich mit der Zeit ein be⸗ deutendes Exportgeschäft in Tabak entwickelt. Dieses gerät aber immer mehr unter den Einfluß einer ausländischen Kapfitalisten⸗ gruppe, nämlich des amerikanischen Tabaktrusts. Andererselts haben sich die einheimischen Großhändler zu einem Kartell zusammengeschlossen, das den doppelten Zweck verfolgt: erstens, die Löhne der Tabaksortierer zu drücken, zweitens die Tabakkleinhändler zu verdrängen. Die Bewegung scheint vom Tabaktrust gefördert zu werden, der mit Hilse des Kartells leichter zur Beherrschung des Marktes gelangen würde.
Bevor wir zu anderen großen Kapitalkonzentrationen Über⸗ gehen, möge hier noch ein eigenartiges Monopol erwähnt werden, das von einem Bedienten Abdul Hamids diesem abgelockt wurde und nach verschiedenen Wandlungen in den Besitz einer Aktiengesell⸗ schaft übergegangen ist. Es ist das das Eis monopol für Kon⸗ stantinopel. Eine große Brauerel hat sich darauf etabliert, die 20 Prozent Dividende verteilt, sie schlägt die Konkurrenz dadurch, daß sie den Dändlern, die anderes Bier vertreiben, kein Eis liefert.
Eine große Lonzentration ist der Teppichtrust. Schon 1888 er⸗ klärte er in seinen Prospekten, daß er 20 000 Webstühle mit 100 000 Arbeitern beschäftige. Seitdem hat er sein Kapital verdoppelt— es beträgt jetzt 20 Millionen Mark— und den Wirkungskreis un⸗ gemein erweitert. Es ist dies zunächst elne Zusammensassung der Dausinduftrie. Der Trust verteilt seine Garnwolle an ble Knüpferinnen und läßt sie nach seinen Mustern Teppiche herstellen. Auf diefe Weise hat er sich nicht nur die gesamte Haus industrie Anatoliens, sondern auch jene Persiens unterworfen. Im ZJu⸗ sammenhang mit diesem großen Geschäft errichtete er eigene Woll⸗ spinnerelen und Färbereien. Dadurch gelangte er zur Beherrschung des Handels in Wolle. Er errichtete Weberelen und Tuchfabriken
und Übernahm Tuchlieserungen für die türkische Armee.


