Ausgabe 
29.10.1912
 
Einzelbild herunterladen

8 92

lillionen stellt wür⸗ Menschen in de ublkmeile sein und sie würden jeden

5 Fuß Höhe gerechnet, was keineswegs

inter! nagen 511 1 5 Ina! 1a Unterd: E! 1 ue* 1

2

55 Fuß Höhe in Anspruch nehmen V* 17* 9 He her er Meile 24000 Fuß; es bleibt daher

23945 Fuß frei nun d Landtiere, deren wir habhaft pferchen wir sie in die Kubikmeile hinein g Elefanten Flußpferde

0 Bären und Affen, Hunde

Pferde,

Löwen und Tiger, Hyänen und

und

Schweine, Schakale, und atzen usw., al hübsch geordnet Naum beanspr

sie dürften kaum mehr uchen als di Millionen Menschen. Eher weniger. 55 Fuß in die Höhe gerlickt und noch 29 890 Juß in der Höhe

decken? zu Wald⸗ und Gartenbäume

Immerhin finden m weitere

Berechnung

hmen

darfs auf dieser

des 1

wir lieb die

Wohnstätten

bequem, in die

Kubikmeile eine Bodenfläche von rund t etwas mehr doch tut dies weiter uschts

Da 0 E die v Areal Gemeindegebiet von einanderrllckten, me

erbaute Fle zu dem unverbauten wie 1 t, so würden, wenn wir alle im Groß⸗Wien befindlichen dleselbe nicht ne hal Quadrat einnehmen, keinesfalls mehr. Es fänden somit

0

Wien noch etwa Budapest, Pra d, Brünn, Graz,

sich beiläufig 5 verhäl

Bauten knapp an⸗ ganz ei be 1e Bodenf uche Quadratmeile bequem Platz durchschnittliche Größe der Ge mit 80 Juß an was sehr vlel ist, den früheren 110 nunmehr 190 Fuß erreicht und aängstlich in den noch unausgefüllten, 23810

berg und Triest auf der

Nehmen wir nun die

Aller 0

ben wir mit

starren

trage!

Und nähmen

und stellten sie letztere wäre damit nicht ein⸗

mal zur Hälfte gefüllt, denn es blieben noch immer 15 810 Juß in der Höhe frei

den Juß be⸗ wir auch 200 Städte von der Größe Wiens her die Kubikmeile,.

lle Bauwerke balls, welche die

errichtet,

schaffende Menschen⸗ icht genügend, den Kubikmeile auszufüllen, e Felsen unserer Berge in Anspruch

Jahrtausenden wären

ungeheuerlichen

hierzu noch di

Naum

elner

anderes Exempel mag nur den Kubikmeile verfinnlichen.

wir Maschine, welche in

erzeugt und gleichzeitig

und neben und

vor siebentausend

rieb gesetzt un

schier

unfaßbaren

uns e leder Sekunde jeden fertigen aufeinander legt Jahren solche wären seither in ununter wäre die Kubikmeile bereits ausgefüllt?

Stelle

zehn

enigstens a

Da wird wahrlich dem positiv denkenden Menschengeist ein

und nur die Phantasie vermag solchem Gedankenfling germaßen zu solgen, bis auch sie erlahmen muß vor dem schenkindern unergründlichen Begriff von Ewigkeit und

Ans unserer Sammelmappe.

dunger? Die deutsche Sprache weist eine Lie lich kein Wort für den aus dem Lateinischen abgelel Appetit besitzt, denn die Bezeichnung Eßlust ist doch nur eine trägliche Uebersetzung. Der Deutsche nennt eben jedes Gefühl, ihn auf ein Speisebedürfnis ausmerksam macht, Hunger. a Unterschied zwischen Eßlust und Junger besteht, wird wohl nach eigener Erfahrung anerkennen, sofern er nicht, was von Mehrzahl der einigermaßen wohlhabenden Leute behauptet den eigentlichen Dunger überhaupt nie kennen gelernt hat. Wissenschaft stellt sich sogar mit noch größerer Entschiedenhest diesen Standpunkt, und namentlich hat der Physiologe Pr. Cannon sein Urteil dahin abgegeben, daß der Hunger nicht eine gesteigerte und unangenehme Stufe des Appetits darstellt, dern tatsächlich etwas ganz anderes ist. Die Begründung d Aulfassung geht wesentlich darauf aus, daß der Appetit an fei Erfahrung und Gewohnheiten anknüpft. Ein Mensch, der d 1 rechnen kann, alltäglich zu bestimmten Zeiten sein Essen zu b men und vielleicht niemals unter erheblichen Abweichungen dieser Regel zu leiden gehabt hat, nimmt seine Mahlzeiten gewe heitsmäßig ein, ohne daß es ihm deshalb, wenn er gesund und N Tageseinteilung vernünftig gewählt ist, an Eßlust zu sehlen br Er wird sogar sast immer vor der Mahlzeit ein bestimmtes kon liches Gefühl empfinden, das er vielleicht mit dem Begriff Dungers bezeichnen möchte. Von diesem ist es aber schon dal 1 verschteden, daß es selten in wirklich unangenehmer Form aul sondern meist sogar mit einem gewissen Behagen oder weng ö mit einer Freude auf die in Aussicht stehende Nahrungsaufne 1 verbunden ist. Was der echte Hunger ist, läßt sich wissenschaf nicht so leicht angeben. Er wird gewöhnlich als ein hohler nagender Schmerz beschrieben und als solcher in die untere mittset Brustgegend oder das sogenannte Epigastrium verlegt. Proseh Cannon glaubt aber bei der wissenschaftlichen Erörterung ei allgemeinen von einem örtlichen Hunger trennen zu mülssen. K Vorstellung des allgemeinen Hungers beruht auf der Annahs daß das Blut durch den stofflichen Verbrauch des Körpers eine ö armung erfährt. Deshalb verlangen die Gewebe nach Erneuern die Nervenzellen des Gehirns nehmen an dem eingetretenen Man stofflichen Ersatzes teil und stellen diese Tatsache durch die e stehung von Empfindungen sest. Man sollte nun erwarten, daß 0 ö dieser Theorie das Hungergefühl mit der Zeit immer meht 2 nimmt. Das ist bekanntlich nicht der Fall. In den ersten 7 eines freiwilligen oder unfreiwilligen Fastens sind die Veschwerks sehr groß, verschwinden aber nach einiger Zeit und kehren auch schlimmsten Fall der sortgesetzten Nahrungsversagung nicht zu wenn nur hinreichend Wasser getrunken wird. Ferner haben Erfahrungen von Reisenden oder anderen Leuten, die längere unter völlfgem Nahrungsmangel gelitten haben, übereinstima bestätigt, daß die Qual des Hungers zeltwelse durch Kauen Verschlucen von Gegenständen unterdrückt werden kann, die keiner Hinsicht als Nahrungsmittel gelten können, 3. B. von 2* Moos oder sogarx von Lederstücken. Cannon kommt infolg zu dem Schluß, daß die Entstehung des Hungers örtlich bescheen, sein muß und jene Unterscheldung überhaupt nicht zu Recht be 5 Damit ist aber die Schwierigkeit nicht beseltigt, denn das Ou 1 gefühl wird nicht immer an der Stelle empfunden, wo der N 5 igt. Auch wird es nicht durch bloße Leere des Magens ebensowenig etwa durch einen Ueberschuß von unbenutzter säure im Magen. Auch liegt kein Anhalt für die Annahme wen daß die außer Tätigkeit gesetzten Magendrüsen die Hungerempf dung veraulassen. Nach Prüfung aller bisherigen Arbeiten diese Frage und auf Grund eigener Versuche folgert Cannon,* das Dungergefühl am wahrscheinlichsten und wenigstens zum geiß ten Teil durch die starken Zusammenziehungen des Magens, auch anderer Teile des Ernäbrungskanals hervorgerufen 1 4 Ihre Ursache braucht nicht immer in einem wirklichen körper Nahrungsbedürfnis zu bestehen, sondern it auch sehr von der wohnheit abhängig. Jedenfalls aber werden sie durch Nahr aufnahme in den Magen aufgehoben.

Was ist da sie eigent