Ausgabe 
29.10.1912
 
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Vom Fleisch, vom Darm und von den Vegetarier.

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der Menschen vom Nacken bis zum After gerechnet. Beim dun!) und bei der Katze ist der Darmschlauch fünf⸗ und viermal so lang wie der Körper. D beträgt dle Länge des Darmschlauches beim Pferde Zwölf. bis Sechsundzwanzigsache der Körperlänge Nun wissen wir, daß die Ernährungsweise dieser Tiere ganz verschieden ist. Hund und Katze sind vornehmlich Fleischfresser. Pferd und Schaf sind Pflauzeufresser Und in der Mitte zwischen eisch- und Pflanzeufressern steht der Mensch, der sich von en und Fleisch zugleich ernährt. Da liegt es nahe, zu ver⸗ blauchs mit der Art der Ernähr⸗ enfresser, wie Pferd und

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Darm genügt,

der in bezug auf die Art seiner Ernährung

Pflanzenfressern und Fleischfressern steht, braucht einen Darm- schlauch, der etwas länger sein muß als derjenige eines bloßen Fleischfressers und kürzer als der eines bloßen Pflanzenfressers. Ist nun dieser naheliegende Schluß richtig? Gibt pflanzliche Nahrung wirklich mehr zu schafsen, wenn sie verdaut werden foll, als Fleisch, so daß es zu ihrer Verdauung eines längeren Darmes bedarf?

Daß ist tatsächlich so.

Das hat der russische Physiologe Vawlow gezeigt, der durch seine und feiner Schüler Untersuchungen im Laufe der letzten zwel Jahrzehnte die ganze Verdauungslehre revolutioniert hat. Pawlow bat es durch eine sein ausgedachte Methodik erreicht, daß er die Ar⸗ beit des Magens(und ebenso der anderen Darmteile! genau ab- gucken konnte. Pawlow fand nun, daß dei der Verdauung von Brot, das ein pflanzliches Nahrungsmittel ist, fi nfimal so viel verdauende Stoffe(Fermente) vom Magen geliefert werden wie bei der Verdauung von Fleisch.

Schon diese Tatsache allein zeigt uus mit größter Sicherheit, daß die Verdauung von pflanzlichen Nahrungsmitteln die Anlage eines größeren Verdauungsapparates erfordert, wie wir ihn in dem längeren Darm der Pflanzenfresser haben. Denn es ist doch klar, daß, je mehr verdauende Stoffe der Darmschlauch zu llesern desto größer die Fläche des Darmes sein muß: die verdauenden Stoffe oder die Verdauungssäfte werden ja von den in den Wan⸗ dungen des Darmes gelegenen Deüsengellen ausgeschieden, und 1 mehr Saft ausgeschieden werden soll, desto größer muß die Anzahl der Drllsenzellen und damit die Darmfläche sein. Diese Vergröße⸗ rung der Darmfläche wird nun durch die größere Länge des Darm⸗ schlauches beim Pflanzenfresser erreicht.

Von größtem Interesse in der hler behandelten Frage sind die Untersuchungen, die vor etwa acht Jahren ein böhmisch⸗oösterreichi⸗ scher Forscher, Babak, angestellt hat. Babak stellte sich die Frage, ob es wohl gelänge, durch verschiedene Exnährung von fungen Kaul⸗ quappen Tiere mit verschieden langem Darme aufzuziehen. Babak fütterte eine Neihe von Kaulquappen mehrere Monate hindurch mit Fleisch, die andere Reihe mit allerlei pflanzlicher Nahrung. Als er dann dle Tlerchen tötete und die Länge ihres Darmes maß, sand er, daß der Darmschlauch der mit Fleisch aufgezogenen Naul- qulappen im Mittel 4,4 mal so groß war wie der Körper der Tiere, während der Darmschlauch der mit pflanzlicher Nahrung aufgezogenen Tiere eine Länge hatte, die im Mittel 7 mal so groß war wie die Körperlänge der Tiere. Wir sehen, wie ganz gewaltig die Längenentwicklung des Darmes von der Art der Nahrung ab- hängig ist. Beim wachsenden Tlexe, das in seiner Entwicklung auch den äußeren Einflüssen folgt und von ihnen bestimmt wird, ruft dle vermehrte Tätigkeit des Darmschlauches, wie sie bei rein pflanz⸗ licher Nahrung notwendig wird, eine stärkere Entwicklung des Darmschlauches hervor dieser wird länger, wie ein häufig geübter Muskel dicker wird. Natürlich lassen sich solche Versuche, durch die Art der Nahrung die Darmlänge bel wachsenden Tieren zu beein⸗ flussen, nicht bei allen Tieren durchführen. Für solche Versuche eignen sich eben namentlich Frösche und ihnen Verwandte Aber Babäks Versuche an Fröschen zelgen uns in schönster Weise, daß zwischen der Art der Nahrung und der Darmlänge ein ganz be⸗ stimmter Parallelismus herrscht, und daß wir von der geringen Darmlänge des Wenschen darauf schließzen dürfen, daß sein Organis⸗ mus nicht für eine rein pflanzliche Nahrung eingerichtet ist.

Da kommt mir nun ein Vegetarier mit einem neuen Argumenk: es gibt Wenschen, dle allein von pflanzlicher Nahrung leben. Aller⸗ ding Und nicht nur vereinzelte Leute, die als Ausnahme 3u gelten haben, sondern ganze Volksgruppen, namentlich ein gut Teil der ländlichen Bevölkerung. Und auch der Arbeiter in der Stadt it velens nalen sechs Tage in der Woche Vegetarier, dies er am Sonntag seinen mageren Braten auf den Tisch bekommt

Aber daß die Leute allein von pflanzlicher Nahrung leben, ist noch kein Beweis, daß es so recht geschieht. Da müssen wir uns erk Überzeugen, ob sie bei dieser Ernährung auch gut gedeihen und ob sie mit dieser Nahrung so recht zufrieden find. Das ist nun keineswegs der Fall. Daß der Gesundheltszustand und speziell der Ernäbrungszustand der ärmeren Bevölkerung in der Stadt schlecht ist, das weiß jedermann. Und die roten Backen auf dem Lande hat auch nicht der Knecht oder der um seine Etistenz schwer ringende Kleinbauer, sondern der reiche Großbauer, der für guten Schweine⸗ braten Sin nd Geld übrig hat

Vor drei Jahren saßten zwei italienische Gelehrte Alber ton!

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und Ro den Enischluß, diele Berbältnisse ee zu untersuchen. Sie stellten sich die Frage, ob die Ernährung besser

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