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Wöchentliche Beilage der Oberhessischen Polkszeitung
Nummer 8
Mittwoch, den 29. Mai 1912
J. Jahrgang
Das
Die Zukunftsschule, eine Arbeitsschule.
Von Robert Seidel, Privatdozenten der Pädagogik und Sozialpädagogik am eid⸗ genössischen Polytechnikum und an der Universität in Zürich. Vorbemerkung.
Die nachstehende Abhandlung ist ein wenig erweiterter Vor— trag, den unser Genosse Robert Seidel im Leipziger
ehrerverein gehalten hat. Die Bedeutung dieses Vor- 99 55 geht daraus hervor, daß er bereits in mehrere Sprachen übersetzt worden ist. Seine Thema, die Arbeitsschule, wird auf dem diesjährigen Deutschen Lehrertag zu Berlin den Hauptgegenstand der Verhandlungen bilden.
Da die sozialdemokratische Arbeiterschaft das größte Interesse an der Arbeitsschule hat, und da unser Genosse Seidel der Vater der Idee ist, so bringen win seine treffliche Abhand- lung zum Abdruck und machen unsere Leser na ichdrücklich darauf aufmerksam. Die Redaktion.
(Nachdruck verboten.) 5 Einführung.
Es ist ein bedeutsames Zeichen der Zeit, daß man heute von der Zukunftsschule 8 Vor 30 Jah hren durfte man noch nicht tun, ohne verlacht und verfo lat zu werden.
Was ist die Zukunftsf schule für eine Schule? Sie ist eine Schule der Bildung zur Freiheit und Gerechtigkeit, zur Brüderlichkeit und Arbeit. Die Handarbeit ist Grund- und Eckstein der Zuku nftsschule, aber nicht etwa die Handarbeit, wie sie im Frondienst des Kapi- tals in Werkstätten und Jabri iken, in Bergwerken und auf Rittergütern verrichtet werden muß, sondern die werke⸗ schaffende Handarbeit, die mit erzieherischen Absie mit pädagogischen Mitteln und zu dem hohen Zwecke armo⸗ nischen Bildung oller guten Anlagen und Kräfte des Men⸗ schen betrieben wird.
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Die Schule der Zukunft wird eine Arbeitsschule sein. In der Schule der Zukunft wird die Handarbeit als Lehr⸗ und Lern prinzip, als Lehr und Lern⸗ methode und als Lehr- und Lernstoff herrschen, das heißt, sie wird beim Unterricht und bei der Ekziehung und Bildung die Hauptrolle spielen. je wird bei der Jugend—
Sie bildung die Hauptrolle spielen, wie sie bei der Bildung der
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e Mensch hat.
Wir mögen in der Welt umherblicken, soweit wir wollen, überall steht die Sache der Arbeit tsschule im Vorderg rund der Schulreform, überall beschäftigen sich heute die besten Köpfe mit ihr, und überall sind die hellsten Geister und die ür en Seelen für sie entflammt.
Indem wir dies sagen, rühmen wir nicht, sprechen nur eine herzerfreuende Tatsache au
Die Arbeit, diese höchste Kultur die Schule zu erobern, wie wir die
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prophezeit haben. In unserer Schrift: richt, eine pädagogische und soziale Not erschien, schrieben wir: „Wir fürchten und zu spielen und zu weissagen: So sicher als mit der b lichen Gesellschaft der Menschenbildung, der natürlichen 5 Anschauung in der Pädagogik zum re ich sicher wird mit der neuen Gesellschaft das! die Arbeit, Bürgerrecht im Bildungswesen . 1 5 umsonft.
schämen uns
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Urge
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der
Ja, die heutige Lern- und Wissenss chule wird zur Arbeits⸗ ö und Erz iehungsschule werden, weil die Arbeitsschule eine so— ziale, eine politische und eine pädagogische Notwendigkeit ist.
*. Lernschule und Arbeitsschule
Lehrer und 8 haben bis jetzt schon viel und sch in der Schule gearbeitet.
Und doch haben wir die Arbeitsschule
hwer
noch nicht, und
doch verlangen wir die Arbeitsschu le! Liegt hier nicht ein Widerspruch vor? Ja, dem Worte nach liegt ein Widerspruch vor, aber
5 der Sache nach. erständigen 15 uns 25 „Arb ts schu Es ist nat ürlich noch keiner n 5 zädagogen in den kommen, das Wort„Arbeitsschule“ so zu verstehen, mit gesagt werden sollte, in der heut igen Schule
alb zunächst über den Begriff
des V 1 ortes
nicht gearbeitet.
Nein! Nein! In der heutigen Schule wird viel und streng gearbeitet, aber diese Ar beit ist hauptsächlich geit ige Arbeit, ist K rie beit; aber diese Arbeit ist wesentlich passive Lernarbeit im Zimmer und auf der Schulbank
Es fehlt in der heutigen Schule die Handarbeit, es fehlt die. Handarbeit in der Werk statt, im Garten, in Feld und Wald; es sehlt die gestaltende Tätig⸗ keit; es fehlt das wer keschaffen de Tun, und es fehlt die den ganzen Menschen erfassende, selbtätige, körperliche Bewegung zu beruflichen, technischen, künstlerischen, sozialen und 5 tisch ken.
Unsere Schule ist ihrem Wesen nach eine passive Lern— nd Wissensschule, eine Schule der Theorien und Begriffe, unsere Schule ist keine Ar beitsschule.
Unter der A f ile. verstehen wir eine andere Schule; unter der Arbeits ehen wir eine Schule, in der die Handarbeit de und e der e nkt und Ausgangspunkt des Unter rrichts und der Erziehung ist; inter der Arbeitsschule verstehen— eine 6 in der die Handarbeit Unterrichtsmethode, als Bildungsstoff und
als als Erziehur


