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hoch zum Himmel hinaufzuschwingen und über Bergesspitzen und Wolken zu kreisen, so waren sie sa so nahe dem vermeintlichen Sitz der Götter, daß man ihnen recht wohl das Mitwissen göttlicher Geheimnisse und das Verkündigen göttlicher Eutschlüsse zutrauen konnte. So sind es denn die Raubvögel, die es besonders verdienen, als Orakeltiere betrachtet zu werden.
Je gewaltiger ein Tagraubvogel, um so höher steht er im Range als Bote der Götter. Als solchem begegnen wir dem Stein⸗ adler und Goldadler wiederholt schon in den Gesängen Homers. Auch bei den Römern war der Adler ein Zeichenvogel ersten Ranges. So erzählt der Vielwisser Plinius in byzantinischem Ent⸗ zlicken von einem Adler, der unmittelbar nach der Heirat des Kaisers Augustus feiner Gemahlin als Vorzeichen reichen Kinder⸗ segens eine weiße Henne mit einem Lorbeerzweig im Schnabel in den Schoß fallen läßt. Auch die alten Germanen schenkten dem Adler befondere Beachtung, doch mußte er nach altdeutschem Glau- ben, wenn er ein Bote des Glücks sein sollte, dem Wanderer „taschenhalb“, das heißt gegen die Seite zu, wo die Tasche getragen wurde, daherfliegen. Sogar noch in heutiger Zeit werden Adler (Zwergadler) nach Brehms Angabe in Spanien als Glücksvögel verwendet, indem man sie abrichtet, aus einem auf offenem Markt aufgestellten Glückshafen Losnummern mit dem Schnabel heraus- zuholen.
Der Falke ist nach indischem Glauben ein Flugzeug des Gottes Wischnu, weshalb sich aus seinem Fluge bald glnstige, bald un⸗ günstige Vorzeichen erkennen lassen. Zwei Falkenarten sind be⸗ fonders bekannt, nämlich der im Mittelalter„Albanell“ genannte Baumfalke und der Würgfalke. Ersterer hatte eine gute Vor⸗ bedeutung, wenn er von links nach rechts, eine schlimme, wenn er in entgegengesetzter Richtung flog. Letzterer gilt heute noch bei den Tataren als der beste Prophet: nur liegt ihnen die Glücksseite nicht links, sondern in Uebereinstimmung mit den Bewohnern Indiens rechts. Als ein dem Gott Apollo heiliger Vogel mußte sich der Habicht in hervorragender Weise zu einem Schicksalsvogel eignen. Den Papuas von Doreh(Neuguinea) ist der Habicht ein Glücks⸗ vogel, den Kolhs in Indien eines der schlimmsten Vorzeichen. Noch ominöser, schon wegen seines widerlichen Geschreis, erscheint den Indianern des östlichen Südamerikas der Caracara, wollen doch die Zauberer aus seinem Ruse entnehmen, wer von der Horde zuerst sterben wird. Auch die Milane und der weißschwänzige Gleitaar spielen bei den Zauberern eine große Rolle.
Der Bussard wurde von der römischen und germanischen Zeichendeutung besonders hoch gewertet, von den römischen Auguren als ein der Diana heiliger Vogel, von dem Wanderer als ein froh begrüßter Wegvogel, wenn er in gewohnter Weise mit lässigen Flügeln über die Straße hinwegstrich. Fliegt der weiße Bussard in der Steppe dem Kalmsicken zur Rechten, so dankt ihm der Reiter mit einer Verbeugung, fliegt er zur Linken, so schließt der Reisende in Erwartung drohenden Unglücks die Augen. Die Geier waren bei den griechischen und römischen Auguren hoch angesehen und er⸗ hielten sogar wegen ihres himmelstrebenden Flügel den Beinamen: „Beisassen der Götter“. Die in den Mittelmeerländern hausenden Geier galten auch als MWitwisser Gottes, erregten aber wegen ihres Leichenfraßes nur Gedanken an Tod und Verderben und riefen überall, wo sie erschienen, nur Furcht und Schrecken hervor.
Mit den Tagraubvögeln waren, wie wir gesehen haben, teils gute, teils schlimme Vorzeichen verbunden. Daß über die Nacht⸗ raubvögel das Urteil aller Völker und Zeiten mit wenigen Aus⸗ nahmen ein durchaus ungünstiges war, liegt in der Natur des Menschen begründet, der als ein Sonnengeschöpf alle die dlistern Tiere der Nacht mit argwöhnischen, ja furchtsamen Augen betrachtet. Die großen Ohreneulen mit ihrem absonderlichen Aussehen haben den Römern als Unglücksvögel viel zu schaffen gemacht; flog ein solch schreckliches Geschöpf am hellen Tag auf ein öffentliches Ge⸗ bäude oder gar ins Kapitol, so verursachte dies in Nom eine solche unbeschreibliche Panik, daß die Priesterschaft es für nötig sand, die ganze Stadt mit Wasser und Schwefel zu reinigen. Die Zwergeule wird in der Schweiz wegen ihres„Tod! Tod!“ klingenden Rufes „Totenvogel“ genannt und in Italien gilt es als ausgemacht, daß die„Jacoba“ dem Kranken drei Tage vorher seinen Tod verkündigt.
Von den eigentlichen Tageulen kommt als Orakelvogel nur die Schnee⸗Eule in Betracht, und zwar als eine überall gern gesehene Bringerin des Glücks. Ein Kalmilcke, der sie schießt und an einer langen Stange auf einem Steppenhllgel aufsteckt, darf sicher darauf rechnen, drei Jahre lang Glück in der Viehzucht und Reichtum be⸗ schert zu erhalten. Der in der Dämmerung fliegende Steinkaug kann unter Umständen als Glücksvogel auftreten. Im ganzen Altertum wurde dieses Käuzchen aber sowohl bei den Römern als bei den Griechen als Totenvogel gefürchtet und nicht minder bei allen Völkern Europas bis in die gegenwärtige Zeit. Rochholz läßt die Leute im Aargau reimen:
Wenn dir d'Wiggli schreit,
Wirscht bald aussi treit.
ien und andere Schicksalsvögel verschwunden sein wird. s
bin so diele Orakelvögel übrig lassen wird, um Überhaupt ihnen Reflexionen für die Menschenlose anstellen zu können,
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sich nur, ob dle zunehmende Vertilgungswut des Meuschen


