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„der revolutionären Zeiten Napoleons nicht ohne Grund, Napoleon
wird. Das erste Heft behandelt das Feuer und den Wohnungsbau.
militärische Niederwerfung und die Besetzung der Hauptstadt seinem olitischen System gewinnen. Da Rußland nicht willig dieser gegen gland gerichteten Politik sich hingab, wandte Napoleon Gewalt an. So dachte Napoleon nicht daran, Über die militärische Ex⸗ pebition hinaus, wie in feinen früheren Feldzügen, die innere Ge⸗ staltung des Landes zu revolutionieren. Lagen derartige Zwecke Überhaupt nicht in den Grundsätzen seiner letzten Jahre, so schien ihm vollends im russischen Feldzuge die Aufwühlung der russischen Bevölkerung eine Erschwerung der Aufgabe, die er sich gesetzt: io rasch wie möglich den Zaren sich gefügig zu machen. Wohl wäre es möglich gewesen, in Rußland selbst einen Brand zu entfachen— verheerender als den von Moskau— wenn er den leibeigenen Bauern das Land übergab, das der russische Adel ausbeutete. Die hungernden Bauern würden ihr Getreide selbst gebraucht haben, und damit wäre der Getreideexport nach England, dessen Hin⸗ derung den russischen Adel gegen Napoleon aufreizte, kein gegen Napoleons Politik gerichtetes Interesse mehr gewesen. Napoleon gab in seiner Erklärung an den Senat vom 20. Dezember 1812 die Gründe an, warum er den Versuch, die russischen Bauern gegen Rußland zu bewaffnen, unterlassen habe:„Der Krieg, den ich gegen Rußland flihre, ist politisch, und ich habe ihn ohne Erbitterung be⸗ gonnen. Ich hätte Rußland gern die Leiden erspart, die es selbst verschuldet. Ich hätte den größten Teil seiner Bevölkerung gegen das eigene Land bewaffnen können, wenn ich die Freiheit der Leib⸗ eigenen proklamiert haben wlirde. Viele Dörfer haben mich darum gebeten; als ich aber den viehischen Zustand dieser zahlreichen russi⸗ schen Volksklasse kennen gelernt, habe ich es bleiben lassen, weil dadurch viele Familien den Tod, der Verwüstung und den schreck⸗ lichsten Martern ausgesetzt worden wären.“ Aehnlich hieß es in einem Brlef, den Napoleon im Januar 1813 an die verbündeten Fürsten fandte:„Eine große Anzahl Bauern baten mich um ihre Freiheit und versprachen, dafür die Waffen für mich ergreifen zu wollen. Aber in einem Lande, wo der wenig zahlreiche Mittel⸗ stand, ohne den es unmöglich ist, eine großen Massen gegebene Be⸗ wegung zu leiten und in Schranken zu halten, sich in seinem Schrecken über die Zerstörung Moskaus in die Wälder geflüchtet hatte, ward es mir klar, daß, wenn ich ein Volk Sklaven bewaffnete,
das Land fürchterlichem Unglück preisgegeben sein werde.“ Napoleon war eben kein Jakobiner mehr. Aber wenn er es auch noch gewesen wäre, eine ruffische Revolution hätte ihn im Kampf gegen England so fort nicht gefördert; dazu bedurfte er
eines verbündeten willigen Zarismus.
Der Zar und der russische Adel besorgten, nach den Beispielen
würde die Bauern befreien und durch si⸗ den Adel und den Zaren niederschlagen lassen. Um das zu verhindern, verbrannte die russische Armee, indem sie vor dem französischen Heer zurückwich, weithin das Land. Durch diese barbarische Kriegstaktik erreichte man zweierlei: man entzog dem Feinde die Nahrung, und indem man den Verdacht der Brandstiftung auf den Feind lenkte, hetzte man die Bauern in jene furchtbare Wut gegen die Franzosen und ihre Verbündeten, daß sie in den fremden Soldaten nicht die Be⸗ freier sahen, sondern die Zerstörer, an denen man dann, als sie wehrlos geworden waren, grausamste Rache übte.
Rußland ist in diesem Feldzug militärisch immer besiegt wor⸗ den. Es ist eine Legende, die ersonnen worden ist, um die Nieder⸗ lagen zu verdecken, daß es der russische Feldzugsplan gewesen sei, absichtlich zurückzuweichen und Napoleon immer tiefer ins Land zu locken, um ihn dann dem Verderben der Elemente preiszugeben. Diese Fabel wird widerlegt durch den blutigen Ernst der Schlachten bei Smolensk und Borodino, durch den Wechsel in der militärischen Leitung der russischen Armee— Barcelay wurde nach der Schlacht bei Smolensk verdächtigt, daß sein ständiges Zurückweichen Verrat sei, und durch Kutosoff ersetzt— und endlich durch die von vorn⸗ herein feststehende Absicht Napoleons, die Hauptstadt Rußlands zu besetzen.
Das Feuer und der primitive Mensch.“
In der Entwicklungsgeschichte der Menschheit sind die Verwendung des Feuers zur Nahrungszubereitung und die später folgende Erfindung der künstlichen Feuererzeugung zwei der gewaltigsten Fortschritte. Erst durch sie vermochte sich der Urmensch von den tierischen Lebensbedingungen los- zulösen und die Grundlagen für seinen weiteren kulturellen Aufstieg zu gewinnen. Bisher lediglich, wie noch der heu⸗ tige Menschenaffe, auf ein bestimmtes Klima und die frei⸗ willigen Gaben der Natur an Früchten und Knollen ange⸗ wiesen, gewann er nun mit dem Gebrauch des Feuers zum Schutze vor der Kälte und zur Zubereitung bislang unge⸗ nießbarer Nahrung, besonders der Wild⸗ und Fischnahrung, die Möglichkeit, sich unabhängig von Klima und Oertlichkeit, dem Laufe der Flüsse und den Küsten der Meere folgend, über Gegenden der Erdoberfläche auszubreiten, die früher für ihn
Aus dem 18. Bändchen der im Verlag von Dietz in Stuttgart erscheinenden Kleinen Bibliothek. Die jung verstorbene Genossin Hannah Lewin⸗Dorsch eröffnet damit eine Serie Über die Technik in der Urzeit, die Genosse Heinrich Cunow fortsetzen und beendigen
völlig unbewohnbar gewesen waren. Sein Lebens- und Nah⸗ rungsspielraum dehnte sich mächtig aus, und zugleich erleich- terte sich die Aufzucht der jungen Brut; denn das junge Menschenkind war in seiner Nahrung nicht mehr nur allein auf die Milch der Mutter und vorgekaute Knollen angewiesen, da nun durch das Verfahren der Röstung mit darauffolgen- der Zerquetschung und Aufweichung auch manche Früchte, Kerne und Wurzeln für das unvollkommene Gebiß aus Milchzähnen genießbar wurden.
Die primitive Kunst der willkürlichen Feuergewinnung ist nicht, wie früher manche Prähistoriker meinten,„aus dem Gedanken geboren“, das heißt, nicht aus bloßem Grübeln entstanden, sondern sie verdankt höchstwahrscheinlich der wie⸗ derholten Erfahrung, die der Wilde bei der Herstellung seiner primitiven Werkzeuge und Waffen machte, ihre Ent⸗ stehung, daß trockene Hölzer in bestimmter Weise fest anein⸗ andergerieben heiß werden und schließlich das beim Reiben abfallende Holzmehl in Brand setzen. Alle von den Natur- völkern benutzten Apparate zur Feuerentzündung gehen zu- rück auf die Technik des Bohrens, des Sägens oder Schabens. Bei der Arbeit also, indem er in trockenes Holz Löcher hin⸗ einzugraben oder zu bohren suchte, vielleicht auch, indem er es abzuschaben oder mit einer scharfen Muschelschale durchzu⸗ feilen suchte, ist der Mensch zu der Entdeckung gelangt, daß sich das vielbegehrte Feuer auch künstlich erzeugen läßt. Zwar finden wir außerhalb des Kreises der heutigen Kulturvölker noch zwei andere Instrumente zur Feuerentzündung im Ge⸗ brauch: das pneumatische Feuerzeug und den primitiven Brennspiegel, doch gehören diese beiden Erfindungen weit höheren Entwicklungsstufen an und kommen deshalb für die Anfänge der menschlichen Technik, mit denen wir uns hier beschäftigen, nicht in Betracht. 8
Die älteste Methode der Feuererzeugung ist, soweit man heute zu urteilen vermag, das Feuerbohren. Man bedarf dazu zweier Hölzer, und zwar einer breit⸗ oder stabförmigen Unterlage, die mit einem Löchlein oder Grübchen versehen ist, und eines zweiten Holzstabes, der mit seinem einen mäßig spitzen Ende in das Grübchen der Unterlage gestellt und dann in quirlende Bewegung versetzt wird. Vielfach benutzt man zur Unterlage ein weiches und zum Bohrstab ein här⸗ teres Holz. Von griechischen Schriftstellern wissen wir, daß dort der weiche Eseu mit dem harten Lorbeer gebohrt wurde. Es ist jedoch der verschiedene Härtegrad der beiden Hölzer durchaus kein unumgängliches Erfordernis: die südameri⸗ kanischen Indianer bedienen sich, wie wir aus den Berichten zuverlässiger Forschungsreisender wissen, meist zweier Höl⸗ zer von gleicher Art. Hingegen ist ein gewisses Geschick und die Beobachtung einiger einfacher Regeln erforderlich, will man mit der Technik des Feuerbohrens zum Ziele kommen, ohne allzuviel Zeit und Kraft daran zu wenden. In Afrika legt man in das Bohrgrübchen gern ein paar Sandkörnchen; sie vermehren beim Bohren die Reibung und fördern die rasche Gewinnung von feinem Holzmehl, das den Zunder abgibt, und dessen Erzielung die Hauptsache bei der ganzer Prozedur ist. Will ein einzelner Mann Feuer bohren, so legt er den zur Unterlage dienenden Stab— das nötige Bohrgrübchen bringt auch der primitivste Techniker ohne viel Mühe mit Hilfe eines spitzen Stabes oder eines Muschel⸗ scherbens zustande— auf die Erde und hält ihn dort mit seinen beiden Füßen fest. Dann setzt er den Bohrstab in die kleine Grube, faßt ihn zischen beide Hände und bringt ihn vermittels ruhiger, aber kräftig quirlender Bewegungen in die erforderliche Drehung. Nach wenigen Drehungen schon beginnt sich feines Bohrmehl zu bilden, das in Form eines weißlichen Pulvers durch einen senkrechten, abwärts geführ⸗ ten kleinen Einschnitt aus dem Bohrgrübchen hinabrieselt. Sowie sich im Bohrmehl ein Fünkchen zeigt— und das kann unter günstigen Umständen schon nach weniger als einer Mi⸗ nute der Fall sein—, bläst der Bohrende sachte, aber stetig darauf nieder. Ein feiner Rauch steigt empor, und nicht lange danach leuchtet ein Flämmchen auf, das man dann durch Zuführung geeigneter Nahrung zu beliebiger Größe anfachen kann. Stehen zwei Männer zur Verfügung, wenn es gilt, Feuer zu bohren, so hält der eine die Unterlage mit
beiden Händen auf der Erde fest. während der andere nichts
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